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Die Schlacht unter der Riesenlanze (im Original: Battle benath the Giant's Lance) war eine bedeutende Schlacht während der Invasion der Andalen. Sie fand am Fuße der Riesenlanze im Grünen Tal statt.[1]

In der Saga Das Lied von Eis und Feuer wird sie die Schlacht der Sieben Sterne (im Original: Battle of the Seven Stars) genannt.

In der SerieBearbeiten

VorgeschichteBearbeiten

siehe auch: Invasion der Andalen

Die ersten Andalen, die Westeros erreichten, landeten im Grünen Tal. Die Ersten Menschen im Tal waren von geringer Zahl und gespalten und zogen mit Äxten und Rüstungen aus Bronze in die Schlacht, welche den Pferden und dem Stahl der Andalen nicht ebenbürtig waren. Schließlich vereinigten sich die Ersten Menschen unter König Robar Rois und besiegten die Andalen in mehreren Schlachten, wodurch sie das Tal zurückeroberten und die Eindringlinge zurückdrängten. Daraufhin vereinigten sich die verbliebenen Andalen unter ihrem eigenen Anführer, dem Ritter Ser Artys Arryn.[1]

AblaufBearbeiten

Die Entscheidungsschlacht fand am Fuße der Riesenlanze statt. Ser Artys besaß wesentlich mehr Ritter zu Pferd als die Ersten Menschen, welche es vorzogen, zu Fuß zu kämpfen. Im Gegenzug besetzten die Ersten Menschen die Anhöhen, wo sie vor ihren Reihen Gräben aushoben und diese mit angespitzten Pfählen versahen, welche mit Innereien und Exkrementen beschmiert waren. Sechsmal stürmten die Ritter der Andalen an, und sechsmal warfen die Ersten Menschen sie zurück. Beim siebten Mal brach ein Krieger der Andalen durch die Reihen der Ersten Menschen und die Andalen strömten durch die Lücke. Robar hielt daraufhin auf einen Ritter mit Falkenhelm zu, den er für Ser Artys hielt. Im folgenden Zweikampf konnte Robar seinen Gegner schon nach kurzer Zeit mit einem Schwert aus valyrischem Stahl töten, das er einem toten Lord der Andalen abgenommen hatte. In Wirklichkeit handelte es sich bei dem Gegener jedoch nicht um Ser Artys, sondern nur um einen Köder. Der echte Artys führte derweil fünfhundert seiner besten Reiter über einen Ziegenpfad in den Rücken der Ersten Menschen. Der Ansturm der andalischen Ritter brach die Reihen der Ersten Menschen.[1]

FolgenBearbeiten

Mit Robars Heer wurde das letzte große Heer der Ersten Menschen im Tal besiegt, welche nie mehr eine Gefahr für die neuen Herrscher des Tals darstellen sollten. Einige der Besiegten schlossen sich in den folgenden Jahren Reihen der Andalen an, wesentlich mehr flohen jedoch in die Berge und zogen ein Leben in der Wildnis der Unterwerfung vor.[1] Aus ihren Nachfahren gingen die Bergstämme hervor.[2]

Ser Artys wurde nach der Schlacht zum König von Berg und Grünem Tal gekrönt und begründete das Haus Arryn.[Beleg fehlt]

In den BüchernBearbeiten


VorgeschichteBearbeiten

Die eindringenden Andalen eroberten zunächst einen Großteil des Tals, da die einheimischen Könige der Ersten Menschen uneinig waren und oft mit den Andalen zusammenarbeiten, um gegeneinander zu kämpfen. Nachdem weite Teile des Tal unter der Kontrolle der Andalen standen, begannen auch sie gegeneinander zu kämpfen. Die verbliebenen Häuser der Ersten Menschen vereinten sich nun hinter Robar II. Rois, dem gekrönten Hochkönig des Grünen Tals, der Finger und der Mondberge. Als Qyle Corbray, die Haindorfs, und der Hammer von den Hügeln von Robar besiegt wurden, stellten sich die bedrohten Andalen vereint hinter dem jungen Ser Artys Arryn, einen andalischen Ritter, der nahe der Riesenlanze geboren wurde.

Weil die Ersten Menschen von Robar hauptsächlich aus Fußsoldaten bestand, verstärkten sie ihre Position mit der Riesenlanze im Rücken und Gräben gespickt mit geschärften Pfählen vor ihnen. Die Andalen erreichten das Schlachtfeld in der Dämmerung, drei Tage später.

AblaufBearbeiten

Der genaue Ablauf des Aufeinandertreffens zwischen Ersten Menschen und Andalen des Tals in der Schlacht ging in den Legenden verloren. Die Lieder der Andalen behaupten, dass sie mit dem Angriff begannen, als sie Sieben Sterne im Himmel der Dämmerung sahen. Die Ersten Menschen widerstanden den ersten sechs Angriffen der Andalen, doch der siebente wurde von Torgold Tollett geführt, der Lord Rotfest und Ursula Upklipp erschlug. Um eine Auflösung seiner Truppen abzuwenden, führte König Robar die Ersten Menschen zum Gegenangriff und tötete Torgold der Grimmige. In der Hoffnung die Andalen führungslos zu machen, duellierte sich Robar danach mit Artys Arryn und erschlug den gepanzerten Ritter.

Fünfhundert andalische Ritter fielen den Ersten Menschen nun in den Rücken, als Artys sie auf einem vertrauten Ziegenpfad entlang der Riesenlanze führte. Artys befehligte diese Verstärkung selbst, da einer seiner Gefolgsleute in seiner Rüstung gekämpft hatte und so als Köder für Robar diente. Die Andalen besiegten die Ersten Menschen, wobei alle von Robars dreißig Lords getötet wurden. Robar starb in den Kämpfen, wenngleich umstritten ist, von wem er erschlagen wurde, Artys Arryn, Lord Rotberg, Luceon Tempelheim oder Jaime Corbray.

FolgenBearbeiten

Die Schlacht der Sieben Sterne endete mit der Auslöschung von vierzehn Häusern der Ersten Menschen und der Unterwerfung der übrigen Häuser vor den Andalen, wie den Häusern Belmor, Jäger, Kaltwasser, Rotfest und Rois. Ser Artys wurde als Artys I. Arryn gekrönt, König von Berg und Grünem Tal. Die Ersten Menschen, die sich nicht den Andalen unterwarfen flohen auf die Mondberge, wo sie die Bergstämmen bildeten.

Siehe auch Bearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

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