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Vergewaltigung (im Original: Rape) bezeichnet eine sexuelle bestimmte Handlung, wie das Eindringen in den Körper einer anderen Person ohne deren Einverständnis oder dem freien Willen. Dabei bestehen in den Kulturen unterschiedliche Ansichtsweisen und in Westeros steht Vergewaltigung auch als Verbrechen unter Strafe. Eine Person, welche diese Tat begeht, wird im üblichen Sinne Vergewaltiger genannt.

Beschreibung

In Westeros wird Vergewaltigung als ein Verbrechen angesehen, dass unter schwerer Strafe steht. Die Strafe für Männer, die aufgrund Vergewaltigung schuldig gesprochen werden, ist meist die Amputation eines Körperteils oder gar die Kastration. Um dieser Bestrafung zu entgehen, können sie der Nachtwache beitreten, da nach dem Ablegen des Eids alle Verbrechen getilgt sind. Dies führte dazu, dass das Ansehen der Nachtwache immer mehr schwand, da sie auf Kriminellen, Aussenseitern, Unerwünschten und Bastarden zufriedengeben mussten. Oft wird bemerkt, dass die Nachtwache nicht mehr als ein Haufen von Dieben und Vergewaltigern sei. Viele der Männer wählen deswegen die Kastration, um einem harten Leben an der Mauer zu entgehen.[1]

Vergewaltigung wurde als Strafdelikt meist außerhalb einer Ehe angesehen, da ein Mann das Recht hatte mit seiner Ehefrau den Beischlaf zu vollziehen.[2] Nur selten wird ehelicher Beischlaf auch wenn er nicht im Einvernehmen ist, als Vergewaltigung bezeichnet.[3]

Meist wurden Adlige dafür auch nicht bestraft, wenn sie Frauen aus dem Gemeinen Volk oder niederen Schichten vergewaltigten oder vergewaltigen ließen, sofern sie dies als geheim halten konnten.[4] Zu Kriegszeiten wurden sowohl in Westeros als auch in Essos Frauen und Mädchen vergewaltigt, die auf feindlichem Boden lebten. Dies ist gewöhnlich eines von vielen weit eingesetzten, systematischen verwendeten Kriegsdelikten, um die Bevölkerung zu einzuschüchtern und dabei ihre Behausungen und Ernten zu zerstören, als auch Kinder und Frauen zu terrorisieren.[5][6][7]

In der Serie

Staffel 1

  • Die Hochzeitsnacht von Daenerys Targaryen und Khal Drogo - dies ist anders als in den Büchern, da diese dort einwilligt die Hochzeitsnacht zu vollziehen.[8] Später wird Daenerys jedoch von Drogo mehrmals im Zelt aufgesucht, ohne ihre richtige Einwilligung.[1]
  • Auf dem Weg zur Schwarzen Festung schließen sich der Gruppe um Benjen Stark, Jon Schnee und Tyrion Lennister auch Mitglieder mit zwei weitere Rekruten an. Zwei Vergewaltiger, darunter auch Rast, welche die Mauer als Bestrafung gewählt haben. Tyrion macht damit Jon klar, wie die Dinge in der Nachtwache stehen.[1]
  • Als die Dothraki ein Dorf der Lhazareen plündern, sieht man im Hintergrund, wie Frauen vergewaltigt und zusammengetrieben werden. Die Bevölkerung wird als Sklaven genommen die später verkauft werden. Daenerys sieht wie Mago einer der Frauen, Mirri Maz Duur, große Schmerzen bereitet und sie fordert die Frauen aus Mitgefühl für sich. Sie wird bei Drogo vorstellig, und fordert dass die Frauen von den Dothraki als Frauen genommen werden. Er sagt ihr schließlich, dass es so im Krieg zugeht. Er gewährt ihr jedoch ihre Bitte und lässt sie die Frauen behalten, damit sie weiteren Vergewaltigungen entgehen.[5]

Staffel 2

Staffel 3

Staffel 4

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Staffel 5

  • Roose Bolton erzählt seinem Sohn Ramsay Schnee, dass er durch eine Vergewaltigung mit einer Müllersfrau gezeugt wurde. Zuvor habe er ihren Mann erhängt, da sie ohne seine Genehmigung geheiratet hatten. Noch unter dem Baum, an dem der Müller dann hing, habe er die Frau vergewaltigt. Diese brachte Ramsay schließlich ein Jahr später nach Grauenstein, wo Roose ihn als seinen Sohn anerkannte.[11]
  • Aufgrund des schlechten Rufs der Mitglieder der Nachtwache entschließt sich Stannis Baratheon, dass ihn seine Frau Selyse und seine Tochter Sharin auf dem Feldzug nach Winterfell begleiten sollen.[11]
  • Nach seiner Vermählung vergewaltigt Ramsay Sansa Stark und Theon muss das mit ansehen.[2]

Staffel 6

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Trivia

  • Die Szene in "Sprengerin der Ketten", in der Cersei und Jaime Sex haben, war nicht als Vergewaltigung von den Drehbuchautoren oder Regisseuren angedacht. Dieser Eindruck entsteht entweder durch schlechte Kameraarbeit, Musik oder das Editieren der Szenen. Beide Darsteller haben ausgesagt, dass diese Szene nicht als Vergewaltigung angelegt gewesen sei und sie sie auch nicht so gespielt hätten.

In den Büchern

George R. R. Martins Aussage über Vergewaltigung in Das Lied von Eis und Feuer
The books reflect a patriarchal society based on the Middle Ages. The Middle Ages were not a time of sexual egalitarianism. It was very classist, dividing people into three classes. And they had strong ideas about the roles of women. One of the charges against Joan of Arc that got her burned at the stake was that she wore men’s clothing—that was not a small thing. There were, of course, some strong and competent women. It still doesn’t change the nature of the society. And if you look at the books, my heroes and viewpoint characters are all misfits. They’re outliers. They don’t fit the roles society has for them. They’re 'cripples, bastards, and broken things' — a dwarf, a fat guy who can't fight, a bastard, and women who don't fit comfortably into the roles society has for them (though there are also those who do — like Sansa and Catelyn).

Now there are people who will say to that, 'Well, he’s not writing history, he's writing fantasy — he put in dragons, he should have made an egalitarian society.' Just because you put in dragons doesn't mean you can put in anything you want. If pigs could fly, then that’s your book. But that doesn’t mean you also want people walking on their hands instead of their feet. If you’re going to do [a fantasy element], it's best to only do one of them, or a few. I wanted my books to be strongly grounded in history and to show what medieval society was like, and I was also reacting to a lot of fantasy fiction. Most stories depict what I call the 'Disneyland Middle Ages'—there are princes and princesses and knights in shining armor, but they didn’t want to show what those societies meant and how they functioned.

I have millions of women readers who love the books, who come up to me and tell me they love the female characters. Some love Arya, some love Dany, some love Sansa, some love Brienne, some love Cersei—there’s thousands of women who love Cersei despite her obvious flaws. It’s a complicated argument. To be non-sexist, does that mean you need to portray an egalitarian society? That’s not in our history; it’s something for science fiction. And 21st century America isn’t egalitarian, either. There are still barriers against women. It's better than what it was. It’s not Mad Men any more, which was in my lifetime."

And then there's the whole issue of sexual violence, which I've been criticized for as well. I'm writing about war, which is what almost all epic fantasy is about. But if you’re going to write about war, and you just want to include all the cool battles and heroes killing a lot of orcs and things like that and you don’t portray [sexual violence], then there’s something fundamentally dishonest about that. Rape, unfortunately, is still a part of war today. It's not a strong testament to the human race, but I don’t think we should pretend it doesn't exist. I want to portray struggle. Drama comes out of conflict. If you portray a utopia, then you probably wrote a pretty boring book.

Das Recht der Ersten Nacht

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Realer Hintergrund

Wikipedia: Vergewaltigung

Nahezu alle gegenwärtigen Gesellschaften kennen einen Straftatbestand der Vergewaltigung und ächten diese als eine der schwersten Straftaten. Vergewaltigungen bedeuten eine massive Verletzung der Selbstbestimmung des Opfers und haben oft gravierende psychische Folgen. Die juristische Bewertung ist je nach Land unterschiedlich. Eine Vergewaltigung verletzt das Menschenrecht auf sexuelle Selbstbestimmung. 

  • Vergewaltigung bedeutet eine Verletzung der Autonomie, des Selbstbestimmungsrechts und damit der psychischen Integrität. Man unterscheidet zwischen physischen und psychischen Folgen einer Vergewaltigung.
  • Vergewaltigungen und alle Formen von sexueller Gewalt wurden und werden auch als Foltermethode eingesetzt.
  • In Konfliktfällen wie Kriegen oder Bürgerkriegen oder bei so genannten ethnischen Säuberungen sind weltweit häufig massenweise und systematische Vergewaltigungen der Frauen von Kriegsgegnern festzustellen. Als Beispiele für solche Kriegsverbrechen von Männern sind Zwangsprostitution in Wehrmachtsbordellen, Lagerbordellen und japanischen Kriegsbordellen, die Vergewaltigungen von Nanking 1937 durch japanische Besatzungssoldaten, die Gewalttaten deutscher Soldaten in den eroberten Gebieten oder auch die 1,9 Millionen Vergewaltigungen in den eroberten Ostgebieten und in Deutschland durch Angehörige der Roten Armee am Ende des Zweiten Weltkrieges und nicht zuletzt Vergewaltigungen in den von alliierten Truppen befreiten Gebieten Frankreichs, Italiens und Deutschlands sowie während der Okkupation Japans ab 1945 bekannt.
  • Bis in die 1960er Jahre wurde Vergewaltigung als ein schweres, aber seltenes Delikt angesehen, das von psychisch abnormen Tätern, die der Frau unbekannt waren, begangen wurde. Erst durch Viktimisierungsstudien, vor allem seit den 1980er Jahren, hat sich die kriminologische Betrachtung völlig gewandelt.
  • In Afghanistan, der Zentralafrikanischen Republik, Tschad, Kongo, Sudan, Bosnien und Herzegowina, Peru und Tibet wird Vergewaltigung und jede andere Form von sexueller Gewalt als Kriegstaktik eingesetzt. Vergewaltigung wird in bewaffneten Konflikten seit dem Zweiten Weltkrieg verwendet, um die Gegner zu bestrafen und zu erniedrigen, Gemeinden zu destabilisieren, bestimmte religiöse und politische Gruppen auszulöschen, die gegnerischen Truppen zu Racheakten zu provozieren sowie als Belohnung für Siege und Stärkung der Truppenmoral.
  • Einer auf die Jahre 1993–1995 bezogenen Bevölkerungsumfrage des Justizministeriums der Vereinigten Staaten zufolge waren 91 Prozent der Vergewaltigungsopfer weiblich und 99 Prozent der Täter männlich.
  • Die Bagatellisierung sexualisierter Gewallt wird als Vergewaltigungsmythos (engl. rape myth) bezeichnet. Dieser Mythos besagt zusammengefasst, dass das Opfer "von Natur aus" bzw. freiwillig vom Täter überwältigt werden wolle und damit eine Vergewaltigung als Gewaltdelikt gar nicht existieren könne. Mit soclhen Ansichten entschuldigt der Täter seine Tat und beschuldigt das Opfer ("Täter-Opfer-Umkehr" bzw. Victim blaming). Die Akzeptanz von Vergewaltigungsmythen hängt stark mit frauenverachtenden Einstellungen zusammen.
  • In Saudi-Arabien kann man wegen Vergewaltigung zum Tode verurteilt werden.
  • In Syrien und den Vereinigten Arabischen Emiraten kann sich ein Vergewaltiger einer juristischen Verfolgung entziehen, wenn er sein Opfer heiratet.
  • Vergewaltigungen von männlichen Personen ist immer noch weitgehend ein Tabu in der Gesellschaft, sowohl bei heterosexuellen wie auch bei homosexuellen Männern. Die meisten männlichen Vergewaltigungsopfer versuchen die Tat zu leugnen, ähnlich wie Frauen, es sei denn, sie tragen schwere körperliche Verletzungen davon. So kommt es dazu, dass männliche Vergewaltigungsopfer bei einer Untersuchung sehr vage Aussagen zu den ihnen zugefügten Verletzungen machen, wenn sie medizinische oder psychiatrische Dienste aufsuchen. Es stellt für heterosexuelle wie auch für homosexuelle Männer große Schwierigkeiten dar, die Erlebnisse anderen Mitmenschen mitzuteilen, da sie fürchten, von der Gesellschaft nicht ernst genommen zu werden und als dem Männlichkeitsbild nicht entsprechenden Mann von Vielen angesehen zu werden.
  • Vergewaltigung von Strafgefangenen bezeichnet ein Sexualverbrechen an Strafgefangenen, zumeist innerhalb des Gefängnisses. Unter der englischen Bezeichnung prison rape, deutsch Gefängnis-Vergewaltigung, hat das Phänomen vor allem in den USA Bedeutung erlangt.

Siehe auch

Einzelnachweise