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Valyrer

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Dieser Artikel gilt dem sagenumwobenen Volk, für andere Verwendungen siehe: Valyria (Begriffsklärung).
Habt ihr Drachenblut in euren Adern?
 
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Die letzten Nachkommen des Alten Valyrias.

Valyrer (im Original: Valyrians) war ein Volk und eine Kultur, das von der Valyrischen Halbinsel auf dem Kontinent Essos stammte. Vor Jahrtausenden war ihre Zivilisation die vorherrschende in Essos, bis zu einem verhängnisvolles Ereignis, bekannt als der Untergang Valyrias, der die Hauptstadt erschütterte und die Bevölkerung auslöschte.

Valyrer waren bekannt für eine sehr helle Haut und silbernes Haar, sowie violette oder tiefblaue Augen. Um ihre Merkmale reinzuhalten, praktizierte der valyrische Adel die Inzestehe, verheirate Bruder mit Schwester, Cousin mit Cousine, Onkel mit Nichte oder Tante mit Neffen.

Drachenherren waren die Herrscher des Freistaates von Valyria, die Drachen zähmten und ritten. Sie waren die Feinde der Ghiscari und der Rhoynar.

In der SerieBearbeiten

GeschichteBearbeiten

Hauptartikel: Freistaat von Valyria

Ursprünglich eine Gemeinschaft von Schafhirten, erlangten die Valyrer Bedeutung, nachdem sie Drachen in den Vierzehn Flammen entdeckten, einer Vulkankette auf der Valyrischen Halbinsel. Nach Zähmung dieser mächtigen Bestien, gründeten sie die Stadt Valyria und nutzten magisches Wissen, so etwa zur Herstellung eines einzigartigen Stahls.

Mit ihren Drachen und Waffen eroberten die Valyrer die umliegenden Länder und ihre Expansion in den Osten und Westen begann. Dabei gerieten sie nacheinander in Konflikte mit dem Volk der Ghiscari und dem der Rhoynar. Das Reich der Ghiscari wurde nach fünf Kriegen vom valyrischen Freistaat bezwungen, seine Hauptstadt zerstört und seine Bevölkerung versklavt. Für beinahe fünftausend Jahre war die Hegemonie der Valyrer unangefochten bis der Untergang Valyrias die Halbinsel verwüstete. Nicht nur die Drachen, sondern auch Zaubersprüche, Wissen und aufgezeichnete Geschichte gingen dabei verloren.

Der Ursprung der Katastrophe ist unbekannt, doch wird angenommen, des es die Valyrer selbst waren, durch den rücksichtslosen Gebrauch von Magie. Sicher war nur, dass die Macht der Valyrer damit gebrochen war, denn die Drachenherren waren ausgelöscht und ihre ehemaligen Kolonien in Essos erklärt sich für unabhängig, womit ein Zeitalter des permanenten Krieges einsetzte, das Jahrhundert des Blutes.

FolgenBearbeiten

Einige Hinterlassenschaften der Valyrer und ihrer Kultur überlebten den Untergang. Aus ihrer Sprache, dem Hochvalyrisch, entwickelte sich eine Reihe von Dialekten, die in den ehemaligen Kolonien gesprochen wird. Ihr Blut und einige Praktiken erhielten sich in den Freien Städten. Doch in den letzten vierhundert Jahren vermischten sich die überlebenden valyrischen Kolonisten mit der Lokalbevölkerung, soweit, dass sie als eigenständiges Volk aufhörten zu existieren. Ein paar Adelsfamilien in den Freien Städte konnte jedoch valyrische Eigenschaften bewahren, mehr oder weniger, mit hellblonden Haaren und farbigen Augen, weshalb gesagt wird "Blut des alten Valyria".

Von den ursprünglichen valyrischen Adelsfamilien hatte nur ein kleiner Teil den Untergang auf Drachenstein überlebt, einer Insel an der Ostküste von Westeros und entferntester Außenposten des Freistaates. Sie wurden vom Haus Targaryen angeführt, den letzten Drachenherren, deren Vasallen und valyrische Überlebende auf den benachbarten Inseln siedelten, wie die Häuser Velaryon und Celtigar. Die Targaryens und ihre wenigen Anhänger nahmen jedoch keinen ethnisch Einfluss auf die Bevölkerung in Westeros – vor allem, weil sie das Blut reinhielten, indem sie weiterhin die Inzestehe praktizierten, statt die Verbindung mit lokalen Adelsfamilien einzugehen.

In den BüchernBearbeiten

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Drachenherren aus Valyria © Magali Villeneuve

Valyrer waren berühmt für ihr silbernes oder goldenes Haar und ihre violetten Augen, Merkmale, die einmalig unter allen Völkern der bekannten Welt waren. Darunter gab es Variationen von weißen, silbergoldenem zu blondem Haar und von lila zu dunkellila und hellblauen Augen. Die edelsten der Valyrer wurden als auffallend betrachtet, manche behaupten, übernatürlich schön.

Der valyrische Adel schätzte die Reinheit des Blutes, deshalb war die Praxis der Inzestehe im Alten Valyria weitverbreitet und die Valyrer verheirateten üblicherweise Bruder mit Schwester. Diese Praktiken waren nicht nur auf den Freistaat begrenzt, denn auf Drachenstein führten die Targaryens die Tradition der Inzestehe und der Polygamie fort, um die Blutlinie der Drachenherren rein zu halten.

Die Sprache, die von den Valyrer verwendet wurde, war das Hochvalyrisch.

DrachenherrenBearbeiten

Drachenherr oder Drachenlord (im Original: Dragonlord) war der Titel für Mitglieder der vierzig Adelsfamilien, welche um die tatsächliche Herrschaft über den Freistaat von Valyria wetteiferten. Sie wurden Drachenherren genannt, weil sie Drachen kontrollieren und reiten konnten, die sie mit Peitschen, Hörnern und Zauberei lenkten. Sie waren auffallend, manche behaupten sogar, übernatürlich schön. Es war schon lange Brauch unter den Drachenherren von Valyria, dass Bruder mit Schwester verheiratet wurden, um die Blutlinie rein zu halten.

Die Targaryens waren eine dieser Familien der Drachenherren, aber bei weitem nicht die mächtigste. Sie sind das letzte bekannte Haus von Drachenherren, das den Untergang Valyrias mit seinen Drachen überlebte. Die Mitglieder des Hauses Targaryen wurden als Dragonlords in Westeros bekannt, auch nach dem Tod ihrer Drachen.

Siehe auch Bearbeiten

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