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Und jetzt ist seine Wache zu Ende (Episode)

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"Und jetzt ist seine Wache zu Ende" ist die vierte Episode der dritten Staffel von Game of Thrones und die vierundzwanzigste Folge der gesamten Serie. Die Regie führte Alex Graves. Das Drehbuch verfassten David Benioff und D.B. Weiss.

Die Erstausstrahlung fand am 21. April 2013 auf dem amerikanischen Sender HBO statt. Im deutschsprachigen Raum erfolgte die Erstausstrahlung am 9. Juni 2013 auf Sky.

Inhalt Bearbeiten

Lord Varys gibt Tyrion Lennister Einblick in die Dämonen seiner Vergangenheit. Der Hunger treibt die Nachtwache an ihre Grenzen. Arya wird unterdessen zum Kommandeur der Bruderschaft ohne Banner gebracht. Und Daenerys Targaryen lässt sich auf einen gefährlichen Handel ein, um eine Armee hinter sich zu versammeln.

Text: Sky

Handlung Bearbeiten

Für den Ritt haben Lockes Männer Jamie seine abgehackte Hand um den Hals gebunden - eine unendliche seelische Qual für ihn. Körperlich baut er auch immer weiter ab und fällt schließlich vom Pferd in den Schlamm. Mit brüchiger Stimme bittet er um Wasser, doch Locke gibt ihm Pferdeurin zu trinken. Da bäumt sich noch einmal Jamies Lebenswillen auf: Er entreißt einem Mann das Schwert und versucht, sich mit seiner ungelenken linken Hand zu verteidigen. Er wird umzingelt, entwaffnet und in den Morast getreten. Hilflos versucht Brienne einzuschreiten – umsonst. Locke droht Jamie, ihm auch die andere Hand abzuschneiden, wenn er nicht spurt.

Tyrion besucht Varys in dessen Gemächern und möchte mit ihm über den Mordanschlag auf ihn selbst am Schwarzwasser reden. Er braucht Beweise, um Cersei zu überführen. Vielleicht hat einer der Vögelchen etwas Nützliches erfahren? Während des Gespräches ist Varys mit einer ominösen Kiste beschäftigt. Dann erzählt er, wie es zur Kastration kam: In seiner Kindheit war er mit Schauspielern unterwegs, als ihn sein Herr an einen Unbekannten ausgeliehen hat, einen Zauberer. Dieser Mann wollte ihn nicht sexuell missbrauchen, sondern hat ihm einen Lähmungstrank verabreicht. Mit einem Hakenmesser hat er den hilflosen Jungen beschnitten und dabei gesungen. Die abgetrennten Genitalien hat er vor Varys Augen verbrannt. Aus den Flammen sprach eine dämonische Stimme zum Zauberer. Varys kann Tyrions Rachegelüste gegen Cersei für den versuchten Mord also gut nachempfinden. Er öffnet die Kiste und Tyrion schaut hinein. Innen drin befindet sich der Zauberer mit zugenähtem Mund.

Grenn und Edd sind in Crasters Dorf beim Schweinemistschaufeln. Rast kommt hinzu und meint, der Lord Kommandant Jeor sei schuld an ihrer Situation, schließlich habe er sie zur Faust der ersten Menschen geführt. Auch Craster sei nicht zu trauen, denn er werde sie bestimmt den Weißen Wanderern ausliefern. Doch Grenn und Edd zweifeln nicht an ihrem Kommandanten. Sam besucht derweil Goldy und ihren neugeborenen Sohn. Sie gibt ihm sein Unterpfand zurück und meint, sie will keinen Fingerhut, sondern dass er ihr Baby rettet.

Bran verfolgt im Traum den dreiäugigen Raben, der sich hoch oben in einem Baum niederlässt. Da erscheint Jojen und weist ihn an, dem Vogel zu folgen. Bran kraxelt hinauf und begegnet dort seiner Mutter, die ihn aufgebracht verbietet, nicht mehr zu klettern. Sie schüttelt ihn so heftig, dass er vom Baum fällt und erwacht.

Varys trifft sich mit Ros, die ihm über Podricks Liebeskünste berichtet. Dann gesteht sie ihm, sie fürchtee, Baelish könne Sansa mit nach Hohenehr nehmen. Es gibt eindeutige Hinweise darauf.

Joffrey führt Margaery durch die Septe von Baelor, zeigt ihr die Gräber verstorbener Könige und erzählt begeistert, wie jeder von ihnen ermordet wurde. Gekonnt heuchelt sie Interesse. Unweit der beiden sprechen Olenna und Cersei über die anstehende Hochzeit. Geschickt bringt Margaery Joffrey dazu, sich mit ihr dem jubelnden Volk auf der Terasse zu zeigen. Cersei beobachtet die beiden und ist schockiert über Margaerys augenfälligen Machtzuwachs.

Theon wird von seinem unbekannten Retter angeblich zum Unterschlupf seiner Schwester Asha gebracht. Er fasst Vertrauen zu dem Fremden und gesteht, dass Bran und Rickon noch am Leben sein müssten, da er lediglich zwei Waisenjungen an ihrer statt ermordet hat. Allmählich kommt Reue in ihm auf und er erkennt, dass im Grunde Ned Stark sein wirklicher Vater gewesen ist - Theon hat sich für die falsche Familie entschieden. Zu spät bemerkt er, dass auch der Fremde ein hintergründiges Spiel mit ihm treibt: Er hat Theon in die Folterkammer zurückgeführt, wo er von seinen Peinigern wieder ans Kreuz gebunden wird.

Und abermals sitzt Brienne mit Jamie gefesselt an einem Baum. Sie verlangt von ihm, dass er sich nicht mehr gehen lässt und wieder zu Kräften kommt. Doch Jamie ist völlig gebrochen – ohne seine Schwerthand ist er kein begnadeter Kämpfer mehr. Brienne eröffnet ihm, dass sie weiß, wie er sie vor den Vergewaltigungen gerettet hat. Tarth wird allein wegen ihrer strahlend blauen Gewässer die Saphirinsel genannt. Dort gibt es keine Edelsteine.

Cersei warnt ihren Vater Tywin vor den Tyrells, denn Margaery gewinnt zunehmend Kontrolle über Joffrey. Doch das gefällt Tywin. Seiner Ansicht nach wäre eine erfolgreiche Manipulation dieses unvernünftigen Jungen eigentlich Cerseis Aufgabe gewesen. Dann verspricht er herablassend, sich selbst um Joffreys Erziehung zu kümmern.

Varys stattet Olenna einen Besuch ab und teilt ihr mit, dass Baelish bei seiner Abreise nach Hohenehr höchst wahrscheinlich Sansa aus Königsmund mitnehmen werde. Falls Robb stürzt, ist Sansa nach Varys’ Meinung der Schlüssel zum Norden. Man sollte Baelish nicht so viel Macht überlassen, dazu ist er viel zugefährlich.

Margaery trifft Sansa an der Küste beim Gebet und bringt sie mit einer völlig überzogenen Lügengeschichte zum Lachen. Dann eröffnet sie Sansa die Möglichkeit, ihren Bruder Loras zu heiraten, was diese freudig aufhorchen lässt.

Nördlich der Mauer hat ein Mitglied der Nachtwache seine Verwundung – einen gebrochenen Fuß - nicht überlebt. Die Brüder sprechen am Scheiterhaufen die alten Worte des Abschieds. Rast meint jedoch, eigentlich habe Craster den Bruder verhungern lassen. Dann versammeln sich alle in Crasters Hütte. Der Lord Kommandant Jeor möchte erst fortziehen, wenn die Verletzten aus der Schlacht gegen die Wiedergänger zu Kräften gekommen sind. Doch Craster will die Nahrungsvorräte für seine Frauen zurückbehalten. Wegen der mangelhaften Verpflegung kommt es zum Streit, in dessen Verlauf einer der Brüder Craster ermordet. Jeor zieht sein Schwert, um die anwesenden Frauen zu schützen, und wird hinterrücks von Rast erdolcht. Nun eskaliert die Situation vollends, jeder kämpft gegen jeden. Kurz entschlossen rennt Sam zu Goldy und schafft sie mit ihrem Sohn fort.

Thoros erreicht mit seinen Männern, mit Arya und Gendry das Versteck der Bruderschaft ohne Banner, eine Höhle. Der Bluthund wird in die Mitte gestellt. Beric Dondarrion tritt hervor und erklärt, dass die Bruderschaft dem Herrn des Lichts dient, und somit über alle Menschen richtet, die Unschuldige geschändet und getötet haben. Allerdings streitet der Bluthund die Taten, die man ihm zur Last legt, vehement ab. Nun klagt Arya ihn an. Doch mit dem Mord an Mycah meint Bluthund nur seine Pflicht dem Prinzen gegenüber erfüllt zu haben. Die Bruderschaft einigt sich auf ein Gottesurteil: Der Bluthund soll gegen Beric kämpfen.

Daenerys trifft sich in Astapor mit Kraznys, um den Kauf der Unbefleckten abzuschließen. Sie übergibt einen ihrer Drachen dem Händler und erhält dafür die Peitsche, mit der man die Sklavenarmee lenkt. Dann wendet sie sich den Unbefleckten zu, redet mit ihnen Valyrisch. Sie bedurfte der Übersetzungen von Missandei also gar nicht und hat demnach alle herabsetzenden Äußerungen Kraznys’ sehr wohl verstanden. Dann weist sie ihre Unbefleckten an, die Sklavenhändler zu töten. Ihr nächster Befehl geht an den Drachen, Kraznys zu verbrennen. Am Abend liegt Astapor in Schutt und Asche, die Sklavenhalter sind tot. Daenerys bietet den Unbefleckten die Freiheit an und fragt sie, ob sie bereit wären, sich ihr freiwillig anzuschließen. Die Männer stimmen zu - Daenerys braucht die Sklavenpeitsche nicht mehr. Sie verlässt mit ihrer Armee die Stadt.

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