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Großer Rat

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Der Große Rat von 101 n. A. E. versammelt sich in Harrenhal.

Der Große Rat (engl. Great Council) ist eine Versammlung, die gebildet wird, wenn die Thronfolge ungeklärt ist. In der Geschichte der Sieben Königslande gab es mindestens zwei Große Räte, um über die Targaryen-Nachfolge auf den Eisernen Thron zu entscheiden.

In den BüchernBearbeiten

Großer Rat von 101 n. A. E.Bearbeiten

AuftaktBearbeiten

Prinz Aemon, Sohn und Erbe von König Jaehaerys I., starb 92 n. A. E., wodurch Prinz Baelon, der jüngere Bruder von Aemon, von Jaehaerys zum Erben ernannt wurde, der damit Aemons Schwester, Prinzessin Rhaenys überging - diese Handlung führte zur Second Quarrel. Allerdings starb Prinz Baelon um 101 n. A. E., weshalb Jaehaerys erneut einen Erben ernennen musste. Anstatt selbst zu entscheiden, übertrug der König diese Aufgabe einem Großen Rat, der zusammengerufen wurde, um die Angelegenheit zu klären. Dies war der erste Große Rat, der jemals einberufen wurde.

AusgangBearbeiten

Der Große Rat von 101 n. A. E. wurde auf Harrenhal abgehalten. Lords kamen aus dem gesamten Reich.

In der Gesamtheit gab es neun geringere Ansprüche, jeder von ihnen wurde angehört und zurückgewiesen. Letztlich blieben zwei Finalisten um die Krone: Prinz Viserys Targaryen, der älteste Sohn von Prinz Baelon und seiner Schwester-Gemahlin, Prinzessin Alyssa, und Laenor Velaryon, der Sohn von Prinzessin Rhaenys.

 
 
 
 
 
Jaehaerys I.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
{Aemon Targaryen}
 
 
{Baelon Targaryen}
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Corlys Velaryon
 
Rhaenys Targaryen
 
Viserys Targaryen
 
Daemon Targaryen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Laenor Velaryon
 
Laena Velaryon
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Das Erstgeburtsrecht begünstigte Laenor, dessen Mutter, Prinzessin Rhaenys, die Tochter von Prinz Aemon war, dem ältesten Sohn von König Jaehaerys. Doch die Nähe zum Thron sprach für Viserys, der darüber hinaus der letzte Targaryen-Prinz gewesen war, der auf dem Drachen Balerion dem Schwarzen Schrecken ritt, bevor dieser 94 n. A. E. starb. Auf der anderen Seite, hatte Laenor erst kürzlich einen eigenen Drachen bestiegen, Seerauch.

Am Ende entschieden die zahlreichen Lords des Reiches, dass die männliche Linie Vorrang vor der weiblichen Linie genießt. Zudem war Prinz Viserys vierundzwanzig Jahre alt, wohingegen Laenor erst ein Junge von sieben war. Doch Laenor hatte einen großen Vorteil gegenüber Viserys: Er war der Sohn von Lord Corlys Velaryon, dem wohlhabendsten Mann der Sieben Königslande. Corlys Ruhm, Ansehen und Reichtum brachten Laenors Anspruch mächtige Verbündete. Lord Borremund Baratheon unterstützte Laenors Anspruch (seine Schwester Joslyn war Laenors Großmutter), ebenso wie Lord Ellard Stark, Lord Schwarzhain, Lord Bar Emmon und Lord Celtigar, das Haus Staublin von Hüglingen und die Manderlys von Weißwasserhafen. Allerdings waren sie in der Unterzahl. Während die Maester niemals die tatsächlichen Zahlen offenbarten, wurde gemunkelt, dass Prinz Viserys mit zwanzig zu eins gewann. Unter denen, die sich für Viserys aussprachen war auch Viserys jüngerer Bruder, Prinz Daemon Targaryen, der in der Ferne eine kleine Armee aufstellte, als Gerüchte aufkamen, wonach Lord Corlys Velaryon eine Flotte vorbereitete, um Laenors Recht zu verteidigen, ebenso wie Lord Hainer Tully von Schnellwasser und Lord Tymond Lennister von Casterlystein.

Viserys Targaryen wurde schließlich von den versammelten Adligen gewählt und während er nicht für die abschließenden Beratungen anwesend war, ernannte Jaehaerys I den siegreichen Viserys zum neuen Prinzen von Drachenstein.

NachwirkungBearbeiten

Gemäß Erzmaester Gyldayn, repräsentierte der Rat von 101 n. A. E. in den Augen vieler einen ernstzunehmenden Präzedenzfall für die Thronfolge: Wonach der Eiserne Thron nicht auf eine Frau oder den männlichen Nachkommen einer Frau übergehen kann.

König Viserys I. Targaryen ernannte seine Tochter Prinzessin Rhaenyra zur Erbin, das einzige lebende Kind aus seiner ersten Ehe, nach dem Tod seines zweitgeborenen Sohnes, Prinz Baelon. Als ihm in zweiter Ehe drei Söhne geboren wurden, wurde Viserys wiederholt die Frage der Thronfolge gestellt, doch dieser entschied den Präzedenzfälle von 101 n. A. E. zu ignorieren und Rhaenyra blieb Erbe bis zu seinem Tod. Viserys entließ sogar seine Hand des Königs, Ser Otto Hohenturm, denn dieser hatte immer wieder versucht, die Angelegenheit mit dem König zu besprechen.

Nach dem Tod von König Viserys I. und dem Beginn des Putsches der Grünen, erforschte der Kleine Rat von Viserys die Annalen des Großen Rates. Sie stellten fest, dass die Häuser, die während des Großen Rates widersprochen hatten, die gleichen waren, die nun den Anspruch von Rhaenyra Targaryen unterstützten, statt dem von Aegon II. Targaryen.

Großer Rat von 136 n. A. E.Bearbeiten

- Text -

Großer Rat von 233 n. A. E.Bearbeiten

AuftaktBearbeiten

Der ursprüngliche Erbe von König Daeron II. Targaryens, Prinz Baelor, hatte während eines Urteils der Sieben im Jahr 209 n. A. E. durch einen Unfall sein Leben verloren, weshalb sein ältester Sohn zum Thronerben aufstieg. Allerdings wurden König Daeron und beide Söhne Baelors, doe Prinzen Valarr und Matarys, im späteren Verlauf des Jahres von der Great Spring Sickness dahingerafft. Dies führte wiederum dazu, dass Daerons zweitem Sohn, Prinz Aerys, das Erbe zufiel, der als König Aerys I. Targaryen gekrönt wurde. Aerys hinterließ nach seinem Tod im Jahr 221 n. A. E. keinen Erben, weshalb die Krone auf seinen jüngsten Bruder überging, dem künftigen König Maekar I. Targaryen (Aerys eigene Nachkommen, Prinz Rhaegel und dessen Sohn, Prinz Aelor, starben noch vor Aerys). Mit dem Tod von Maekar durch die Hand eines rebellierenden Lords um 233 n. A. E., blieb die Thronfolge ungeklärt und ein Rat wurde von Maekars Hand des Königs, Lord Brynden Strom, zusammengerufen, um über die Nachfolge auf den Eisernen Thron zu entscheiden.

AusgangBearbeiten

Maekars ältester Sohn , Prinz Daeron, genannt "Daeron the Drunken", war vor dem Jahr 233 n. A. E. an einer Geschlechtskrankheit gestorben. Daerons einziger Nachkomme war Prinzessin Vaella, ein einfältiges Mädchen.

Maekars nächster Sohn, Prinz Aerion, war 232 n. A. E. gestorben, als er dem Irrglauben erlag, das Trinken von Seefeuer würde ihn in einen Drachen verwandeln. Aerions einziger Nachkomme war ein Kleinkind, Prinz Maegor, der um 232 n. A. E. geboren wurde, nicht lange vor Aerions Tod.

Maekars dritter Sohn, Aemon, hatte das Gelübde eines Maesters im Jahr 217 n. A. E. abgelegt.

Maekars jüngster Sohn, Prinz Aegon V. Targaryen, hatte als Knappe eines Heckenritters in seiner Jugend gedient, weshalb ihm einige der Lords misstrauten, da sie spürten, dass Aegons Reisen mit einem Heckenritter diesen zu einem "halben Bauern" machten.

Der Anspruch von Prinzessin Vaella wurde sofort fallen gelassen. Nur wenige sprachen sich für den Anspruch von Prinz Maegor aus, denn sein Aufstieg hätte eine lange Regentschaft bedeutet und darüber hinaus wurde befürchtet, dass Maegor den Wahnsinn und die Grausamkeit seines Vaters geerbt haben könnte. Deshalb blieb Maegors Anspruch ebenfalls unberücksichtigt. Die Wahl von Prinz Aegon schien am offensichtlichsten, doch wegen der Reisen des Prinzen in seiner Jungend, gab es genug Lords, die ihn hassten und deshalb wurde heimlich versucht, Aemon den Thron anzubieten. Dieser lehnte die Krone jedoch ab.

Als der Große Rat die Frage der Nachfolge debattierte, erschien ein fünfter Bewerber. Aenys Schwarzfeuer, der fünfte Sohn des Prätendenten Daemon I. Schwarzfeuer, hatte von Tyrosh aus nach Königsmund geschrieben, als der Große Rat angekündigt wurde, in der Hoffnung den Thron mit Worten zu erlangen, denn mit dem Schwert war seine Familie bereits dreimal gescheitert. Die Hand des Königs, Brynden Strom, hatte ihm sicheres Geleit nach Westeros angeboten.

Jedoch bei seiner Ankunft wurde Aenys unverzüglich verhaftet und in den Roten Bergfried geschleppt, wo er hingerichtet wurde. Sein Kopf wurde dem Rat präsentiert, um als Warnung für jeden Lord zu dienen, der vielleicht noch immer mit dem Haus Schwarzfeuer sympathisierte.

Der Großteil des Rates wählte bald darauf Prinz Aegon, was zu seiner Thronbesteigung als König Aegon V. Targaryen führte, auch "Aegon der Unwahrscheinlich" genannt.

NachwirkungBearbeiten

Die erste Amtshandlung von König Aegon V. war die Inhaftierung von Brynden Strom, der zum Tode verurteilt wurde, weil er das Wort des Eisernen Throns gebrochen hatte, indem er die Hinrichtung von Aenys Schwarzfeuer arrangierte. Später wurde Brynden von Aegon angeboten, sich der Nachtwache anzuschließen, was dieser akzeptierte. Er reiste gemeinsam mit Aemon zur Mauer und diente ab 233 n. A. E. in der Nachtwache bis zu seinem Verschwinden jenseits der Mauer im Jahr 252 n. A. E.

Siehe auch Bearbeiten

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