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Sieben Königslande

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Profil HBO Sieben Königslande.png

Karte der Sieben Königslande.

Die Sieben Königslande (im Original: Seven Kingdoms) ist der Name für ein zusammenhängendes Reich, das sich auf den Großteil von Westeros erstreckt und über zahlreichen vorgelagerten Inseln, über das der König auf dem Eisernen Thron herrscht, dessen Sitz, der Rote Bergfried, befindet sich in der Hauptstadt der Sieben Königslande, Königsmund. Die Bezeichnung stammt aus der Zeit der Eroberungskriege, als es noch sieben unabhängige Königreiche auf dem Kontinent gab. Das geeinte Reich besteht eigentlich aus neun unterschiedlichen Regionen, von denen zwei erst nach der Eroberung gegründet wurden.

In der SerieBearbeiten

GeschichteBearbeiten

Hauptartikel: Geschichte

Als Aegon der Eroberer von der Insel Drachenstein aufbrach, um den Kontinent zu einen, sah er sich sieben unabhängigen Reichen gegenüber, von denen er eines nach dem anderen, mit Hilfe seiner Drachen, unterwerfen konnte.

Den Häusern Stark, Lennister und Arryn, die sich unterworfen hatten, wurde es erlaubt, ihre angestammten Domänen zu behalten, nicht als Könige, sondern als Oberste Herren, die als Wächter der direkten Autorität des Königs unterstanden.

Durch den Untergang des Hauses Hoffart brach auch das Reich der Eisenmänner auseinander. Die Bewohner der Eiseninseln wählten das Haus Graufreud, das fortan über sie herrschen sollte, während ihre ehemaligen Gebiete am Trident dem Haus Tully zufielen, als Oberste Herren der neu geschaffenen Flusslande. Um die Hauptstadt Königsmund entstanden die Kronlande, eine Region, die direkt dem König auf dem Eisernen Thron unterstand.

Das Haus Gärtner, das auf dem Feld des Feuers sein Ende fand und ursprünglich über die Weite herrschte, wurde von den Tyrells ersetzt, ihren ehemaligen Haushofmeistern, die Rosengarten an Aegon den Eroberer übergaben, der sie dafür zu den Herrn über Rosengarten und den Wächtern des Südens ernannte. Ein ähnliches Schicksal teilte das Haus Durrandon, das einst über die Sturmlande herrschte und dessen männliche Linie mit dem letzten Sturmkönig Argilac endete, der von Orys Baratheon im Kampf erschlagen wurde. Danach eignete sich Orys die Ländereien, Wappen und Tochter des Besiegten an, wodurch das Haus Baratheon als Oberster Herr der Sturmlande begründet wurde.

Aegon I. Targaryen hatte damit das größte Reich erobert, das je auf dem Kontinent existierte. Nur eines der Sieben Königslande widersetzte sich erfolgreich, denn Dorne im Süden hatte sich den Targaryens nicht zur Schlacht gestellt und war somit dem Feuer ihrer Drachen entgangen. Dorne blieb fast zweihundert Jahre unabhängig, bis es durch ein friedliches Ehebündnis dem Reich beitrat.

Trotz Aufstände, Bürgerkriege und dem Tod des Letzten Drachen, erhielten die Targaryens ihre Macht über die Sieben Königslande für mehr als 280 Jahre, bis es die Entscheidungen des Irren König, Aerys II. Targaryen waren, die Roberts Rebellion auslösten. Am Ende dieses Bürgerkriegs waren Aerys und der Großteil seiner Familie ausgelöscht worden, die letzten Überlebenden flohen ins Exil. Robert Baratheon bestieg als nächster den Thron und begründete durch Usurpation eine Dynastie, deren alleiniger Machtanspruch nun hinterfragt wird.

Somit bestanden die sieben Königslande nun aus 9 Teilen.

MilitärBearbeiten

Hauptartikel: Militär

Die Sieben Königslande von Westeros verfügen über kein stehendes Heer. Stattdessen unterhält ein Lord in Friedenszeiten nur ein kleines Gefolge von bewaffneten Kriegern. In Kriegszeiten haben die Vasallen gemäß dem feudalen System Truppen und Ausrüstung zu stellen, weshalb Jeder Lord durch seine direkte Untergebenen oder Vasallen ein militärisches Potenzial darstellt. Ruft der Lehnsherr zu den Bannern, haben alle Untergebenen dem zu folgen und ihre Kräfte zu bündeln. Je bedeutender das Haus, umso mehr Vasallen folgen den Ruf und umso mehr Soldaten stehen für den Kampf bereit. An oberster Stelle befindet sich theoretisch der König auf dem Eisernen Thron.

KulturBearbeiten

Hauptartikel: Gesetze und Bräuche

Die Kultur und Bräuche in den Sieben Königslanden unterscheiden sich stark und sind abhängig von ethnischen Zugehörigkeit und der vorherrschenden Religion. Allerdings lassen sich vier Hauptkulturgruppen deutlich voneinander trennen:

  • Der Einfluss durch die Invasion der Andalen, der sich stärker im "Süden" verbreitet hat, wie im Tal von Arryn, den Flusslanden, den Westlanden, der Weite, den Sturmlanden und den Kronlanden. In diesen Regionen ist auch die Tradition des Ritterstandes deutlich ausgeprägt.
  • Der Einfluss der Ersten Menschen im Norden, deren Bräuche und Kultur teilweise noch gepflegt wird. So werden im Norden immer noch Hinrichtungen durch denjenigen vollstreckt, der auch das Urteil gefällt hat. Im Süden werden diese Aufgaben von Henkern übernommen.
  • Die Ersten Menschen der Eiseninseln vermischten sich zwar mit den Invasoren, doch konnte sie kulturelle Identität bewahren, die im Verlauf sogar von dortigen Andalen übernommen wurden. Durch ihre starke Bindung zum Meer beruht die Kultur der Eisenmänner hauptsächlich auf Piraterie und Plünderungen. Sie glauben, dass sie das Recht haben, sich mit Gewalt zu nehmen, was für sie notwendige ist und bezahlen damit den "Eisernen Preis".
  • Die Dornischen entwickelten ihrerseits eine eigenständige kulturelle Identität, die stark durch die Vermischung mit den Rhoynar aus Essos beeinflusst wurde. Aus diesem Grund gilt dort ein gleichberechtigtes Erstgeburtsrecht und sie sind für ihre sexuelle Zügellosigkeit berüchtigt.

ReligionBearbeiten

Hauptartikel: Religion

Zwar folgen die Bewohner von Westeros verschiedenen Glaubensrichtungen, jedoch ist der Glaube der Sieben dominierend.

  • Die Alten Götter des Waldes – sind die zahl- und namenlosen Geister jedes Baumes, Steines und Stroms, ursprünglich verehrt von den Kindern des Waldes und später als Religion von den Ersten Menschen übernommen. Es war die vorherrschende Religion auf dem Kontinent, bis es durch den Glauben an die Sieben zurückgedrängt wurde. In der Gegenwart hat es seine Vormachtstellung nur im Norden und Jenseits der Mauer bewahrt, auch wenn es noch immer eine Minderheit von verstreuten Anhängern im Süden des Kontinents gibt.
  • Der Glaube an die Sieben – ist eine Religion, welcher die Meinung vertritt, es gebe einen Gott mit sieben Gesichtern. Vor sechstausend Jahren durch die Invasion der Andalen nach Westeros gebracht, repräsentiert es seitdem die vorherrschende Religion auf dem Kontinent, mit Bezug auf Zahl seiner Anhänger, geografische Verteilung und politischen Einfluss. Der Glaube basiert auf der Anbetung der "Der Sieben" oder der "Siebengesichtige Gott", einer einzigen Gottheit mit sieben "Aspekten" oder "Gesichtern".
  • Der Ertrunkene Gott - ist eine Religion die lediglich auf den dünn besiedelten Eiseninseln an der Westküste von Westeros ausgeübt wird und dort vorherrschend ist. Bei dieser Religion dreht sich alles um das Meer und die Seefahrt. Strenggläubige lassen sich von einem Priester des ertrunkenen Gottes untertauchen, bis sie das Bewusstsein verlieren. Wenn man überlebt, soll es ein Gefühl sein als wäre man neu geboren.
  • Der Herr des Lichts ist eine aus Asshai stammende Religion, welche in Westeros noch relativ unbekannt ist und erst in wenigen Regionen Fuß gefasst hat. Im Zentrum der Religion steht das Feuer in der Nacht, der Kampf "Gut gegen Böse".

Siehe auch Bearbeiten

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