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Qohor

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Qohor ist eine der freien Städte. Sie ist die unheimliche Schwester von Norvos und Lorath und liegt am östlichsten. Qohor erhebt sich am Fluss Qhoyne, am Westrand eines riesigen, dunklen Urwalds, dem größten zusammenhängenden Waldgebiet in ganz Essos, dem die Stand ihren Namen verleiht. Quohor liegt auch am Rande des Dothrakischen Meeres und wird deshalb immer wieder von den Dothraki angegriffen. Da sie sich im Kampf gegen die Dothraki als sehr wirkungsvoll erwiesen haben, kauft Qohor sehr viele Unbefleckten aus Astapor.

Die Bevölkerung bezeichnet man als "Qohorik".

In der SerieBearbeiten

Staffel 1Bearbeiten

Nach einer Unterhaltung zwischen Jorah Mormont und Rakharo, informiert Irri beide über Daenerys Schwangerschaft. Jorah beschließt darauf sofort nach Qohor zu reiten, um eine Botschaft nach Königsmund zu senden. Rakharo gegenüber erwähnt er lediglich, dass er dort etwas zu erledigen hätte und das Khalasar aufgrund seiner Größe schon finden und einholen würde.[1]

In den BüchernBearbeiten

GeographieBearbeiten

Selbst in Westeros wird oftmals in Geschichten von "der Stadt der Zauberer" erzählt, denn die Vermutung, dass dort dunkle Künste praktiziert werden, ist weit verbreitet. Erzählt wird von Hellsehern, Blutmagiern und Nekromanten. Beweise für diese Berichte gibt es jedoch keine. Eines ist aber unbestritten: Der Dunkle Gott von Qohor, die Gottheit, die die Schwarze Ziege genannt wird, verlangt tägliche Blutopfer. Kälber, Stiere und Pferde werden am häufigsten auf dem Altar dargebracht, doch an heiligen Tagen bekommen auch verurteilte Verbrecher die Messer der Verhüllten Priester zu spüren, und in Zeiten der Unruhe und großer Gefahr sollen sogar Adelige ihre eigenen Kinder geopfert haben, um den Gott zu besänftigen, damit er die Stadt weiterhin verteidige. Deswegen ist Qohor oft auch Anlaufpunkt für Karawanen die ostwärts durch das Dothrakische Meer nach Vaes Dothrak ziehen.

Qohor ist außerdem als Tor zum Osten bekannt, wo Handelskarawanen, die nach Vaes Dothrak und in die sagenumwobenen Länder jenseits der Knochen aufbrechen wollen, Vorräte und Ausrüstung aufnehmen, ehe sie sich in den dunklen Wald wagen, um in das verwüstete Sarnor und ins riesige Dothrakische Meer aufzubrechen.

WirtschaftBearbeiten

Eine der Reichtumsquellen ist zweifelsohne der Wald von Qohor. Das Holz wird vor allem gen Süden zu den Städten an der Rhoyne exportiert. Die Wälder von Qohor liefern auch Felle und Pelze aller Art, oftmals seltene, feine und ausgesprochen kostbare. Daneben findet man im Wald Silber, Zinn und Bernstein. Bisher hat niemand den riesigen Wald zur Gänze erkundet, zumindest behaupten das die Karten und Schriftrollen in der Zitadelle, deswegen nimmt man an, dass sich tief im Wald viele Geheimnisse und Wunder verbergen.

Wie in vielen Wäldern des Nordens sind Elche und Rotwild in großer Zahl vorhanden, aber auch Wölfe, Baumkatzen, Wildschweine von ungeheurer Größe, gescheckte Bären und sogar eine Lemurenart - ein Wesen, das man von den Sommerinseln und aus Sothoryos kennt, das aber eigentlich im Norden nicht vorkommt. Diese Lemuren haben silberweißes Fell und violette Augen und werden deshalb manchmal "kleine Valyrer" genannt.

Des Weiteren ist Qohor auch für seine Wandteppiche berühmt. Sie sind genauso fein wie jene aus Myr, aber wesentlich günstiger. Zudem kann man auf den Märkten hervorragende (etwas verstörende) Schnitzereien erwerben, und die Schmiede der Stadt sind die besten der Welt. Die Schwerter, Messer und Rüstungen der Qohorik sind selbst dem besten in einer Burg geschmiedeten Stahl aus Westeros überlegen, und die Schmiede verstehen es meisterlich, ihren Arbeiten satte Farbtöne zu verleihen, und erschaffen so Rüstungen und Waffen von dauerhafter Schönheit. Nur in Qohor beherrscht man noch immer die Kunst, valyrischen Stahl umzuschmieden, ein Geheimnis, das streng gehütet wird.

GeschichteBearbeiten

Anfangs war Qhohor wahrscheinlich ein Holzfällerlager. Im Laufe der Jahrhundert wurde es schließlich zur Stadt.

Vor vierhundert Jahren wurde Qohor von einem dothrakischen Khal namens Temmo, mit fünfzigtausend Reitern attackiert. Eine Armee von dreitausend Unbefleckten konnte achtzehn Angriffen der Dothraki standhalten und diese zum Rückzug bewegen. Aus diesem Grund verlässt sich Qohor, bei seiner Verteidigung, auch heute noch weitgehend auf Unbefleckte.

Siehe auch Bearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

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