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Ein Mann ohne Ehre (Episode)

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Ein Mann ohne Ehre ist die siebte Episode der zweiten Staffel von Game of Thrones und die 17. Folge der gesamten Serie. Die Regie führte David Nutter und das Drehbuch verfassten David Benioff und D. B. Weiss.

Die Erstausstrahlung fand am 13. Mai 2012 auf dem amerikanischen Sender HBO statt. Im deutschsprachigen Raum erfolgte die Erstausstrahlung am 5. Juli 2012 auf Sky Atlantic HD.

Inhalt Bearbeiten

Jaime Lennister trifft auf einen entfernten Verwandten. Cersei Lennister, die Mutter von König Joffrey, berät währenddessen Sansa Stark auf ihre ganz eigene Art.

Daenerys Targaryen erhält eine Einladung in das Haus der Unsterblichen. Theon Graufreud führt einen Suchtrupp an. Jon Schnee verirrt sich in der Wildnis.

Text: RTL II

Handlung Bearbeiten

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Theon und Luwin unterhalten sich

Theon erwacht aus seinem Schlaf, findet sein Bett jedoch verlassen vor. Er forscht nach und erfährt, dass Bran und Rickon Stark mit Hilfe von Hodor und Osha geflohen sind. Er entscheidet, einen Suchtrupp zu entsenden, der die Flüchtlinge finden soll. Dieser besteht aus vielen Reitern und Hunden. Theon und Luwin unterhalten sich über den Vorfall. Luwin rät ihm davon ab, sie zu bestrafen, da sie lebendig einen größeren Nutzen für ihn haben.

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Bran und Hodor blicken zur Farm

Bran, Osha, Hodor, Rickon und die beiden Schattenwölfe laufen über ein Feld. Sie unterhalten sich. Osha beschwert sich, sie hätten sich mehr zu essen mitnehmen sollen, Bran jedoch sagt, dass sie es nicht wagen konnten, in die Küche zu gehen. Die Leute würden ihnen zwar helfen, dafür würden sie jedoch getötet werden. Sie entdecken eine nahegelegene Farm. Bran und Rickon erinnern sich, dass dort zwei Waisenjungen bei der Bauernfamilie leben, seit sie diese dort untergebracht haben. Bran jedoch will nicht zur Farm, da man sonst die Kinder foltern würde, um ihren Aufenthaltsort herauszufinden.

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Ygritte und Jon streiten sich

Jon Schnee und Ygritte wachen aneinandergekauert in der Wildnis jenseits der Mauer auf. Ygritte macht gleich eine anzügliche Bemerkung, was Jon sehr missfällt. Sofort brechen die beiden auf. Unterwegs spricht Ygritte unentwegt weiter, weil sie merkt, dass Jon das Thema sehr verunsichert. Schließlich beginnen sie, sich zu streiten, zuerst darüber, ob Ygritte frei oder Jons Gefangene sei und dann darüber, wessen Land das Land jenseits der Mauer ist. Nachdem Jon ihr erklärt, dass seine Vorfahren auch von jenseits der Mauer stammen, fragt sie, weshalb er dann die Wildlinge bekämpft und geht weiter.

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Tywin unterhält sich mit Gregor

In Harrenhal durchkämmen die Wachen die Reihen der Angestellten, um den Mörder von Ser Amory Lorch zu finden. Tywin Lennister findet heraus, dass der Mörder ein Profi war, und glaubt, dieser sei auf ihn angesetzt gewesen. Er verlangt von Gregor Clegane den Namen und den Kopf des Mannes, der ihn töten wollte. Sie vermuten, dass es ein Mitglied der Bruderschaft ohne Banner war. Arya Stark kellnert währenddessen für Tywin und bekommt so das gesamte Gespräch mit. Tywin schickt Gregor aus, Dörfer und Höfe niederzubrennen, damit keiner den Respekt vor ihnen verliert. Nachdem Gregor gegangen ist, spricht Tywin mit Arya. Sie sprechen schließlich von Harren und Aegon. Tywin bemerkt, dass Arya sich sehr gut mit der Geschichte von Harrenhal auskennt. Er stellt fest, dass Arya niemals die Tochter eines Steinmetzes sein kann und sagt zu ihr, dass sie besser lügen sollte, damit keiner bemerkt, dass sie aus höheren Stand stammt.
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Sandor Clegane und Sansa Stark

Sansa Stark entschuldigt sich bei Sandor Clegane, weil sie sich für ihre Rettung bei ihm hätte bedanken sollen. Doch Sandor entgegnet harsch, dass dies nicht nötig sei, da er nur ein Hund war, der Ratten verjagte. Sie fragt ihn, ob es ihm gefällt, Menschen Angst zu machen, worauf Sandor erwidert, dass es ihm gefällt, Menschen umzubringen. Dann will er ihr erklären, dass dies jedem Mann - auch ihrem Vater Eddard Stark - gefällt, auch wenn das einige nicht zugeben wollen. Doch Sansa glaubt ihm dies nicht. Schließlich geht sie, da ihr Sandors dunkle Reden nicht behagen.

Xaro erklärt Daenerys Targaryen, dass er eine Zusammenkunft der Dreizehn verlangt hat, denn einer von ihnen stahl ihre Drachen oder aber weiß, wer dies tat. Er überzeugt sie davon, dass er ihre Drachen nicht gestohlen hat, da er sich jetzt schon alles auf der Welt leisten kann. Nach ihrem Gespräch geht sie jedoch wütend von dannen, weil sie nicht glaubt, dass er ihr helfen kann oder möchte.

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Ygritte und Jon unterhalten sich

Jon und Ygritte gehen weiter jenseits der Mauer. Ygritte versucht, Jon davon zu überzeugen, dass das Freie Volk, die Wildlinge, ein viel besseres Leben haben, da sie keinem Lord dienen müssen und tun und lassen können, was ihnen in den Sinn kommt. Sie will ihn dazu bringen, der Nachtwache abzuschwören und zu desertieren, um bei ihr zu leben. Jon weicht einer Antwort aus und befiehlt ihr, einfach weiterzugehen.

Im Feldlager der Starks unterhalten sich Robb Stark, seine höchsten Vasallen und ein Botschafter der Lennisters. Dieser erklärt, dass Cersei ihr Schreiben zerrissen hat. Er lässt den Botschafter, Ser Alton Lennister, zu seinem Pferch bringen, erfährt jedoch, dass dieser belegt ist. Aus diesem Grund soll Alton erst einmal mit Jaime Lennister zusammen bleiben, während die beiden von einem Sohn des Rickard Karstark bewacht werden. Talisa unterbricht die Besprechung und fragt Robb, ob sie einige Dinge erhalten kann, um die Verletzten zu pflegen. Robb, der sehr erfreut von ihrem Besuch ist, bewilligt dies.

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Daenerys sorgt sich um ihre Drachen

Theon und seine Männer sind unterdessen am Hof der zwei Waisenjungen angekommen und suchen nach Bran und Rickon. Sie finden eine zerbrochene Nuss, welche Rickon gegessen hat, wodurch sie wieder die Fährte aufnehmen können. Luwin muss jedoch zurück nach Winterfell reiten.

Daenerys ist voller Sorge um ihre entführten Drachen und denkt an kaum etwas anderes. Ser Jorah kehrt zurück und Daenerys befiehlt ihm, ihre Drachen zu finden.

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Shae und Sansa

Ygritte und Jon reisen weiter und Ygritte erfährt, dass Jon nicht einmal die leiseste Ahnung hat, wohin seine Nachtwachenbegleiter verschwunden sind. Schließlich reißt sich Ygritte von dem Seil los und läuft weg, während Jon ihr hinterher rennt. Doch sie verschwindet hinter einem kleinen Hügel und plötzlich sieht sich Jon von vielen Wildlingen eingekreist.

Sansa hat Albträume und als sie aufwacht, sieht sie, dass sie ihre erste Blutung hatte. Dies ist furchtbar für sie, da Joffrey sie nun schwängern kann und alsbald heiraten wird. Sansa bricht in Panik aus. Shae kommt hinein und will ihr helfen, das Geschehene zu verbergen. Als sie dabei sind, die Matratze umzudrehen, kommt eine Magd herein, die gegenüber Sansa nicht so loyal ist wie Shae. Sie dreht sich sofort um und will dem König Bescheid geben, doch Shae eilt ihr hinterher und droht ihr, damit sie es nicht tut. Als sie jedoch zu Sansa zurückkehrt, steht der Bluthund im Zimmer. Sansa wird zu Cersei gebracht und sie unterhalten sich. Cersei meint, Sansa solle sich besser damit abfinden, dass das Leben einer Frau einiges an Schmutz bereit halten würde. Außerdem rät sie ihr, möglichst wenige Menschen zu lieben, denn Liebe mache schwach. Nur ihre Kinder solle sie lieben, da sie als Mutter in diesem Punkt keine Wahl habe. Sansa fragt irritiert, ob sie denn nicht auch Joffrey lieben solle - worauf Cersei bitter entgegnet, sie könne es gerne versuchen.

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Pyat Pree tötet die anderen der Dreizehn

Ser Alton und Jaime unterhalten sich. Alton ist ein großer Bewunderer von Jaime. Er erklärt sich dazu bereit, Jaime bei der Flucht zu helfen. Alton geht näher an ihn heran, damit sie flüstern können. Daraufhin tötet Jaime ihn mit seinen Fesseln, und als der Wächter, Rickard Karstarks Sohn, herein eilt, erwürgt er diesen und nimmt die Schlüssel an sich.

Daenerys steht vor den Dreizehn und erfährt, dass Pyat Pree ihre Drachen in Gewahrsam genommen und im Haus der Unsterblichen versteckt hat. Xaro hatte ein Abkommen mit Pyat Pree, in dem er König von Qarth wird. Pyat tötet die anderen Dreizehn, außer Xaro, und erklärt, dass Daenerys auf ewig bei ihren Drachen sein wird. Daenerys jedoch flieht entsetzt.

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Tyrion spricht mit Cersei

Jaimes Flucht missglückt und er wird wieder gefangen. Catelyn besänftigt die Menge und Karstark zieht erzürnt von dannen, da er Rache für seinen getöteten Sohn will.

Tyrion macht sich Sorgen, da Stannis Baratheon in weniger als einer Woche in Königsmund eintrifft, mit mehr Schiffen als sie haben. Tyrion will, dass Cersei ihrem Sohn Joffrey, dem König, ins Gewissen redet, damit dieser sich auf die Verteidigung konzentriert. Doch Cersei erklärt, dass Joffrey nicht auf sie hört. Sie unterhalten sich noch eine Zeit lang und Tyrion versucht, Cerseis Sorgen zu senken. Cersei gesteht erstmals Schwäche ein; halb in Tränen aufgelöst berichtet sie von ihrer Furcht, Joffrey wäre deshalb so, wie er ist, weil sie und Jaime gesündigt haben. Tyrion meint, die Targaryens würden Brüder und Schwestern seit Jahrhunderten vermählen - und immerhin seien sowohl Tommen und Myrcella gute, anständige Kinder. Doch Cersei zitiert das alte Sprichwort: "Immer, wenn ein Targaryen geboren wird, werfen die Götter eine Münze" - nicht ohne Grund waren viele Targaryens gewalttätig und verrückt.

Catelyn geht zu Jaime und unterhält sich alleine mit ihm. Jaime provoziert sie mit Jon und Catelyn nimmt Briennes Schwert an sich.

Theon hält eine Predigt vor der entsetzten Gruppe von Einwohnern Winterfells, während hinter ihm die verbrannten Leichen zweier Kinder hängen. Maester Luwin bricht über den Tod von Bran und Rickon in Klageschreie aus, doch Theon zeigt keinerlei Mitleid.

Unterschiede zwischen Buch und Serie Bearbeiten

  • Die missglückte Flucht Jaimes weicht von der im Buch etwas ab.
  • Im Buch wird Jon nicht von Ygritte, die dort nicht seine Gefangene ist, in eine Falle gelockt; er hält sich mit Qhorin Halbhand in den Bergen auf und wird dort von Wildlingen aufgespürt.
  • Im Buch führt Xaro Xhoan Daxos keinen Putsch in Qarth durch.
  • Shae ist nicht die Leibdienerin von Sansa und sie hat auch nicht die andere Dienerin bedroht, die der Königin berichten wollte, dass Sansa nun Kinder zeugen kann.

ZitateBearbeiten

Ygritte: Du hälst dich für was besseres, Krähe. Ich bin eine freie Frau. Und ich...
Jon Schnee: Nennst du das etwa frei?
Ygritte: Ich bin zwar deine Gefangene, aber ich bin eine freie...
Jon Schnee: Als meine Gefangene bist du keine frei Frau, das bringt Gefangensein mit sich.
Ygritte: Hältst du dich etwa für frei? Du hast irgendeinen blöden Eid geschworen und jetzt darfst du nie eine Frau anfassen.
Jon Schnee: Ich habe den Eid freiwillig geschworen.
Ygritte: Dann magst du Frauen nicht?
Jon Schnee: Aber natürlich mag ich sie.
Ygritte: Aber du wirst nie eine berühren.
Jon Schnee: Das ist die Bedingung, wenn man ein Mann der Nachtwache sein möchte.
Ygritte: Anstatt dich nackt zu einer Frau zu legen, überfällst du also lieber unser Land?
Jon Schnee: Ich überfalle euer Land? Wildlinge fallen ständig in unser Land ein. Ihr habt versucht meinen kleinen Bruder umzubringen, einen kleinen Jungen.
Ygritte: Es ist nicht euer Land! Denn wir haben hier schon immer gelebt. Ihr seid hergekommen, habt diese Mauer gebaut und gesagt, es gehört euch.
Jon Schnee: Mein Vater war Ned Stark. In mir fließt das Blut der ersten Menschen. Meine Vorfahren stammen von hier, genau wie deine.
Ygritte: Wieso bekämpfst du uns dann?

Tywin Lennister: Das wird mein letzter Krieg. Ob ich gewinne oder verliere.
Arya Stark: Habt ihr schon mal verloren?
Tywin Lennister: Denkst du ich wäre jetzt da wo ich bin, wenn ich je verloren hätte? Aber für diesen wird man mich in Erinnerung behalten. Den Krieg der Fünf Könige nennen sie ihn. In den nächsten Monaten entscheidet sich wie mein Vermächtnis aussehen wird. Weißt du was Vermächtnis heißt? [an Arya gewandt, die den Kopf schüttelt] Das ist das was man weitergibt an seine Kinder und seine Kindeskinder. Das was von einem übrig bleibt, wenn man tot ist.

Arya Stark: Visenya Targaryen war eine große Kriegerin. Ihr Schwert aus valyrischem Stahl nannte sie Dunkle Schwester.
Tywin Lennister: Sie ist eine Heldin für dich, wie ich sehe. Interessieren sich die meisten Mädchen nicht für die hübschen Jungfern aus den Liedern? Für Jonquil, mit den Blumen in dem Haar?
Arya Stark: Die meisten sind doof.
Tywin Lennister: [lacht kurz auf] Du erinnerst mich an meine Tochter.

Cersei Lennister: Je mehr Menschen man liebt, desto schwäch ist man. Wieder besseren Wissens tut man ihnen Gefallen, doch man handelt wie ein Narr, um sie glücklich zu machen und sie beschützt zu wissen. Liebe niemanden außer deinen Kindern, in der Beziehung hat eine Mutter keine Wahl.

Ygritte: Ihr haltet uns für Wilde, weil wir nicht in Steinburgen leben. Wir können keinen so guten Stahl machen so wie ihr, das ist wahr. Aber wir sind frei. Wenn uns jemand damit kämme, dass wir nicht als Mann und Frau zusammenliegen dürften, würden wir ihm einen Speer in den Arsch rammen. Wir dienen auch nicht einem scheiß König, der nur König ist, weil sein Vater einer war.
Jon Schnee: Nein, nein. Ihr dient Manke Rayder, dem König-jenseits-der-Mauer.
Ygritte: Wir haben ihn uns als Anführer ausgesucht. Er war eine Krähe so wie du, doch er wollte lieber frei sein.

Jaime Lennister: [zu Catelyn Stark] Ihr seit ja eine echte Wölfin geworden mit den Jahren, viel von der Forelle habt ihr nicht mehr.

Catelyn Stark: Ihr seid kein Ritter. Ihr habt jeden Eid gebrochen, den ihr je geleistet habt.
Jaime Lennister: So viele Eide. Andauernd schwört man etwas. "Verteidige den König.", "Gehorche dem König.", "Gehorche deinem Vater.", "Beschütze die Unschuldigen.", "Verteidige die Schwachen.". Und wenn dein Vater nun mal den König verachtet? Wenn der König die Unschuldigen abschlachtet? Es ist zuviel. Egal was du tust, du brichst irgendwann einen deiner Eide.

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