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Reich der Ghiscari

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Unser Imperium war schon alt bevor sich Drachen im alten Valyrien regten.
 

Das Reich der Ghiscari (im Original: Ghiscari Empire) war eine der ältesten Zivilisationen in der bekannten Welt, die einen Großteil des Kontinents Essos kontrollierte, mit Zentrum in der heutigen Sklavenbucht. Das Reich der Ghiscari florierte und erbaute gewaltige Pyramiden, tausende von Jahren bevor der Freistaat von Valyria aufstieg und die Valyrer noch bescheidene Hirten waren.

Ihr Symbol war die Harpyie: mit dem Kopf und den Torso einer Frau, Fledermausflügeln, den Klauen eines Adlers und dem Schwanz eines Skorpions.

In der SerieBearbeiten

GeschichteBearbeiten

Vor fünftausend Jahren, als Drachen von den Valyrern entdeckt und gezähmt wurden, begann der neu gegründete Freistaat von Valyria mit einer Expansion, dem sich das Reich der Ghsicari entgegenstellte. Die beiden großen Rivalen wetteiferten um die Vorherrschaft auf dem Kontinent Essos und in einer Serie von fünf Kriegen marschierten die mächtigen Legionen der Ghiscari gegen die Valyrer, dennoch wurden sie von den valyrischen Drachen besiegt. Die Kämpfe wurden hauptsächlich um die valyrische Halbinsel ausgetragen und dem, was später die Sklavenbucht sein würde.

Letztlich fand das Reich der Ghiscari sein Ende, als die Armeen und die Drachen der Valyrer die Hauptstadt Ghis angriffen. Gebäude und Straßen wurden zu Asche verbrannt und die Valyrer verstreuten Salz auf der Erde, damit nie wieder etwas wuchs. Fünftausend Jahre später sind die Ruinen von Alt-Ghis noch immer erhalten.

Die Valyrern unterwarfen die Ghiscari, ihr Land und ihre Kolonien, einschließlich Astapor, Yunkai und Meereen. Für die nächsten fünftausend Jahre wurden die Ghiscari von dem valyrischen Freistaat beherrscht. Die Dezimierung in Kriegen und die Zerschlagung ihres Reiches sorgten in den Jahrtausenden dafür, dass sich die überlebenden Ghiscari mit ihren Herren und anderen unterworfenen Völkern vermischten, wodurch die tatsächliche Blutlinie der Ghsicari in der heutigen Sklavenbucht sehr schwach ist.

VermächtnisBearbeiten

Mit dem Untergang Valyrias vor etwa vierhundert Jahren, konnten die ehemaligen Kolonien der Ghiscari ihre Unabhängigkeit im Jahrhundert des Blutes zurückerlangen. Eine kleine Gruppe von Aristokraten häufte immensen Reichtum und Macht an, indem sie rücksichtlos die Versklavung der Bevölkerung vorantrieb, was der Region letztlich den Namen Sklavenbucht verlieh. Die Stadt Neu Ghis wurde auf einer Insel weiter südlich in der Bucht gegründet. Die herrschende Elite der Sklavenbucht bezeichnete sich fortan selbst als die "Guten Herren" von Astapor, die "Weisen Herren" von Yunkai die die "Großen Herren" von Meereen.

Trotz der Jahrtausende andauernden kulturellen und gesellschaftlichen Vermischung, betrachtet sich die herrschende Elite als direkte Nachfahren vom Reich der Ghiscari, um ihre Unabhängigkeit zu bekräftigen. Dafür nutzten sie die glorreiche Geschichte, den vergangenen Ruhm und alles, was an kulturellen Insignien und Bräuchen die Zeit überdauert hatte. Die Sklavenstädte Astapor, Yunkai, und Meereen verwenden deshalb die Harpyie für ihr Banner, mit kleineren Abweichungen, das uralte Symbol für das Reich der Ghiscari.

Die ursprüngliche Sprach, heute als Old Ghiscari bekannt, ging verloren, da die Valyrer den Unterworfenen ihre eigene Sprache aufzwangen. Dennoch beeinflusste Old Ghiscari die gemeine Variante des Low Valyrian, welches in der Sklavenbucht Anwendung findet – zumeist entlehnte Wörter wie "Mhysa" für Mutter und einige grammatikalische Formen. Auch mit dem Aufstieg der Sklavenbucht wurde diese Form weiterhin verwendet.

In den BüchernBearbeiten

Das Reich der Ghiscari, auch bekannt als das Imperium von Alt-Ghis, war eines der ältesten bekannten Nationen und Kulturen in der Welt. Es erstreckte sich über einen beträchtlichen Teil von Essos und erlebte seine Gründung und Blütezeit schon tausende von Jahren vor dem Aufstieg des Freistaates von Valyria. Das Reich der Ghiscari trug das Emblem von Ghis, eine Harpyie, mit dem Torso einer Frau, Fledermausflügel anstelle von Armen, den Klauen eines Adlers und mit dem Schwanz eines Skorpions. In ihren Krallen einen Blitz haltend.

GeschichteBearbeiten

History&LoreReichGhiscari (1).jpg

Der Aufstieg von Ghis.

Das Reich der Ghiscari herrschte über einen Großteil von Essos, während der Freistaat Valyria noch jung und barbarisch war. Ihr Ursprung lag in der antiken Stadt Ghis, die in Ghiscar lag, und zu einer militärischen, wirtschaftlichen und kulturellen Macht heranwuchs.

Auf dem Höhepunkt seiner Macht soll Ghis über sehr disziplinierten Legionen von Soldaten verfügt haben, die ihm Gleichschritt marschierten und die auf dem Schlachtfeld nahezu unbesiegbar waren. Die Architektur war von massiven Backsteintürmen und Pyramiden geprägt, die durch Sklavenarbeit entstanden. Die Ghiscari dehnte ihr Reich bis weit nach Sothoryos aus und gründeten Gorosh als Strafkolonie.

Ihr Reich ging vor über fünftausend Jahren unter, als Drachen durch die Valyrer gezähmt wurden und sie unvermeidlich mit den Ghiscari in Konflikt gerieten. Diese wollten die Macht der Drachen für sich nutzbar machen und zogen in die Schlacht gegen Valyria. Fünf große Kriege wurden zwischen den Ghiscari und dem Freistaat ausgetragen. Kriege, die Valyria durch seine Drachen für sich entscheiden konnte. Die Ghiscari gewannen einige Scharmützel was ein alter Wandteppich im Herzen der Großen Pyramide von Meeren belegt, auf dem zu sehen ist, wie die Soldaten der valyrischen Armee in Ketten gelegt und ins Joch gezwungen wurden. Im letzten großen Krieg, vernichtete Valyria die Legionen der Ghiscari und nutzte Drachen, um Ghis und seine Pyramiden bis auf die Grundmauern niederzubrennen. Auf der Erde und den umliegenden Feldern ließen die Valyrer Salz und Schwefeln verstreuen, um eine Rückkehr der überlebenden Bewohner zu verhindern.

History&LoreReichGhiscari (2).jpg

Der Untergang von Ghis.

Mit der Zerstörung von Ghis kollabierte das Reich der Ghiscari und der Großteil der ursprünglichen Blutlinie wurde ausgelöscht. Die Überlebenden des Reiches bauten wieder auf, was sie aus den Trümmern retten konnten. Die abgelegenen Kolonien der Sklavenbucht gewannen an Bedeutung: Astapor, Yunkai und Meereen. Diese Städte etablierten sich als Zentrum des globalen Sklavenhandels und erlangten großen Wohlstand. Die Inselstadt Neu Ghis wurde ebenfalls gegründet.

Im Jahrhundert des Blutes, nach dem Untergang Valyrias, zerstörten die Dothraki die nördlichen Kolonien der Ghiscari, deren Ruinen jetzt Krazaaj Hat, Vaes Mejhah und Vaes Efe genannt werden.

Bekannte Städte der Ghiscari
  • Ghis
  • Astapor
  • Yunkai
  • Meereen
  • Hazdahn Mo
  • Ghazdaq
  • Vaes Mejhah (dothrakischer Name)
  • Vaes Efe (dothrakischer Name)
  • Ghozai
  • Gorgai
  • Zamettar
  • Gorosh

BevölkerungBearbeiten

Hauptartikel: Ghiscari
Histroy&LoreSklavenbuchtGeschichte2.png

Die Meister der Menschen.

Die Ghiscari sind eine Mischung aus einem Dutzend Rassen und Völkern, die durch das Reich und seinem Zusammenbruch entstand. Sie sind über weite Teile entlang der Sklavenbucht verteilt, westlich vom Golf der Trauer.

Ghiscari haben fettige, dunkle, bernsteinfarbene Haut und drahtiges Haar mit einem Rotton. Männer der Sklavenstädte sind bekannt dafür, dass sie ihr Haar auffällig, geölt und in außergewöhnlichen Formen tragen. Sie tragen gelbe Umhänge, auf denen Kupferplatten genäht sind. Ihre Tunika ist aus Leinen gefertigt. Unterhalb der Taille, tragen sie gefaltete Leinengewänder und Sandalen. Die wohlhabendste Schicht, hauptsächlich durch den Handel mit Sklaven, tragen die Tokar und sind vernarrt in teures Essen, wie Hunde, Oktopus-Eintopf und Enteneier.

VermächtnisBearbeiten

Die Kultur der Ghiscari, ihre Götter und ihre Sprache wurden größtenteils im Laufe der Zeit vergessen und die Ghiscari übernahmen die Sprache der valyrischen Eroberer als ihre eigene. Derzeit sprechen sie einen Dialekt des Hochvalyrisch. Die bröckelnden Mauern, Stufenpyramiden und Statuen von Harpyien sind alles, was von den glorreichen Tagen des Reiches erhalten blieb.

Die Taktiken der Unbefleckten gelten als Vermächtnis von Alt Ghis. Sie werden ausgebildet, um mit derselben Disziplin im Gleichschritt zu marschieren und zu kämpfen, wie es die Legionen von Alt Ghis taten.

Die Harpyie wurde von allen Sklavenstädten als Symbol übernommen und ihre Silbermünzen werden mit einer Harpyie geprägt. Die "Guten Herren" von Astapor, die "Weisen Herren" von Yunkai die die "Großen Herren" von Meereen haben Sklaven seit Generationen ausgebildet, sowie es ihre Vorfahren taten, und sind Experten darin.

Siehe auch Bearbeiten

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