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Goldy

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Was ich an ihr so interessant finde, ist, dass sie nach allem, was Craster ihr angetan hat, immer noch hofft, ihr Leben könnte besser werden.
 
Goldy
Gilly-4
Staffel:
2 I 3 I 4 I 5
Erster Auftritt:
Letzter Auftritt:
Erschienen in:
12 Episoden (siehe unten)
Erwähnt in:
2
Status:
Alter:
ca 17
Herkunft:
Fraktion:
Familie:
Craster - Vater/Ehemann (†)
Sam - Sohn/Bruder
Dargestellt von:

Goldy (im Original Gilly) ist ein wiederkehrender Charakter in der zweiten, dritten und vierten Staffel von Game of Thrones. Sie wird von Hannah Murray verkörpert und erschien das erste Mal in der ersten Episode der zweiten Staffel. Goldy stammt aus dem Freien Volk und ist eine Tochter und Frau von Craster.

In der SerieBearbeiten

Früheres LebenBearbeiten

Goldy ist eine der vielen Töchter von Craster, einem Wildling von jenseits der Mauer. Sie lebte mit ihm auf Crasters Bergfried. Abgesehen davon, dass sie Crasters Tochter ist, ist sie auch seine Frau, die er für gewöhnliche heiratete und weitere Töchter zeugte. Zu Beginn des Krieges der fünf Könige hat Craster neunzehn Frauen, einschließlich Goldy. Beim Eintreffen der Nachtwache ist Goldy schwanger von ihrem Vater.

Staffel 2 Bearbeiten

Lord Kommandant Jeor Mormont erreicht mit den Brüdern der Nachtwache Crasters Bergfried. In seine Halle verhandeln beide über die Bedingungen ihres Aufenthalts und Goldy serviert Wein. Während der Verhandlungen meint Mormont, dass es immer gefährlicher wird und es sicherer für Craster und seine Familie wäre, sie zurück zur Schwarzen Festung zu begleiten. Craster zieht Goldy zu sich heran und verlangt von ihr, dem "Lord Krähe" zu sagen, wie sicher sie sind. Goldy antwortet wie einstudiert, dass sie von ihrem Ehemann beschützt werden und das es besser ist, in Freiheit zu sterben, denn als Sklaven zu leben. Craster ist zufrieden damit und lässt sie gehen.[1]

Bei dem Aufenthalt der Nachtwache auf Crasters Bergfried begegnet Goldy dem Schattenwolf Geist, der durch das tote Kaninchen, das sie in der Hand hält, angelockt wird. Sie hat große Angst vor ihm, wird aber von Samwell Tarly, dem sie bereits aufgefallen ist, "gerettet", indem er Geist fortschickt. Dann fragt er sie, ob Geist ihr weh getan habe, doch sie meint, dass Craster ihnen verboten habe, mit seinesgleichen zu sprechen. Trotzdem freunden sich beide an und wenig später führt er sie zu Jon Schnee. Die beiden informieren Jon über Goldys Schwangerschaft, doch er weigert sich sie mitzunehmen, zum einen wegen Crasters Drohungen, falls jemand eine seiner Frauen anrührt, zum anderen, weil sie eine schwangere Frau bzw. eine Frau mit Baby unmöglich in die Wildnis mitnehmen können. Goldy fürchtet, was ihrem Kind passieren könnte, wenn es ein Junge wird, schweigt aber, als Jon wissen will, was Craster mit seinen männlichen Nachkommen tut.[2]

Als die Nachtwache im Aufbruch begriffen ist, sieht Sam Goldy bei einer schwierigen Arbeit und hilft ihr. Er gibt ihr einen Fingerhut, der einst seiner Mutter gehörte, als Zeichen seiner Zuneigung. Er erzählt ihr, dass er seiner Mutter einst vorlas, während sie nähte, aber sein Vater es beendete, als er davon erfuhr. Der Fingerhut ist das einzige Erinnerungsstück an seiner Mutter, das sie ihm als Geschenk zur Mauer mitgab. Goldy sagt, dass er ihn nicht weggeben sollte, doch Sam bittet sie, ihn zu verwahren, bis er ihretwegen zurückkehrt. Sie akzeptiert den Fingerhut und sein Versprechen.[3]

Wochen später, als Sam die Eislandschaft des Nordens bewundert, spricht er mit Grenn und dem schwermütigen Eddison Tollett. Er erwähnt, dass es Goldy dort sehr gefallen würde. Sam erklärt, dass ihm besonders an Goldy fasziniert, dass sie trotz ihres Verhältnisses zu Craster immer noch Hoffnung hat, dass das Leben besser werden könnte. Grenn und Eddison sehen sich genervt an und meinen, dass es nichts Schlimmeres gibt als einen verliebten Mann. 

Staffel 3Bearbeiten

Als die Nachtwache zurück nach Süden flieht, kehren sie wieder bei Craster ein. Goldy gibt Sam seinen Fingerhut zurück und sagt, sie will keine Geschenke - sie will seine Hilfe.[4] Während einer Unterhaltung zwischen Craster und Jeor Mormont sind Goldys Schreie hörbar, weil sie gerade in den Wehen liegt. Sam wirft einen Blick in den Verschlag, in dem Goldy ihr Kind gebärt, und sieht, dass es ein Junge ist. Später, als es wegen Beleidigungen und Hunger der Nachtwachemitglieder zu Kämpfen kommt, flieht Sam zusammen mit Goldy und ihrem Kind.[5]

In den folgenden Tagen irren Goldy und Sam durch den Wald. Goldy hat ihre Schwierigkeiten mit Sam, dessen für sie teilweise unvorstellbares Wissen und dessen gehobene Sprache sie manchmal verärgern.[6] Andererseits kommen die beiden auch über private Themen ins Gespräch: Sam meint, Goldy solle ihrem Kind einen Namen geben, und da Goldy außer Craster nicht viele Männernamen kennt, erklärt Sam ihr das Prinzip von Vornamen und Familiennamen. Als er den Namen seines Vaters, Randall Tarly, erwähnt, bemerkt Goldy, Randall wäre doch ein hübscher Name. Sam bittet sie, das Kind nicht Randall zu nennen, was Goldy zu der Frage veranlasst, ob sein Vater denn grausam wäre wie ihrer. Sam meint dazu: "Auf andere Weise grausam." Kurz darauf werden die beiden von einem Weißen Wanderer überfallen; Goldy bricht in Panik aus, weil sie fürchtet, dass dieser ihr Baby wolle. Sam versucht, gegen den Weißen Wanderer zu kämpfen - als er ihm eine Obsidian-Klinge in die Schulter rammt, stirbt der Weiße Wanderer zu seiner Überraschung umgehend. Sam schnappt sich Gilly und die kleine Gruppe ist wieder auf der Flucht.[7]

Tatsächlich erreichen sie lebend die Mauer; sie kommen durch die Nachtfeste auf die andere Seite und treffen dort unverhofft auf Bran Stark, der mit Meera und Jojen Reet sowie Hodor und Sommer auf dem Weg in den Norden ist. Sam erkennt Bran als Jons Bruder und versucht, ihn davon zu überzeugen, seine Pläne aufzugeben; er könne mit zur Schwarzen Festung kommen und würde von Jon beschützt werden. Bran aber besteht darauf, sich der Gefahr hinter der Mauer zu stellen. Sam gibt ihm daraufhin die Obsidian-Klingen, die er gefunden hat, und erklärt, dass sie nützlich gegen Weiße Wanderer sind. Bran und seine Gruppe verabschieden sich, während sich Sam und Goldy auf den Weg zur Schwarzen Festung machen.[8]

Dort angekommen muss Sam sich vor Maester Aemon rechtfertigen; nachdem er geschworen hat, keine Frau zu nehmen und keine Kinder zu zeugen, ist er nun mit Goldy und deren Baby angekommen, das Goldy zu allem Überfluss mittlerweile "Sam" genannt hat. Doch Sam beharrt darauf, seinem Eid treu geblieben zu sein; der Nachtwache-Schwur beinhaltet auch, "die Reiche der Menschen zu schützen" - Goldy ist ebenfalls ein Mensch, und die Mauer wurde nicht gebaut, um sie und ihresgleichen auszusperren. Maester Aemon gibt ihm Recht und akzeptiert Goldy als Gast auf der Mauer; sie soll sich beim Putzen und in der Küche beteiligen.[9]

Staffel 4 Bearbeiten

Goldy geht ihrer Arbeit nach und ist eigentlich zufrieden mit ihrem Leben auf der Mauer. Sam erkundigt sich nach ihrem Wohlergehen, weil Janos Slynt angedeutet hat, sich an ihr vergehen zu wollen. Goldy meint, sie habe die Bemerkungen der Männer gehört und ihre Blicke bemerkt, doch niemand habe sie belästigt. Sam grollt, es gäbe hundert Männer auf der Schwarzen Festung, die des Nachts alle wachliegen und sich sie vorstellen. Goldy wehrt erst ab, er übertreibe, fragt dann allerdings nach, wie es denn mit ihm stehe. Sam weicht aus, meint, er mache sich nur Sorgen um sie. Als er andeutet, Goldy andernorts unterzubringen, im nahen Dorf Mulwarft, ist Goldy gekränkt; sie glaubt, dass Sam sie loswerden will.

Tatsächlich bringt Sam sie letztlich mitsamt ihrem Baby in Mulwarft unter, um sie vor einer eventuellen Vergewaltigung zu schützen. Die Frau, die ihr Arbeit vermitteln soll, meint, die hübsche Goldy könne als Prostituierte gut verdienen, doch Sam beharrt darauf, dass sie nur Hausarbeiten und die Pflege anderer Kinder übernehmen wird. Der Abschied von Goldy verläuft nicht allzu herzlich; weder Sam noch Goldy sind glücklich mit der Lösung.[10]

In Mulwarft wird Goldy von den anderen Frauen von oben herab behandelt, seit sie auf Nachfrage zugegeben hat, "aus dem Norden" zu kommen - noch weiter nördlich gibt es nur Wildlinge, und Goldy wird darum verachtet. Als sie meint, Geräusche von nahenden Kriegern zu hören, wird sie auch nicht ernst genommen. Die Wildlinge unter der Führung von Tormund, Styr und Ygritte überfallen das Dorf, und Goldy versteckt sich geistesgegenwärtig mit ihrem Baby, während die restlichen Einwohner von Mulwarft niedergemetzelt werden. Nur Ygritte vernimmt das leise Jammern des Kindes; als sie jedoch Goldy in ihrem Versteck mit dem Baby im Arm sieht, macht sie ihr ein Zeichen, zu schweigen, und verschont sie. Später kann Goldy fliehen und schlägt sich zur Schwarzen Festung durch, wo sie Sam und die Nachtwache vor dem bevorstehenden Angriff durch die Wildlinge warnt.[11]

Als die Schlacht um die Schwarze Festung bevorsteht, bringt Sam Goldy und ihr Baby in die Küche der Festung und trägt ihr auf, sich dort einzuschließen. Sie bittet ihn, nicht an den Kämpfen teilzunehmen, doch Sam beharrt auf seiner Treue gegenüber der Nachtwache. Zum Abschied küsst er Goldy und verspricht ihr, nicht zu sterben. Goldy wartet die Schlacht ab und lauscht von ihrem Versteck aus; entsprechend erstaunt ist sie, als Janos Slynt zu ihr stößt, der in einem Anfall von Panik vor der Schlacht geflohen ist. Er verkriecht sich in einer Ecke und sagt kein Wort zu ihr.[12]

AuftritteBearbeiten

Staffel 2 - Auftritte
Der Norden vergisst nicht Die Länder der Nacht Was tot ist, kann niemals sterben Der Garten der Knochen Der Geist von Harrenhal
Alte und neue Götter Ein Mann ohne Ehre Der Prinz von Winterfell Schwarzwasser Valar morghulis
Staffel 3 - Auftritte
Valar Dohaeris Dunkle Schwingen, Dunkle Worte Der Weg der Züchtigung Und jetzt ist seine Wache zu Ende Vom Feuer geküsst
Der Aufstieg Der Bär und die Jungfrau Hehr Die Zweitgeborenen Der Regen von Castamaer Mhysa
Staffel 4 - Auftritte
Zwei Schwerter Der Löwe und die Rose Sprengerin der Ketten Eidwahrer Der Erste seines Namens
Die Gesetze von Göttern und Menschen Die Spottdrossel Der Berg und die Viper Die Wächter auf der Mauer Die Kinder
Staffel 5 - Auftritte
Die Kriege, die da kommen Das Haus von Schwarz und Weiß Der Hohe Spatz Die Söhne der Harpyie Töte den Jungen
Ungebeugt, Ungezähmt, Ungebrochen Das Geschenk Hartheim Der Tanz der Drachen Die Gnade der Mutter

In den BüchernBearbeiten

Original: Gilly

In der Saga "Das Lied von Eis und Feuer" ist Goldy eine Wildlingsfrau, Tochter und Frau von Craster. Sie hat zudem einen Sohn von Craster.

Erscheinung und PersönlichkeitBearbeiten

Goldy scheint bereits in späten Jugendjahren zu sein. Bei ihrer ersten Begegnung, schätzt Jon Schnee sie auf 15 oder 16 Jahre. Goldy hat dunkles Haar und ein schmales Gesicht. Sie ist nach der Blume Goldlack benannt. Sie hat braune Augen, die als Rehaugen betrachtet werden. Auch nach der Geburt behielt Goldy ihre schlanke Figur. Sie gilt als hübsch anzusehen. Jon Schnee sieht in Goldy ein kleines, schlankes Ding, mit einer kindlichen Erscheinung. Ihren Stand als Ehefrau und Mutter lässt ihr Aussehen nicht erkennen.

Samwell Tarly hält Goldy für sehr mutig, da sie bereit ist weiterzugehen, egal welche Hindernisse auf ihrem Weg liegen. Er stellt sie in Gegensatz zu seiner eigenen, empfundenen Feigheit. Er ist der Auffassung, dass sie freundlich ist.

A Clash of KingsBearbeiten

Während die Nachtwache unter Jeor Mormont bei Crasters Bergfried hält, begegnet sie Samwell Tarly und freundet sich mit ihm an. Sie ist schwanger mit Crasters Kind und fürchtet darum, falls es ein Sohn wird, dass Craster ihn wie die anderen opfert. Sie bittet Samwell, ihr zu helfen und er stimmt zu, dafür schickt er sie zu Jon Schnee, zu dessen Unmut.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. "Der Norden vergisst nicht"
  2. "Die Länder der Nacht"
  3. "Was tot ist, kann niemals sterben"
  4. "Der Weg der Züchtigung"
  5. "Und jetzt ist seine Wache zu Ende"
  6. "Der Aufstieg"
  7. "Die Zweitgeborenen"
  8. "Der Regen von Castamaer"
  9. "Mhysa"
  10. "Sprengerin der Ketten"
  11. "Der Berg und die Viper"
  12. "Die Wächter auf der Mauer"

Siehe auchBearbeiten

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