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Gift

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Eddard Stark: Es heißt, das Gift die Waffe der Frauen sei.

Pycelle: Ja, der Frauen, der Feiglinge und der Eunuchen.

 


402DerLöweUndDieRoseJoffreyWürger1.jpg

Joffrey Baratheon stirbt an den Folgen des Würgers.

Gift (im Original: Poison) ist eine toxische Substanz, welche die natürlichen Funktionen des Körpers stört, oft mit tödlichen Folgen.

Gift ist in der bekannten Welt verbreitet und wird besonders häufig in den Freien Städten von Essos eingesetzt. In Westeros verbietet das andalische Ehrgefühl und Rittertum den Gebrauch, das dem Verständnis nach nur von Frauen und Feiglingen eingesetzt wird.

Viele starke Medikamente, sowie die Essenz vom NachtschattenEuF.jpg, können in hoher Dosierung zum Tode führen. Die PfahlbaumännerEuF.jpg der Eng tauchen ihre Pfeile in Gift, das sie in den umliegenden Sümpfen finden. Maester studieren Gifte in der Zitadelle.

In der SerieBearbeiten

Bekannte GiftanschlägeBearbeiten

  • Lord Jon Arryn wurde angeblich vergiftet. Die Wahrheit darüber wird in einem Gespräch zwischen Jons Witwe Lysa und Petyr Baelish offenbart. Lysa erinnert Petyr daran, dass sie ihrem Gemahl Tränen von LysEuF.jpg in den Wein getan hatte, genau wie Petyr es verlangt hatte.
  • Daenerys Targaryen wird zweimal Opfer eines Giftanschlages.
    • Sie soll durch einen Händler vergifteten Wein erhalten, so wie es Robert Baratheon angeordnet hat. Jorah Mormont erkennt die Gefahr und vereitelt den Anschlag des Weinhändlers.
    • Daenerys wird durch die Hexenmeister von Qarth verfolgt, die einen lebenden Mantikor in einer Holzkugel verstecken. Die Kreatur wird von Ser Barristan Selmy getötet, ehe sie Daenerys erreicht.
  • Maester Cressen versucht Melisandre im Kriegsrat zu vergiften. Beide trinken Wein aus dem gleichen Becher, den er zuvor mit Dem WürgerEuF.jpg versetzte. Während das Gift auf Melisandre keine Wirkung zeigt, bricht Cressen zusammen und stirbt.
  • Ser Amory Lorch wird auf Harrenhal von einem vergifteten Pfeil getötet, den Jaqen H'ghar in EisenhutEuF.jpg getaucht hatte.
  • König Joffrey Baratheon wird auf seinem Hochzeitsfest mit dem Würger vergiftet, welcher in sein Weinglas geschüttet wurde. Tyrion Lennister wird wegen des angeblichen Mordes an seinem Neffen vor Gericht gestellt. Späterr stellt sich heraus dass Petyr Baelish und Olenna Tyrell die den Anschlag planten.
  • Ser Gregor Clegane wird während seines siegreichen Kampfes gegen Oberyn Martell schwer verwundet. Großmaester Pycelle und Qyburn decken auf, dass Oberyn seine Lanze zuvor mit Gift des Mantikors benetzt hatte, das Cleganes Fleisch verfaulen lässt und ihm entsetzliche Schmerzen zufügt.
  • Ser Bronn wird von Tyene Sand während des Kampfes gegen die Sandschlangen in den Wassergärten von Dorne leicht am Arm verletzt. Tyene offenbarte Bronn, dass sie ihren Dolch wie ihr Vater Oberyn mit einem Gift bestrich, in ihrem Fall einer Salbe aus Asshai, welche sich der Lange Abschied nennt. Ein langsam wirkendes Gift, bei dem nur ein Kratzer in der Haut genügt und nach einiger Zeit tödlich ist. Tyene gibt Bronn jedoch das Gegengift.
  • Prinzessin Myrcella Baratheon wird von Ellaria Sand mit dem Langen Abschied vergiftet in dem sie ihr einen Kuss auf den Mund gibt, bevor Myrcella, Jaime, Bronn und Trystan Dorne verlassen. Myrcella stirbt an Bord des Schiffes.

In den BüchernBearbeiten

Zahlreiche Gifte werden in den Sieben Königslanden und in Essos eingesetzt. Die Maester der Zitadelle erforschen die Geschichte und die Eigenschaften verschiedener Gifte zum Zwecke der Heilkunst, während ihre Verwendung in den Freien Städte und den Attentätergilden praktischer Natur ist. Gifte werden auch weiter östlich gebraucht, wie in Meereen und Qarth, wo die ReingeborenenEuF.jpg berüchtigt dafür sind, denjenigen vergifteten Wein zu servieren, die sie als gefährlich erachten.

HintergrundBearbeiten

Gifte werden in der feudalen Gesellschaft der Sieben Königslande gleichermaßen von Rittern und hohen Lords mit Furcht und Abscheu betrachtet. Viele sehen darin eine abstoßende Waffe, die nur von den ausschweifenden Säufern der Freien Städte verwendet wird. Es wird auch als Waffe der Bastarde und Frauen angesehen. Natürlich ist vieles davon nur Gehabe.

Gemeine GifteBearbeiten

Gemeine Gifte einschließlich Nachtschatten und Graukäppchenpulver, werden aus Pflanzen beziehungsweise aus einer Vielzahl von Pilzen gewonnen. Gifte von Tiere und Insekten wie dem des Basilisken und Mantikor sind ebenfalls gebräuchlich, obwohl sie schwerer zu erlangen sind. Das Gift des Mantikors ist besonders bösartig und wirkt langsamer als andere Gifte, womit dem Opfer auch anhaltende Schmerzen zugefügt werden.

Seltene GifteBearbeiten

Seltene Gift einschließlich dem Würger, der aus einer Pflanze gewonnen wird, die in der Jadesee von Essos zu finden ist. Es tötet durch schließen der Luftröhre was zum Erstickungstod führt. Es ist ein Gift, das in der Vergangenheit zum Mord an Königen verwendet wurde, ein Grund, warum viele Könige Vorkoster beschäftigen. Die Tränen von Lys ist ein geruch- und farbloses Gift, das durch seine Wirkung auf den Magen und den Darm tötet.

Mehrdeutige GifteBearbeiten

Es gibt auch mehrdeutig Gifte. MondteeEuF.jpg bricht Schwangerschaften ab, weshalb einige Maester ungern den Begriff Heilmittel verwenden. SchlafsüßEuF.jpg sorgt in einer kleinen Dosierung für einen tiefen Schlaf, während höhere Dosierungen tödlich sind. Ausreichende Mengen der meisten Medikamente haben eine tödliche Wirkung; im Unterschied dazu ist bereits eine geringe Überdosierung von Schlafsüß tödlich. Maester müssen deshalb sehr vorsichtig bei ihrer Anwendung sein.

GifteinsatzBearbeiten

Gifte werden dem Opfer häufig mit Essen oder Getränken verabreicht, das auch dazu dienen kann, ihren Geschmack und Geruch zu überdecken. Aufgrund dessen werden noble Küchen bewacht und Vorkoster werden beschäftigt, um das Leben ihrer Herren durch ihr eigenes zu schützen. Noch schlaueren Giftmischern gelingt es manchmal die Sicherheitsvorkehrungen zu überwinden und durch ein vergiftetes Getränk oder Gericht den Tod so vieler Adliger herbeizuführen, wie es sonst nur eine blutige Klinge vermag. Gifte können auch durch das Bestreichen von Waffen oder sogar durch die Haut weitergegeben werden.

Bekannte GifteBearbeiten

Siehe auch Bearbeiten

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