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Hinrichtung von Eddard Stark

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Meine Mutter wünscht, dass ich Lord Eddard der Nachtwache beitreten lasse, ohne Titel und Befugnisse soll er dem Reich in ewiger Verbannung dienen. Und Mylady Sansa, hat mich um Gnade für ihren Vater angefleht. Doch sie haben alle das weiche Herz der Frauen. Solange ich euer König bin, soll Verrat nie ungestraft bleiben. Ser Ilyn, bringt mir seinen Kopf.
 
— König Joffrey Baratheon spricht zum Gemeinen Volk ("Baelor")

Die Hinrichtung von Eddard Stark (engl. Execution of Eddard Stark) war ein entschiedenes Ereignis im aufkeimenden Konflikt, der durch den Tod von Robert Baratheon ausgelöst wurde und sich dadurch zu einem vollwertigen Bürgerkrieg ausweitete.

In der SerieBearbeiten

VorgeschichteBearbeiten

Nachdem er den Bedingungen von Königin-Regentin Cersei Lennister zugestimmt hat, wird Lord Eddard Stark auf den Platz vor der Großen Septe von Baelor gebracht, um sich öffentlich des Verrats für schuldig zu bekennen. Bei dem Geständnis sind König Joffrey, Cersei, Sansa Stark, Lord Petyr Baelish, Lord Varys, Groß Maester Pycelle, der Hohe Septon und der königliche Henker, Ser Ilyn Payn, anwesend. Unbemerkt ist Arya Stark ebenfalls dort, am Füße der Statue von Baelor dem Gesegneten, umgeben vom Gemeinen Volk.

Eddard wird von zwei Goldröcken über den Platz zu Joffrey und seinem Gefolge gebracht, während ihn die versammelten Menschen der Stadt beleidigen und verhöhnen. Zum Wohl seiner Töchter, legte Eddard ein falsches Geständnis ab, wie es Cersei verlangt hast und bekennt sich zum angeblichen Mordkomplott gegen Joffrey, um selbst den Thron zu besteigen:

"Ich bin Eddard Stark, Lord von Winterfell und Hand des Königs. Ich trete vor euch, um meinen Verrat einzugestehen, im Angesicht der Götter und Menschen. Ich habe den Treueeid meines Königs gebrochen und das Vertrauen meines Freundes Robert missbraucht. Ich habe versprochen, seine Kinder zu schützen, doch bevor sein Blut erkaltet war, plante ich seinen Sohn zu ermorden und den Thron selbst zu besteigen. Lasst den Hohen Septon und Baelor den Seligen meiner Worte Zeuge sein, Joffrey Baratheon ... ist der einzig wahre Erbe des Eisernen Throns, durch die Gnade aller Götter, Herr der Sieben Königslande und Beschützer des Reiches."

Der Groß Maester interveniert und spricht über die Gerechtigkeit und Gnade der Götter, er fragt den König, was mit dem Verräter geschehen soll. Die Menschen schreien vor Zorn, bis Joffrey seine Hand erhebt, um zu sprechen. Er offenbart, dass seine Mutter wünscht, Eddard am Leben zu lassen, damit er den Rest seiner Tage als Bruder der Nachtwache verbringt, seiner Titel und Ländereien beraubt, während seine Verlobte Sansa, um Gnade für ihren Vater bat. Allerdings deutet Joffrey die Bitten beider Frauen als Schwäche und verspricht, solange er König sei, würde Verrat nie ungestraft bleiben. Dann wendet er sich Ser Ilyn Payn zu und fordert den Kopf von Eddard Stark.

Das gemeine Volk verlangt ebenfalls den Tod von Eddard. Sansa fleht verzweifelt darum, das Leben ihres Vaters zu schonen, wird jedoch von der Königsgarde festgehalten. Auch Cersei bittet ihren Sohn, sein Vorhaben zu überdenken, während Varys ihr Beisteht, doch Joffrey bleibt unnachgiebig. Eddard wird von zwei Rittern der Königsgarde auf die Knie gezwungen und Ser Ilyn zieht die schwarze Kapuze des Henkers über sein Gesicht. Danach schwingt er Eis, das Ahnenschwert des Hauses Stark, und nimmt den Kopf des Lords von Winterfell.

NachwirkungBearbeiten

Die Hinrichtung von Eddard Stark zerstört jede Möglichkeit auf Frieden zwischen den Häusern Lennister, Stark und Tully, der erforderlich wäre, damit der Eiserne Thron die Prätendenten Renly und Stannis Baratheon hätte bekämpfen können. Tyrion Lennister klagte über die Hinrichtung, dass diese Tat, seine Familie für Generationen verfolgen wird.[1]

Allerdings, mit Jaime Lennister als Geisel von Robb Stark und abgeschnitten von den Westlanden, entscheidet Tywin Lennister, mit seinem Heer nach Harrenhal zu marschieren und befiehlt Ser Gregor Clegane die Flusslande zu brandschatzen, vom Roten Arm bis zum Götterauge. Er schickt Tyrion in die Hauptstadt, um in seinem Namen als Hand des Königs zu fungieren und Joffrey, sowie seine Mutter Cersei, zu kontrollieren. Baelish, Pycelle oder Varys sollten hingerichtet werden, falls sie sich an weiteren Verschwörungen beteiligen.

Unterdessen erreicht die Botschaft von Eddards Tod das Feldlager von Robb Stark in den Flusslanden, dessen Lords, allen voran Großjon Umber, entscheiden sich dafür, keinen von Roberts Brüdern zu unterstützen, sondern sich unabhängig vom Eisernen Thron zu erklären, mit Robb als ihren König des Nordens:

"Renly Baratheon bedeutet mir gar nichts, genauso wenig wie Stannis. Warum sollten die von einem blumigen Thron im Süden aus, über mich und die meinen herrschen. Was wissen die über die Mauer oder dem Wolfswald, selbst ihre Götter sind die falschen. Warum regieren wir uns nicht wieder selbst? Wir haben uns den Drachen unterworfen, doch die Drachen sind jetzt tot. Dort sitzt der einzige König, vor dem ich einen Kniefall machen will, der König des Nordens."[2]

In den BüchernBearbeiten

In der Saga "Das Lied von Eis und Feuer" wird die Hinrichtung von Eddard Stark nahezu identisch beschrieben, wie sie in der TV-Adaption zu sehen ist. Es gibt nur kleinere Abweichungen, wie die Tatsache, dass der Hohe Septon über die Gerechtigkeit und Gnade der Götter spricht und Varys gegen Joffreys Entscheidung protestiert, Eddard hinrichten zu lassen. Ser Barristan Selmy ist bei der Hinrichtung anwesend, unter der Identität Arstan Weißbart, was im Roman A Dance with Dragons enthüllt wird.

GalerieBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Der Norden vergisst nicht (Episode)
  2. Feuer und Blut (Episode)

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