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Vom Feuer geküsst (Episode)

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"Vom Feuer geküsst" ist die fünfte Episode der dritten Staffel von Game of Thrones und die fünfundzwanzigste Folge der gesamten Serie. Die Regie führte Alex Graves. Das Drehbuch verfassten David Benioff und D.B. Weiss.

Die Erstausstrahlung fand am 28. April 2013 auf dem amerikanischen Sender HBO statt. Im deutschsprachigen Raum erfolgte die Erstausstrahlung am 16. Juni 2013 auf Sky.

Inhalt Bearbeiten

Arya Stark ist Zeuge, wie die Bruderschaft ohne Banner über Sandor Clegane, genannt „Der Hund“, richtet. Ihr Halbbruder Jon Schnee muss sich unterdessen bei den Wildlingen beweisen. Und am Hof von Königsmund versuchen die Tyrells und die Lennisters mit strategischen Hochzeiten weitreichende Bündnisse zu knüpfen.

Text: Sky

Handlung Bearbeiten

Es kommt zum rituellen Zweikampf zwischen Bluthund und Beric, der mit einem brennenden Schwert auf seinen Gegner einschlägt. Ganz offensichtlich hat Bluthund Angst vor dem Feuer und schafft es dennoch, Beric direkt ins Herz zu treffen. Thoros springt auf den am Boden Liegenden zu und murmelt beschwörende Gebete. Arya zieht ihr eigenes Schwert, um Bluthund zu töten, wird aber von Gendry zurückgehalten. Da richtet sich der eben getötete Beric auf, spricht und lebt!

Tormund ist mit einigen Leuten, darunter Jon und Ygritte, auf dem Weg zur Mauer, um sie zu besteigen und die Schwarze Festung anzugreifen. Orell fragt Jon über die Stärke der Nachtwache aus. Jons Behauptung, es gäbe 1.000 Mann Besatzung, ruft Unglauben hervor. Nur Ygritte verteidigt Jon leidenschaftlich.

Als er mit ihr allein ist, verwahrt er sich eindeutig gegen ihre Fürsprache. Aufmüpfig klaut sie ihm sein Schwert, läuft zu einer Höhle, in der sie sich auszieht, und verlangt von ihm, sein Keuschheitsgelübde zu brechen. Dies soll der Beweis sein, dass er endgültig mit der Nachtwache gebrochen hat. Zögernd gibt Jon sich ihr hin. Anschließend schwimmen sie in der heißen Quelle und Ygritte wünscht sich, diese Höhle nie wieder verlassen zu müssen.

Bluthund verlangt sein Gold zurück, das die Männer von der Bruderschaft ohne Banner ihm abgenommen haben. Dies Ansinnen schlägt man ihm kurzer Hand aus. Arya ist außer sich, weil sie den Mörder laufen lassen.

Locke übergibt Brienne und Jamie an Roose Bolton. Dieser reagiert ablehnend auf die Behandlung, die man den Gefangenen hat zuteil werden lassen. Dann berichtet er den beiden, was sich am Schwarzwasser ereignet hat und befiehlt, Jamie dem Heiler Qyburn zu übergeben. Dieser versorgt seinen Handstumpf fachmännisch, obwohl er kein Maester ist. Die Zitadelle hat ihm damals ausgestoßen, weil sie mit seinen Experimenten nicht einverstanden war.

Cersei setzt Baelish darauf an, die Tyrells auszuhorchen.

Währenddessen speisen Tyrion und Olenna miteinander. Er äußert sich besorgt über die hohen Kosten der anstehenden Hochzeit. Doch sie besteht auf eine extravagante Zeremonie und weist daraufhin, wie sehr die Tyrells der Krone in diesem Krieg finanziell schon unter die Arme gegriffen haben. Außerdem sichert sie ihm zu, die Hälfte der Ausgaben für die Heirat zu übernehmen, womit er sich zufrieden gibt.

Gendry repariert Berics Rüstung. Er möchte als Schmied bei der Bruderschaft bleiben. Arya weiß jedoch, dass die Lennisters immer noch hinter den Brüdern her sind - ein Bleiben ist hier nicht sicher. Sie schlägt vor, dass er mit ihr zu Robb geht, um ihm dort zu dienen. Doch Gendry fühlt sich bei der Bruderschaft zu Hause wie in einer Familie. Sie sagt daraufhin: „Ich kann deine Familie sein.“ Und er antwortet: „Du wärst nicht meine Familie. Du wärst meine Lady.“

Rickard Karstark ermordet zusammen mit vier Getreuen die gefangenen Jungs Willem und Martyn Lennister aus Rache für Jamies Mord an seinem Sohn Torrhen. Vor Robb gerufen, zeigt Karstark keinerlei Reue und verteidigt sein Verhalten. Robb lässt ihn also ins Verlies werfen und seine Gehilfen hängen. Cat, Talisa und Edmure vertraut er später an, dass er den Mord an den Jungen auf alle Fälle ahnden und nicht auf den Stand des Mörders achten wird. Die Drei raten dringend davon ab, denn Karstark ist ein zu mächtiger Verbündeter. Seine Familie gegen sich aufzubringen, könnte den Erfolg des Krieges gefährden. Doch am nächsten Tag vollstreckt Robb das Urteil eigenhändig und enthauptet Karstark.

Thoros erzählt Arya, dass sie nach Schnellwasser gebracht und dort gegen Lösegeld ihrem Bruder übergeben werden soll. Sie erfährt überdies, dass er Beric schon sechsmal ins Leben zurückgeholt hat, allerdings bricht dabei jedes Mal ein wenig von Berics Lebenssubstanz weg. Zaghaft fragt sie nach, ob man einen Mann ohne Kopf zurückholen könnte, was Thoros ganz klar verneint.

Stannis besucht seine Frau Selyse, die in einer Art dunklem Verlies haust. Sie weiß genau über seine Beziehung zu Melisandre Bescheid und ist einverstanden damit. Nichts, das im Dienst des Lichtes geschieht, kann Sünde sein, meint sie, also auch nicht der „Sohn“, den Stannis mit Melisandre gezeugt hat. Selyse selbst hatte drei Totgeburten und bewahrt die Föten in Gläsern auf. Dann besucht Stannis seine Tochter Shareen, die im Kerker nebenan ihr Dasein fristet. Das Kind leidet an einer ekligen Hautkrankheit, der Graupenschuppe, die ihr hübsches Gesicht entstellt. Shareen fragt nach Davos, doch Stannis muss ihr mitteilen, dass dieser wegen seines Verrats für immer im Gefännis sitzt.

In Harrenhal nimmt Brienne ein Bad. Jamie kommt hinzu und ist so dreist, zu ihr in dasselbe Becken zu steigen. Bösartig behauptet er, sie wäre keine gute Leibgarde, Renly hätte sie ja genauso wenig schützen können wie ihn selbst. Doch dann lenkt er überraschend ein und meint, dass er es leid ist zu streiten. Seit 17 Jahren verachten ihn die Leute, weil er den König umgebracht hat. Doch Aerys II. hatte ihm damals befohlen, Tywin zu töten, seinen eigenen Vater, und dann seine Pyrrhomantiker angewiesen, ganz Königsmund abzufackeln. Jamie hat den irren König daraufhin im Grunde ermordet, um tausenden von Menschen das Leben zu retten. Ned hat er nichts von seinen Motiven erzählt, weil dieser Jamie vom ersten Moment an vorverurteilt hatte. Aufgewühlt von den Erinnerungen bricht er in Briennes Armen zusammen. Bevor er das Bewusstsein verliert, besteht er darauf, dass sein Name nicht Königsmörder sei, sondern Jamie.

Heimlich besucht Shareen Davos im Gefängnis und schenkt ihm ein Buch, damit er sich nicht so langweilt. Beschämt gesteht er ihr, dass er nicht lesen kann. Sie verspricht, es ihm beizubringen, und beginnt mit der ersten Lektion.

Daenerys plant, auch die Sklaven in der Stadt Yunkai zu befreien. Auf dem Weg dorthin unterhält sich Barristan mit Jorah und räumt ein, dass er sein Leben lang für miserable Königen gekämpft hat. Beide Männer sind sich einig, dass man an Daenerys als Königin glauben kann.

Derweil lässt sie die Offiziere ihrer Armee antreten. Sie hatte sie angewiesen, sich einen Anführer auszusuchen, und die Wahl ist auf Grauer Wurm gefallen. Daenerys wundert sich über diesen ungewöhnlichen Namen und erfährt von Missandei, dass die Unbefleckten am Tag ihrer Kastration einen herabwürdigenden Namen erhalten, um sie daran zu erinnern, wie unwert sie sind. Sie ordnet an, dass sich die Männer neue, ehrenhafte Namen geben sollen. Doch der Anführer möchte sich weiterhin Grauer Wurm nennen. Es lag nämlich ein Fluch auf seinem ursprünglichen Namen – mit ihm wurde er zum Sklaven gemacht. Grauer Wurm war hingegen sein Name, als Daenerys ihn befreit hat. Er wird ihm Glück bringen.

Jorah und Barristan unterhalten sich weiter. Wenn Daenerys erfolgreich in Westeros herrschen will, wird sie gute Berater brauchen. Barristan hält Jorah allerdings für ungeeignet – schließlich hat er Wilderer in die Sklaverei verkauft. Jorah entgegnet, er habe Daenerys bereits vor Attentätern geschützt, als Barristan noch vor Robert gebuckelt hat. Jetzt seien sie beide gleich – Ausgestoßene.

Robb steht ratlos vor einem Aufbau der aktuellen Kriegsschauplätze und gibt seiner Frau Talisa recht: Die Karstarks haben sich nach der Enthauptung ihres Lords von ihm abgewandt. Damit hat er die Hälfte seiner Streitkräfte verloren. Jetzt braucht Tywin gar nichts mehr tun, um Robb zu Fall zu bringen. Sie rät ihm, Winterfell zurückzuerobern, doch das hält er für heikel. Der Winter steht bevor und wenn seine Gefolgsleute erst vor einem kuschelig warmen Kamin sitzen, wird er sie nie mehr dazu bewegen können, nach Süden zu reiten. Dann kommt er auf die Idee, Casterlystein anzugreifen und damit den Lennisters ihr Zuhause zu nehmen. Um die abtrünnigen Karstarks zu ersetzen, will er die Allianz mit Walder Frey wiederbeleben, dem einzigen Haus, das seine Neutralität bewahrt hat.

Sansa und Margaery beobachen Loras beim Kampftraining. Sansa zweifelt, dass Joffrey sein Einverständnis zu ihrer Heirat mit Loras geben wird, doch Margaery ist zuversichtlich. Loras macht eine Pause und bekommt etwas zu trinken von Olyvar, der in Baelish’ Diensten steht. Später landen beide im Bett. Loras erzählt Olyvar, dass er bald Sansa heiraten wird. Und schneller als man gucken kann, gibt Olyvar diese Neuigkeit an Baelish weiter. Daraufhin sucht dieser Sansa auf und erzählt ihr, er würde bald die Stadt verlassen. Er bietet ihr an, ihn zu begleiten, doch Sansa hält das inzwischen für zu gefährlich.

Tywin ruft Cersei und Tyrion zu sich. Er glaubt, dass Robbs Tage nach dem Verlust der Karstarks gezählt sind. Wer also Sansa erhält, sichert sich die Macht des Nordens. Diese Pläne der Tyrells beabsichtigt er zu durchkreuzen.Tyrion soll Sansa heiraten, was dieser über die Maßen grausam findet. Dann befiehlt Tywin Cersei, Loras zu ehelichen und ihm Kinder zu schenken. Mit dieser Verbindung werden dann wohl endlich auch die Gerüchte über sie und Jamie zum Verstummen gebracht.

Unterschiede zum BuchBearbeiten

  • Die Tyrells hegen zwar auch im Buch Heiratspläne für Sansa, allerdings nicht mit Loras, weil dieser der Königsgarde beigetreten ist; stattdessen soll Sansa mit dessen älterem Bruder Willas Tyrell, dem Erben von Rosengarten, vermählt werden. In der Serie taucht er nicht auf; stattdessen wird Loras als Erbe von Rosengarten bezeichnet.

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