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Die Schlacht der Bastarde (Episode)

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"Die Schlacht der Bastarde"[1] (im Original: "Battle of the Bastards")[2] ist die neunte Folge der sechsten Staffel von Game of Thrones und die neunundfünfzigste der gesamten Serie. Sie wurde von David Benioff und D. B. Weiss geschrieben, Regie führte Miguel Sapochnik.

Die Erstausstrahlung der Folge fand am 19. Juni 2016 auf dem US-amerikanischen Bezahl-Sender HBO statt. Im deutschsprachigen Raume erfolgte die Erstausstrahlung am 20. Juni 2016.

InhaltBearbeiten

Meereen steht unter Feuer! Doch Daenerys (Emilia Clarke) schlägt mit ihren Drachen und ihren getreuen Dothraki zurück. Jon Schnee (Kit Harington), Sansa Stark (Sophie Turner) und die zusammengewürfelte Schar ihrer Gefolgsleute trifft unterdessen auf die Überzahl von Ramsay Boltons (Iwan Rheon) gut organisierten Soldaten. Die Schlacht um Winterfell beginnt!

Quelle: Sky

HandlungBearbeiten

In MeereenBearbeiten

609 Schlacht um Meereen.jpg

Die Schlacht um Meereen

In Meereen dauert die Belagerung und Bombardierung der Stadt durch die Meister der anderen Sklavenstädte noch an. Daenerys gibt ihre Pläne, Yunkai und Astapor sowie deren Bewohner im Feuer untergehen zulassen, bekannt. Nach dieser Verkündung erzählt Tyrion ihr die Pläne ihres Vaters, der Königsmund in einem Inferno aus Seefeuer untergehen lassen wollte. Daraufhin beschließt sie, zusammen mit ihrem kleinen Rat und einer Handvoll Unbefleckter, die Anführer Belicho Paenymion, Yezzan zo Qaggaz und Razdal mo Eraz zu Kapitulationsverhandlungen auf einem Berg über der Stadt zu treffen. Die Meister stellen harte Bedingungen, die u.a. den schmachvollen Abzug aus Meereen und zu Fuß durch die Wüste, die Rückgabe aller Befreiten in die Sklaverei, den Verkauf aller Unbefleckten sowie Missandei an den Höchstbietenden sowie die Schlachtung ihrer Drachen beinhalten. Daenerys merkt daraufhin an, dass es wohl einen Kommunikationsfehler gegeben hat und sie die Kapitulation ihrer Gegner erwartet, bevor sie deren Armee und Flotte vernichtet. Als diese verächtlich ablehnen, erscheint Drogon und die Mutter der Drachen steigt auf seinen Rücken. Währenddessen verüben die Söhne der Harpyie vor den Toren der Stadt ein Massaker an der befreiten Bevölkerung, das aber von herbeieilenden Dothraki beendet wird.

609 Drogon Rhaegal Viserion.jpg

Die drei Drachen verbrennen einige der Schiffe der Meister

Während Daenerys auf Drogon über die Stadt fliegt, brechen seine beiden Geschwister aus ihrer Zelle aus und gemeinsam lassen sie die Schiffe der Meister im Feuer untergehen. Diese Geschehnisse werden fassungslos von den drei Abgesandten und ihrer Leibgarde beobachtet. Grauer Wurm bietet den Soldaten an, zu ihren Familien zurückkehren zu können, wenn sie ihre Waffen niederlegen, was diese auch umgehend tun und ihre Kommandeure alleine zurück lassen. Tyrion bietet ihnen an, zwei zu verschonen, wenn sich einer bereit erklärt, für die anderen zu sterben, und umgehend bieten Belicho und Razdal ihren Begleiter an. Grauer Wurm tritt vor und zieht sein Kurzschwert, Yezzan fällt betteln auf die Knie während der Unbefleckte seine Klinge schwingt und damit den beiden anderen aufrechtstehenden Meistern die Kehle durchtrennt. Der Verschonte wird mit den Worten vorgeschickt, dass er sein Leben einzig und allein Königin Daenerys zu verdanken hat und das den anderen Sklavenhaltern melden soll.

609 Dany und Asha.jpg

Daenerys und Asha schließen ein Abkommen

Nach ihrem Sieg empfangen Tyrion und Daenerys Theon und Asha Graufreud im Thronsaal der Großen Pyramide und hören sich deren Angebot an: 100 Schiffe der Eisernen Flotte für die Landung in Westeros und dafür die Herrschaft und die Autonomie der Eiseninseln zugesichert zu bekommen. Daenerys spricht aber als Bedingung dafür aus, dass die Plünderungen, Brandschatzungen, Vergewaltigungen und das Morden an den Küsten von Westeros eingestellt werden muss. Auch wenn das gegen die Lebensweise der Eisenmänner ist, nimmt Asha an und die beiden Frauen geben sich die Hände und die Überfahrt nach Westeros scheint gesichert zu sein. Die 100 Schiffe reichen zwar nur - wenn überhaupt - nur knapp für die Armee, aber die sind immer noch besser als mehr Schiffe von Euron Graufreud, der dafür die Ehe mit Daenerys verlangen würde.

Im NordenBearbeiten

Sansa, Jon Schnee und Ser Davos begegnen Ramsay Bolton zu einer Unterredung am Vorabend der Schlacht um Winterfell. Lord Bolton glaubt, eine kriegerische Auseinandersetzung ließe sich vermeiden, indem Jon einfach niederkniet und Sansa ausliefert. Jon meint, das Blutvergießen vieler Kämpfer sei tatsächlich vermeidbar, wenn er und Ramsay sich einer Entscheidung durch Zweikampf stellen. Ramsay jedoch hat gehört, dass Jon einer der größten Schwertkämpfer sei und vertraut lieber auf seine zahlenmäßig überlegene Armee. Sansa sagt Ramsay seinen morgigen Tod voraus und wünscht ihm eine gute Nacht.

Am Abend erklärt Jon erklärt Davos und Tormund wie sie gegen Ramsay vorgehen. Danach diskutiert abermals mit Sansa Stark, die ihn beschwört, nicht ohne die nötigen Männer anzugreifen, jedoch nichts von ihrer Option mit Petyr Baelish und dem Heer vom Grünen Tal erwähnt. Sie fordert ihn auf, mehr auf ihre Erfahrung mit Ramsay zu bauen, doch auf seine Frage, wie man Rickon retten könne, sagt ihr ihre Erfahrung nur, dass es unmöglich sei. Auf seine Frage, was er gegen seine zahlenmäßige Unterlegenheit tun könne passt sie.

Jon besucht danach Melisandre und beschwört sie im Fall seines erneuten Ablebens, ihn nicht wiederzubeleben. Melisandre kann das jedoch nicht versprechen, da sie selbst nicht weiß, warum der Herr des Lichts ihr das eine Wunder gewährt hat.

Ser Davos findet sich nach seiner Bekundung, in der Nacht vor einer Schlacht immer herumzulaufen, den Scheiterhaufen Sharins und zum Beweis den abgebrannten Rest seines ihr geschenkten hölzernen Hirsches.

Am Morgen präsentiert Ramsay vor gegenüberstehenden feindlichen Einheiten Rickon, um ihn aufzufordern, unter seinem Pfeilbeschuß zu seinen Leuten zu fliehen. Damit lockt er Jon Schnee aus der Reserve, der Rickon entgegenstürmend versucht, ihn zu retten, was aber durch einen gezielten Pfeil Ramsays am Ende misslingt. Dadurch verfällt Jon in Rage und stürmt nach vorne, gefolgt von seinen Männern. Auf diesen Moment hat Ramsay gehofft. Er lässt seine Bogenschützen feuern und durch die Pfeile türmen sich die Leichenberge auf Jons Seite. Als Ramsay denkt, dass die Leichenberge hoch genug sind, befiehlt er den Einsatz seiner Phalanxtruppen. Dadurch erleidet Jons Armee große Verluste. Doch kurz vor dem Ende greifen die Ritter vom Grünen Tal in die Schlacht ein und besiegen die Phalanxtruppen in weniger als einer Minute.

Als Ramsay sieht, wie seine Männer sterben, zieht er sich nach Winterfell zurück. Jon, Tormund und der Riese Wun Weg Wun Dar Wun eilen dem fliehenden Ramsay vor die Tore von Winterfell hinterher. Wun Weg schafft es das starke Tor der Burg zu durchbrechen und Ramsays Leute feuern aus allen Rohren. Jedoch kommen Tormunds Wildlinge rechtzeitig und töten die übrigen Männer von Ramsay schnell. Durch einen einzelnen gezielten Pfeil tötet dieser Wun Weg Wun Dar Wun. Ramsay, sich seiner Niederlage bewusst, fordert den von Jon vorgeschlagenen Zweikampf. Schnee kann die Pfeile jedoch abwehren und schlägt wie wild auf Ramsay ein, bis Sansa dazu kommt.

Sansa besucht den Hundezwinger, in dem Ramsay auf einem Stuhl gefesselt ist. Ramsay ist ziemlich still und möchte Sansa noch ein wenig anstacheln. Sansa bleibt aber ruhig. Anschließend lässt sie Ramsays Hunde in den Zwinger. Ramsay prahlte vor der Schlacht noch, dass die Hunde seit sieben Tagen nichts mehr gefressen haben und sie sehr hungrig sind. Ramsay ist überzeugt, dass seine Hunde ihm nichts antun werden. Ein Hund leckt ihm das Gesicht ab und Ramsay befiehlt ihm Sitz und Aus zu machen. Dies nützt allerdings nichts und einer seiner Hunde beißt ihm zuerst ins Gesicht, daraufhin greifen die anderen Hunde Ramsay an, wodurch dieser unter Qualen stirbt. Nachdem das Banner mit dem Zeichen des Hauses Bolten im Hof Winterfells entfernt wurde, wird nun das Banner des Hauses Stark an den Mauern angebracht. Somit steht Winterfell wieder unter der Kontrolle des Hauses Stark.

AuftritteBearbeiten

Erste AuftritteBearbeiten

TodeBearbeiten


Unterschiede zwischen Buch und SerieBearbeiten

ProduktionBearbeiten

BesetzungBearbeiten

Hauptdarsteller

Nebendarsteller


Nicht im Abspann genannt


AnmerkungenBearbeiten

TriviaBearbeiten

  • Der Titel der neunten Episode der sechsten Staffel leitet sich vom Zusammentreffen von Jon Schnee und Ramsay Bolton ab, die beide als Bastarde in der Schlacht aufeinander treffen.
  • Die Bezeichnung Bettlerkönigin, die Razdal mo Eraz an Daenerys Targaryen richtet ist eine Anspielung auf ihren Bruder, Viserys Targaryen, der auch als Bettlerkönig bezeichnet wird.

MedienBearbeiten

BilderBearbeiten

VideosBearbeiten

ZitateBearbeiten

Nein, Ihr habt mich falsch verstanden. Wir wollen über EURE Kapitulation reden, nicht über meine.

Daenerys Targaryen zu den drei Meistern
Keiner kann mich beschützen. Keiner kann irgendwen beschützen.
Aber wir haben alle ein kompliziertes Leben, nicht wahr?
Daenerys Targaryen: Hatten die Eiseninseln denn schon einmal eine Königin?

Asha Graufreud: Nicht mehr als Westeros.
Daenerys Targaryen: Lord Tyrion berichtet mir davon, dass Euer Vater ein furchtbarer König war.
Asha Graufreud: Ihr und ich haben das also gemein.
Daenerys Targaryen: Und ich nehme an, Euer Angebot ist frei von Heirats-Forderungen?
Asha Graufreud: Ich fordere niemals etwas, aber ich bin bereit für ziemlich alles.


—Unterhaltung zwischen Daenerys Targaryen und Asha Graufreud

Einzelnachweise Bearbeiten

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