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Die alten Götter des Waldes

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Der Götterhain in Winterfell

Die alten Götter des Waldes (im Original: Old Gods of the Forest) sind eine Reihe von namentlich nicht bekannten Göttern und Geistern der Natur, welche von den Menschen, heute fast ausschließlich im Norden, verehrt werden. Sie ist die alte Religion Westeros', die während des Einfalls der Andalen, vom Glauben der Sieben größtenteils verdrängt wurde. Obwohl beide Religionen auf Westeros schon gemeinsam über 6.000 Jahre existieren, gibt es immer noch Spannungen zwischen frommen Anhängern beider Religionen.

GeschichteBearbeiten

Ursprünglich wurden die alten Götter von den Ureinwohnern Westeros', den Kindern der Waldes, angebetet. Dies geschah schon vor 12.000 Jahren, bevor die Ersten Menschen aus dem Osten kamen. Die Kinder des Waldes und ihre Priester, genannt die Grünseher, bekämpften die Ersten Menschen erfolgreich. Daraus resultierte ein Friedensvertrag und die Verständigung in Zukunft gemeinsam und friedlich in Westeros zu leben. Im Laufe von 4.000 Jahren Zusammenleben hatten die meisten der ersten Menschen auch die alten Götter des Waldes als ihre Götter angenommen.

Vor 8.000 Jahren kam die „Lange Nacht“, die Weißen Wanderer fielen über das Land her und ein Teil der Bevölkerung der Kinder des Waldes verstarb. Doch der Glaube an die alten Götter überdauerte und war weitere 2.000 Jahre die dominierende Religion in Westeros, bis die Andalen kamen. Da die Andalen Angst vor den Kindern des Waldes und ihrer Magie hatten, wurden mit der Invasion fast alle Kinder des Waldes abgeschlachtet und die Wehrholzbäume gerodet. Die Andalen eroberten einen Großteil von Westeros bis zur Eng. Nur die zähen Nordmänner und die Bewohner von Klauenhorn waren in der Lage, ihnen Einhalt zu gebieten und ihren Glauben für den Norden bzw. die kleine Halbinsel nordöstlich von Königsmund zu bewahren. Über die nächsten Jahrhunderte folgten unzählige Religionskriege, welche alle Ergebnislos blieben.

Überzeugungen & PraktikenBearbeiten

Der Glaube lehrt, dass es unzählige namenlose Götter sowie Geister der Natur gibt, welche in jedem Baum, jedem Stein oder Strauch leben.

HerzbaumGesicht1.png

Das Gesicht eines Herzbaumes.

Die Gläubigen haben im Gegensatz zu den Anhängern des Glaubens der Sieben keine aufwendigen Zeremonien vorzubereiten oder großartige Strukturen oder Hierarchien einzuhalten. Stattdessen beten sie in aller Stille in einem Götterhain, kleinen Waldflächen, die meist innerhalb einer Burg liegen. In der Mitte eines Götterhains befindet sich in der Regel ein Wehrholzbaum mit einem geschnitzten Gesicht. Götterhaine gelten als heilige Plätze und ihre Wehrholzbäume sind am ehesten mit einem Schrein gleichzusetzen. Versprechen oder Eide, welche vor solch einem Herzbaum abgelegt werden, gelten als verbindlich.

Zwar ist der Glaube viel persönlicher und weniger streng strukturiert als andere, aber trotzdem gibt es grundlegende soziale Verhaltensweisen, welche der Glaube vorschreibt. Sippenmord, Blutschande oder das Zeugen von Bastarden ist verboten. Auch das Gesetz der Gastfreundschaft wird groß geschrieben.

AusnahmenBearbeiten

Im Norden gibt es natürlich trotzdem einige Menschen in der Bevölkerung, welche dem Glauben der Sieben folgen, z. B. eingeheiratete Frauen wie Catelyn Stark. Am erwähnenswertesten ist jedoch das Haus Manderly. Sie sind vor vielen Jahrhunderten aus der Weite geflohen. Das Haus Manderly ging gen Norden und stellte sich in die Dienste des Hauses Stark. Als Belohnung für ihre Treue erhielten sie Weißwasserhafen, welches heute noch als Hochburg der Sieben im Norden gilt. Ein gegenteiliges Beispiel ist das Haus Schwarzhain aus den Flusslanden, welches die alten Götter des Waldes anbetet.

In den BüchernBearbeiten

In den Büchern wird erwähnt, dass die Weisesten der Kinder des Waldes in die Wehrholzbäume eingehen. Ebenso wird erwähnt, dass die Magier der Kinder die Erinnerungen der in den Baum eingegangenen Kinder abrufen können und auf diese Weise weit in der Zeit zurückblicken.

Siehe auch Bearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

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