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Die Saat des goldenen Löwen

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Die Saat des goldenen Löwen ist der deutsche Titel der zweiten Hälfte, des zweiten Bandes der Romanreihe "Das Lied von Eis und Feuer" von George R. R. Martin. Die englischsprachige Originalfassung trägt den Namen "A Clash of Kings" und wurde vom Blanvalet Verlag für den deutschsprachigen Raum in zwei Taschenbuchausgaben aufgeteilt:

InhaltBearbeiten

Der Bürgerkrieg um die Herrschaft über die Sieben Königreiche hat ganz Westeros zerrissen und entsetzliche Verheerungen angerichtet. Die Ernten sind vernichtet, und die großen und kleinen Häuser haben einen schrecklichen Blutzoll entrichtet. Der grausame Kindkönig auf dem Eisenthron erweist sich als unfähig zu regieren, und seine Mutter, die Regentin, ist vor allem damit beschäftigt, ihre Macht gegen vermeintliche und echte Rivalen abzusichern.

Arya Stark nutzt das Durcheinander am Königshof, um zu fliehen, doch der Weg nach Hause, nach Winterfell ist weit – und gefährlich. Und das liegt nicht nur an den Soldaten der verschiedenen Kriegsparteien, die noch immer durch die Lande ziehen. Denn während Westeros sich im Innern selbst zerfleischt, formieren sich jenseits seiner Grenzen weitere Gegner. Einer dieser Gegner ist noch weit entfernt, auf einem anderen Kontinent – doch Daenerys Targaryen, die Mutter der Drachen, ist gewillt, jedes erdenkliche Risiko einzugehen, um die Krone zurückzugewinnen, die rechtmäßig die ihre ist …

HandlungBearbeiten

Die Sieben KönigslandeBearbeiten

KönigsmundBearbeiten

Tyrion schafft es immer mehr, seine Machtbasis am Hofe auszubauen. Indem er seinem Verwandten Lancel auf seine Seite bringt, hat er den perfekten Spion bei seiner Schwester Cersei, die Lancel ihrerseits traut. Ihm gelingt es, Myrcellas Verlobung nach Dorne zu vermitteln. Nach ihrem Abschied hasst Cersei ihn nur umso mehr. Als er auch Tommen, das jüngste Kind Cerseis, als Druckmittel von der Königin fortschafft, nimmt sie ihrerseits seine geliebte Hure gefangen. Cersei ist der Ansicht, dass es sich dabei um Shae, seine Herzdame handelt, doch sie hat die falsche. Dennoch spielt Tyrion angemessenes Entsetzen vor. Shae wurde indessen von Lord Varys gerettet.

Da ihr Bruder Robb Siege davonträgt, lässt Joffrey Sansa stellvertretend für ihren Bruder leiden. als er ihr Kleid öffentlich zerreißt und sie schlagen lässt, versucht Sandor Clegane, der Bluthund, zwar mit Worten einzuschreiten, doch es ist Tyrion Lennister, der dem Ganzen ein Ende setzt und seinen Neffen, den König, zu maßregeln wagt. Auch eröffnet er ihr, dass er nicht gedenkt, sie mit seinem barbarischen Neffen zu verheiraten und ihr nach dem Ende der Kämpfe eine sichere Rückkehr nach Hause zu ermöglichen. Bei einem Ausritt zeigt Joffrey erneut seine Grausamkeit. Das Volk lässt sich dies nicht gefallen und es kommt zu einem Tumult. Die königliche Familie kann mit Mühen gerettet werden, nur Sansa fehlt. Allein dank der Initiative Tyrions soll dringend nach ihr gesucht werden. Zu diesem Zeitpunkt hat Sandor Clegane sie bereits gefunden, kurz bevor sich an ihr vergangen wird. Aufgrund dieses neuerlichen Fehlverhaltens von Joffrey, wird vielerorts von Rebellion gesprochen. Kurz darauf erblüht Sansa zur Frau, womit der Zeitpunkt ihrer Hochzeit mit Joffrey in greifbare Nähe rückt. Obgleich sie es zu verbergen sucht, erfährt Cersei schnell davon. Dringender als die Hochzeit ist allerdings die Tatsache, dass Stannis vor Königsmund lagert und die Stadt angreift. Sansa wird mit den anderen Frauen in Sicherheit gebracht.

Als Stannis Baratheons Armee Königsmund erreicht, greift er zu Wasser und zu Lande an. Unter Tyrions Befehl wird Stannis Flotte in eine Falle gelockt und fast vollständig vernichtet. Zudem gelingt die Verteidigung der Stadt nur durch das beherzte Eingreifen des Gnoms. Ein Mann der Königsgarde, versucht während des Kampfes Tyrion zu töten und verletzt ihn dabei schwer, der die Hälfte seiner Nase verliert. Sein Knappe Pod rettet ihm jedoch das Leben. Gleichzeitig treffen Truppen der Lennisters und der Tyrells ein und schlagen Stannis' Armee in die Flucht. Stannis selbst kann knapp mit einer stark dezimierten Truppen und wenigen Schiffen entkommen. Als Tyrions Vater, das Familienoberhaupt Tywin Lennister, eintrifft, wird diesem der ganze Ruhm zugesprochen. Zudem nimmt er seinem Sohn den Titel Hand des Königs wieder.

Als die Gefahr gebannt ist, wird Sansa in den Thronsaal zitiert und vor dem ganzen Hof als unwürdige Braut abgestempelt. Stattdessen verlobt sich Joffrey neu mit Margaery Tyrell. Sansa ist dies nur recht, ihr selbsterkorener Retter Dontos weist sie aber bald darauf hin, dass sie dadurch zwar nicht die Königin, sehr wohl aber die Hure des Königs werden wird. Deshalb hat er ihre Flucht auf den Tag von Joffreys Hochzeit angesetzt. Er schenkt Sansa ein Haarnetz mit schwarzen Edelsteinen, von dem er behauptet, es bedeute Heimat und wäre mehr, als zu sehen sei.

FlusslandeBearbeiten

Arya dient notgedrungen auf Harrenhal als Lord Tywins Bedienstete. Dabei hält sie ihre Ohren offen, um ihrer Familie vielleicht nützliche Informationen zukommen zu lassen. Auch Jaqen H'ghar begegnet sie wieder, der nun als Soldat auf der Burg dient. Der mysteriöse Mann, steht in Aryas Schuld, weil sie ihm das Leben gerettet hat. Er erinnert sie daran, drei Personen zu nennen und er würde diese für sie töten. Sie flüstert ihm einen Namen zu und drei Tage später wird dieser Mann tot aufgefunden. Ebenso geschieht es mit dem zweiten Namen.

Robb Stark führt derweil eine Armee in die Westlande und erringt mehrere Siege gegen die Lennisters auf deren eigenem Gebiet. Während Tywin gegen Robb marschiert, erreicht ihn die Nachricht, dass Königsmund von Stannis bedroht wird. Er marschiert daraufhin südwärts. Es stellt sich später als schwerer Fehler Edmure Tullys heraus, die Lennisters zuvor am Marsch nach Westen gehindert zu haben; nur durch diese Verzögerung erreichte die Botschaft von der Bedrohung der Hauptstadt Tywin noch rechtzeitig.

Dann beschließt Arya mit ihren Freunden Heiße Pastete und Gendry, König Roberts Bastard, zu fliehen, doch weder die beiden, noch andere, wollen ihr dabei helfen. Als sie sich an Jaqen wendet, der sie unlängst als Arya Stark erkannt hat, gibt dieser an, ihr nur noch einen Tod und nichts weiter zu schulden. Also nennt Arya seinen eigenen Namen. Damit sie den Namen zurücknimmt, hilft Jaqen Arya, die Gefangenen der Lennisters, die Glauers, welche im Dienste der Starks stehen, zu befreien. Als dies gelungen ist, nimmt sie den Namen zurück. Daraufhin streicht sich Jaqen mit der Hand über sein Gesicht und seine Züge verändern sich, sodass eine äußerlich völlig andere Person vor ihr steht. Bei seinem Abschied gibt er ihr eine Münze und lehrt sie die Worte "valar morghulis", die sie einem Mann aus Braavos nennen sollte, wenn sie wieder nach Jaqen sucht. Kurz danach übernehmen die Glauers die Feste und hissen den Schattenwolf des Hauses Stark. Roose Bolton, Lord von Grauenstein, der Vater von Ramsay Schnee und Befehlshaber von Robbs Südarmee, trifft ein, um Harrenhal zu übernehmen. Arya wird sein Mundschenk, doch flieht sie bald mit Gendry und Heiße Pastete aus der Festung.

SturmlandeBearbeiten

Auch Stannis jüngerer Bruder Renly hat Anspruch auf den Eisernen Thron erhoben. Nach dem Gesetz hat Stannis als älterer Bruder den berechtigteren Anspruch, aber Renly hat die größere militärische Macht hinter sich. Catelyn Stark versucht, eine Allianz zwischen ihrem Sohn und den beiden Brüdern und selbsternannten Königen, Stannis und Renly, zu erreichen, um gegen ihre gemeinsamen Feinde, die Lennisters vorzugehen. Renly verkündet dabei, Margaery Tyrell heiraten zu wollen, eine sehr ehrgeizige, junge Schönheit. Die Verhandlungen schlagen fehl und ein mysteriöser Schatten, den die Priesterin seines Bruders Stannis schuf, tötet Renly in seinem Zelt am Vorabend der Schlacht mit seinem Bruder. Die einzigen Augenzeugen des Vorfalls sind Catelyn und die Kriegerin Brienne von Tarth. Da letztere des Mordes an Renly verdächtigt wird, flieht sie zusammen mit Catelyn, der sie die Treue schwört. Da Renly tot ist, wechseln die meisten von Renlys Truppen, allerdings nicht das mächtige Haus Tyrell, zu Stannis über. Renlys Festung Sturmkap fällt, als Melisandre einen weiteren Schatten herbeiruft, der den Kastellan der Burg tötet.

Um ihre Töchter zu retten, befreit Catelyn eigenmächtig Jamie Lennister aus seiner Gefangenschaft, bloß für das Versprechen, dafür ihre Töchter zu erhalten. Sie schickt Brienne aus, um Jamie auf den Weg zu begleiten.

Der NordenBearbeiten

Um seinen Vater zu beeindrucken und um Winterfell als Ausgangsbasis zur Eroberung des Nordens zu benutzen, erobert Theon Graufreud, ein ehemaliges Mündel der Starks und Freund Robbs, Winterfell mit gerade 30 Mann. Er nimmt Bran und Rickon gefangen, beide können jedoch mit Hilfe der Wildlingsfrau Osha und dem schwachsinnigen Hodor entkommen. Theon nimmt zwar die Verfolgung auf, kann die Kinder jedoch nicht aufspüren. Um nicht seine Autorität zu verlieren, ermordet Theon zwei andere Jungen und verstümmelt ihre Gesichter, damit sie für Bran und Rickon gehalten werden.

In dem Glauben, dass die Prinzen ermordet wurden, belagern Vasallen des Hauses Stark die Burg. Theon stand schon vorher in Verhandlungen mit dem Bastard von Bolton, Ramsay Schnee. Die Soldaten der Boltons wenden sich gegen die Belagerer von Winterfell, obwohl die Boltons Gefolgsleute der Starks sind. Theon öffnet nach dem Sieg der Verräter gegen die Belagerer die Tore Winterfells, nur um ebenfalls von Bolton betrogen zu werden. Winterfell wird niedergebrannt. Bran und Rickon haben sich die ganze Zeit in der Gruft der Burg versteckt gehalten. Um die Erben von Winterfell zu beschützen, wird Bran vom sterbende Maester Luwin überzeugt, sich von Rickon zu trennen. Osha nimmt Rickon an sich. Bran begibt sich mit Meera, Jojen und Hodor nach Norden, zur Mauer.

Jenseits der MauerBearbeiten

Der Spähtrupp der Nachtwache verschanzt sich in einer Festungsruine, der Faust der Ersten Menschen. Lord Kommandant Jeor Mormont entsendet Jon Schnee und Qhorin Halbhand zu einer Erkundung zum Klagenden Pass. Auf ihrer Reise treffen sie auf Wildlinge. Als der letzte gestellt ist, stellt Jon fest, dass es sich hierbei um ein junge Frau, Ygritte, handelt. Er bringt es nicht über sich, sie zu töten. Ygritte entkommt. Durch einen Wolfstraum sieht Jon das Lager der Wildlinge, schiebt es aber als Traum ab. Nur Qhorin Halbhand sieht den Traum als eine Art Leibwechslermagie an und schenkt ihm Glauben. Bald werden sie von den Wildlingen entdeckt und gejagt.

Die Truppe weiß, dass sie in absehbarer Zeit sterben werden. In ihrer hoffnungslosen Situation befiehlt Halbhand, dass Jon zu den Wildlingen überlaufen soll, wie zuvor der Deserteur Manke Rayder, jetzt König-jenseits-der-Mauer, um diese zu infiltrieren. Um seine Loyalität zu den Wildlingen zu beweisen, zwingt Halbhand Jon gegen ihn zu kämpfen und ihn zu töten. Bei den Wildlingen trifft Jon Ygritte wieder, die sein Leben verschont, so wie er das ihres verschont hatte. Jon erfährt, dass Rayder bereits mit zehntausenden Kämpfern auf dem Weg zur Mauer ist.

Jenseits der MeerengeBearbeiten

In Qarth wird Daenerys Hilfe vom reichen Xaro Xhoan Daxos angeboten, der dafür ihre Hand und damit auch ihre Drachen beherrschen will. Auch Pyat Pree will Daenerys, oder vielmehr ihre Drachen, für sich gewinnen. Er ist ein Hexenmeister, der mit seiner Gilde abgegrenzt lebt. Ebenso eine geheimnisvolle Frau mit einer roten Maske, Quaithe, begegnet ihr und mahnt sie, Qarth sofort zu verlassen. Sie prophezeit, Daenerys müsse, um nach Norden zu gelangen, nach Süden ziehen, gen Osten, für den Westen.

Als Daenerys die Hexenmeister im Haus der Unsterblichen aufsucht, sieht sie viele verwirrende Bilder und Visionen. Ihr wird ein Leben vorgegaukelt, in dem Khal Drogo und ihr hier lebendiges Kind auf sie warteten. Doch Daenerys gelingt es dank ihres Drachens Drogon, sich dem Zauber zu widersetzen und den Träumen zu entfliehen. Schließlich wird ihr Leben von den Hexenmeistern bedroht und erneut ist es Drogon, der sie mit seinem Feueratem verbrennt. Vor ihrem Tod sprechen sie eine weitere Weissagung aus: Daenerys würde dreifachen Verrat erleben. Einmal um des Blutes wegen, einmal der Macht wegen und einmal der Liebe wegen. Dany glaubt, ersteres bereits durch die Maegi, die ihren Gemahl und ihr Kind tötete, erlebt zu haben. Später erinnert sie sich daran, dass Kronprinz Rhaegar vor seinem Tod ebenfalls eine Prophezeiung erhielt, über seinen Sohn Aegon, der noch ein Säugling war. Doch Aegon und seine Schwester wurden bei Roberts Thronbesteigung grausam ermordet.

Durch die Zerstörung des Hauses der Unsterblichen, sind die Bewohner von Qarth Daenerys sehr feindlich gesinnt. Ein Mordversuch an Daenerys am Hafen wird von zwei Fremden vereitelt. Der starke Belwas und sein Knappe Arstan Weißbart wurden von Daenerys früherem Gastgeber Illyrio Mopatis gesandt, um sie nach Pentos zu geleiten. Daenerys und ihr Gefolge verlassen die Stadt.

Siehe auchBearbeiten

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