FANDOM


  • Game of Thrones at the Oxford Union - Full Address

    Game of Thrones at the Oxford Union - Full Address

    Für Fans der Buchreihe A Song of Ice and Fire könnte die Serienadaption Game of Thrones bald zum Tabu werden, da diese das Finale der Fantasygeschichte aus der Feder George R. R. Martins bereits vorwegnehmen wird.

    Dass sich die Fantasyserie „Game of Thrones“ von der Produktionszeit her mit der Federführenden Arbeit George R. R. Martins etwas überschneiden könnte, wurde bereits angedeutet. Doch die Auswirkungen werden wohl drastischer sein, als bisher gedacht. So wird die Serie das Ende der Geschichte vorwegnehmen, bevor es in der Buchreihe zu lesen sein wird.

    In einem Interview an der Oxford University sagte der ausführende Produzent David Benioff, dass das Buch nicht an das Tempo der Serie herankommen wird, jedoch das gleiche Ende verfolgen wird.

    „Wir wissen, wie sich die Dinge entwickeln werden. Wir werden so ziemlich auf den gleichen Punkt wie George R. R. Marin hinarbeiten. Es wird vielleicht ein paar Abweichungen auf dem Weg dahin geben, aber wir haben das gleiche Ziel vor Augen. Ich wünschte, es gäbe ein paar Sachen, die wir nicht spoilern müssten. Wir hatten gehofft, dass die Bücher vor der Serie herauskommen würden, aber George hat seinen eigenen Arbeitsprozess. Und wenn es 20 Jahre dauert, bis er die Buchreihe beendet, dann sollte er sich die auch nehmen.“

    Natürlich sind das gute Nachrichten für Fans der HBO-Serie, die die Buchvorlage nicht lesen. Für Fans, die beides konsumieren, wird diese Entscheidung sicher zu einer Gewissensfrage. Martin, der 1996 seinen ersten Band veröffentlichte, sitzt derzeit an dem sechsten Band der Fantasybuchreihe, worauf noch der siebte und letzte Band folgen wird.

    Quelle: Serienjunkies
    
      Lade Editor…
    • GoT-Spoilers

      Ich unterhielt mich kürzlich mit jemanden, dem ich versicherte, dass es "Keine Serienumsetzung ohne entsprechende Romanvorlage" geben wird und dann so etwas.

      Der Artikel übertreibt etwas, was den Umfang der Spoiler angeht, denn im Interview geht es um Material und Handlungsstränge, welche in den Nachfolge Roman The Winds of Winter übergeht, nicht um das vollständige Ende der Romanreihe.

      Zu behaupten, dass die Serie das Ende der Romanreihe vorweg nimmt, würde einem völlig Rechte verfall von George R. R. Martin an seinem Werk bedeuten, dass im Vorfeld vertraglich geregelt sein müsste. Benioff sagt dazu "We've been talking to [Martin] for a while about this". Schön das sie darüber geredet haben, doch Martin wird wohl kaum so naiv gewesen sein, die Folgen einer möglichen Überschneidung von Serie und Roman im Vertrag mit HBO nicht festzuhalten. Eine logische Regelung wäre eben die Verwendung von begonnen Handlungssträngen, die in den Roman übergehen, nicht aber diesen beenden, um das reibungslose Ende einer Staffel zu ermöglichen.

      Sollte der irrige Fall eintreten, dass Martin tatsächlicher einer Verfilmung vor Veröffentlichung des Romans zugestimmt hat, (ein Fall der wohl einzigartig in der Geschichte von Filmadaptionen wäre), dann würden sich Serienfans in der Rolle der Buchliebhaber wieder finden, die regelmäßigen den Verlust von Handlung und Charakteren beklagten. Wenn Martin nicht mit den Büchern fertig ist, auf welcher Handlung soll die Serie dann aufbauen oder schreibt Martin für jede Staffel die wichtigsten Eckpunkte auf einen Bierdeckel? Es wäre somit ein beträchtlicher Qualitätsverlust für die Serie feststellbar.

      Es wird gewisse Spoiler in der Serie geben, im nachhinein betrachtet ein fairer Ausgleich für alle Serienfans, die sich von Buchlesern spoilern lassen durften.

        Lade Editor…
    • Wieso bist du so überrascht? Es wurde mehrfach gesagt, dass Game of Thrones nicht unterbrochen werden kann. Wenn Martin also nicht in den nächsten anderthalb Jahren "A Dream Of Spring" hinklatscht, wird das Ende zwangsläufig vorweggenommen werden.

        Lade Editor…
    • Nicht überrascht, ich kann nur nicht glauben, dass so dilettantisch gearbeitet wird, besonders, da nach gegenwärtigen Arbeitstempo noch 3 Jahre zur Verfügung stehen, was erklärt, dass es Überschneidung geben wird, nicht aber die Serie das Ende vor den Büchern ausstrahlt/veröffentlicht.

      Das ganze scheint ein übertriebene Auslegung von Benioffs Äußerung zu sein, der nichts anderes sagt, als "Wir arbeiten auf das gleichen Ende hin", "Es wird Überschneidungen geben" und der belanglosen Floskel "The show must go on", spricht er das Wort "Ende" überhaupt aus?

      Dabei wäre es so leicht, es auszusprechen, doch es umzusetzen - ohne Charaktere, Häuser, Handlung, Dialoge, Schauplätze, all das, was erst im Arbeitsprozess des Buchautors entsteht, bevor es von einem Drehbuchautor aufgenommen und verarbeitet werden kann. Ein ziemliches großes Risiko für HBO eines ihrer Prestigeprojekte an die Wand fahren zu lassen.

      Wenn Benioff, Weiss und Martin so intelligent sind, wie ich ihnen unterstelle, dann ist der einzige Grund für die Nichtveröffentlichung der letzten Bücher, der Erfolg der Serie, denn da hat Benioff Recht "The show must go on", zumindest für die nächsten drei Jahre und selbst dann gibt es noch genug Stoff für eine Prequel-Staffel.

        Lade Editor…
    • Ein FANDOM-Benutzer
        Lade Editor…
Diesem Beitrag zustimmen
Beitrag zugestimmt!
Leute, die dieser Nachricht zustimmten anzeigen