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Schlacht um Winterfell

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Es wird keine Belagerung geben.
 
— Hauptmann von Stannis' Armee als er die ausfallenden Reiter der Boltons sieht. ("Die Gnade der Mutter")

Die Schlacht um Winterfell (im Original: Battle of Winterfell) war ein Wendepunkt im Krieg der Fünf Könige und wurde in der letzten Folge der fünften Staffel von Game of Thrones ausgetragen.

In der SerieBearbeiten

Vorgeschichte Bearbeiten

Nachdem Stannis Baratheon in der Schlacht am Schwarzwasser eine Niederlage erlitten hatte, zog er mit seiner verbleibenden Armee in den Norden und schlug dort zusammen mit der Nachtwache den Wildlingsangriff zurück. Da der Winter hereinbrach nutzte Stannis die Schwarze Festung als Stützpunkt, um seine Männer zu versorgen.[1][2]

Nach der Hinrichtung von Manke Rayder zog Stannis zusammen mit seiner Tochter Sharin Baratheon und seiner Frau Selyse Baratheon Richtung Winterfell, da sein Vorhaben, Königsmund einzunehmen, nur noch durch die Kontrolle des Nordens realisierbar war. Winterfell wurde zu dieser Zeit von den Boltons kontrolliert, welche von Stannis' geplantem Angriff erfahren hatten.[3]

Der Marsch war für die Männer und die Pferde extrem kraftraubend, da die Versorgung schlecht war und der Winter und die damit verbundenen Schneestürme immer heftiger wurden. Unter dem Einfluss von Melisandre und ihren Prophezeiungen stehend, ließ sich Stannis nicht von seinem Kurs abbringen und marschierte stur weiter. Selbst nach einer gelungenen Sabotage durch Ramsay Bolton, welcher Feuer während einer Kampierung legte und dadurch erheblichen materiellen Schaden verursachte und sämtliche Pferde tötete oder vertrieb, änderte Stannis seinen Kurs nicht.[4]

Selyse Stannis.jpg

Stannis und Selyse beobachten die Verbrennung ihrer Tochter

Kurz bevor die Armee Winterfell erreicht, scheint ein Vorankommen unmöglich, da die Männer eingeschneit sind und keine Versorgung mehr stattfindet. Melisandre, immer noch Einfluss auf Stannis ausübend, drängt Stannis dazu seine Tochter, Sharin Baratheon, dem Herrn des Lichts zu Opfern, damit dieser den Truppen den weiteren Vormarsch ermöglicht. Stannis lehnt zunächst ab, im Angesicht des Scheiterns und der Aussichtslosen Lage opfert er sie aber dennoch und lässt sie bei lebendigem Leib verbrennen.[5]

Kurz darauf wird es tatsächlich wärmer, der Schnee schmilzt und der Weg nach Winterfell ist frei. Allerdings gibt es nicht nur gute Umstände. Im Angesicht der aussichtslosen Lage und der mangelnden Versorgung desertiert die Hälfte der Männer. Außerdem erhängt sich Selyse Baratheon an einem Baum, da sie den Verlust ihrer Tochter nicht ertragen kann.

Obwohl eine erfolgreiche Belagerung Winterfells nach dem desertieren der halben Armee unwahrscheinlich ist und er seine Familie verloren hat, gibt Stannis wennauch frustiert, den Befehl zum Marsch auf Winterfell.

AblaufBearbeiten

Als die Armee völlig entkräftet Winterfell erblickt, erteilt Stannis erste Aufgaben zum Bau von Gräben und Belagerungsstellungen und verkündet, dass die Belagerung bei Sonnenaufgang beginnen soll. Sein Hauptmann erwidert daraufhin, dass es keine Belagerung geben wird, da die Boltons mit einer ausschließlich aus berittenen Einheiten ausfallen und angreifen. Die Kavalleristen sind Stannis zwei zu eins überlegen und Ramsay lässt seine Männer durch die Zangentaktik die Armee von Stannis umschließen und einkreisen.

Die Boltons fallen über die Baratheons her

Nach der Schlacht werden die Überlebenden von Ramsay gejagt und getötet. Stannis findet sich am Rand des Wolfswalds wieder und sackt schwer verwundet an einem Baum zusammen, wo er von Brienne von Tarth gestellt wird. Diese zwingt ihn dazu, den Mord an Renly Baratheon zu gestehen, was Stannis, ohne zu zögern, auch tut. Darauf hin tötet sie Stannis im Namen von Renly.

Folgen Bearbeiten

Durch den Tod von Stannis Baratheon und der Auslöschung seiner Familie und Armee ist der letzte Anwärter auf den Eisernen Thron in Westeros besiegt und es gibt nun abgesehen von Daenerys Targaryen niemanden mehr, der für die Lennisters eine Bedrohung darstellt. Das Haus Baratheon ist ab diesem Zeitpunkt faktisch ausgestorben, auch wenn Tommen offiziell als Baratheon gilt. Außerdem schwächt diese Niederlage die Sieben Königslande empfindlich im Gesamten, da mit dem Verlust von Stannis auch eine entscheidende Kraft gegenüber dem bevorstehenden Angriff der Weißen Wanderer verloren gegangen ist. Die Boltons herrschen weiter über Winterfell und regieren den Norden, während Theon Graufreud zusammen mit Sansa Stark einen Fluchtversuch starten kann.

Stannis-wenige-sekunden-vor-seinem-tod.jpg

Stannis kurz vor seinem Tod

Melisandre war an der Schlacht nicht beteiligt. Sie floh zurück zur Schwarzen Festung und schloss sich, gebrochen und erschüttert, der Nachtwache an, wo auch Davos Seewert sich aufhielt.

Die Armeen Bearbeiten

Stannis' Truppen Bearbeiten

Die Truppen, die von Stannis' in die Schlacht geführt werden, bestehen aus etwa 1500 erschöpften Infanteristen. Das Heer hat keine Pferde, jeder, auch der König, geht zu Fuß. Mindestens ein drittel der Truppen desertiert beim Anblicken der herannahenden Bolton-Kavelerie in den Wolfswald. Vermutlich gibt es aber keine Überlebende der Schlacht.

Die Boltons Bearbeiten

Das Heer der Boltons besteht aus etwas dreitausend Reitern, die in Kolonnen organisiert Stannis' Heer in die Zange nehmen. Ihre Verluste sind minimal.

In den BüchernBearbeiten

In den Büchern gibt es bisher die Schlacht von WinterfellEuF.jpg. In dieser stehen sich 2000 Mann der Starks unter Rodrik Cassel und 600 Mann der Boltons gegenüberstehen. Die Schlacht findet kurz nach der Eroberung Winterfells durch Theon Graufreud statt.

EinzelnachweiseBearbeiten

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