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Die Rote Frau (Episode)

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"Die Rote Frau" (im Original: "The Red Woman") ist die erste Folge der sechsten Staffel von Game of Thrones und die einundfünfzigste der gesamten Serie. Sie wurde von David Benioff und D. B. Weiss geschrieben, Regie führte Jeremy Podeswa.

Die Erstausstrahlung der Folge fand am 24. April 2016 auf dem US-amerikanischen Bezahl-Sender HBO statt. Im deutschsprachigen Raume erfolgte die Erstausstrahlung am 25. April 2016.[1]

InhaltBearbeiten

Nach dem Mordanschlag auf Jon Schnee (Kit Harington) rüsten sich seine verbliebenen Getreuen zum Kampf gegen die übermächtigen Verräter. Doch sie haben eine magische Verbündete auf ihrer Seite: Melisandre (Carice van Houten), die Rote Frau. Gejagt von Ramsays (Iwan Rheon) Bluthunden, fliehen Theon (Alfie Allen) und Sansa (Sophie Turner) durch Eis und Schnee. Daenerys (Emilia Clarke) erfährt als Gefangene der Dothraki, dass sie als Witwe eines Khals nach alter Tradition nur an einem bestimmten Ort weiterleben darf.

Quelle: Sky

HandlungBearbeiten

An der MauerBearbeiten

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Eddison Tollett betrachtet Jon Schnees Leiche

In der Schwarzen Festung ist das Heulen von Geist zu hören, doch seine Rufe bleiben unbeantwortet, da sein Besitzer Jon Schnee nach der Meuterei auf der Schwarzen Festung tot ist. Geist kratzt immer wieder an der verschlossenen Tür zu seiner Unterbringung. Ser Davos Seewert, der noch wach ist, geht der Sache wegen des Geheuls auf den Grund und betritt den Hof. Dort findet er Jons Leiche und das Kreuz auf dem "Verräter" steht. Vier weitere Brüder der Nachtwache, darunter auch Eddison Tollett, kommen hinzu, da sie von dem Lärm ebenso verwirrt sind. Davos befielt ihnen, die Leiche in sein Zimmer zu bringen, worauf sie ihm Folge leisten. Wenig später bahren sie dort Jons Leiche auf dem Tisch auf. Fassungslos betrachtet der schwermütige Edd das Blut und schließt als Geste des Respekts die Augen seines Freundes und Lord Kommandanten. Er stellt hasserfüllt fest, dass Allisar Thorn hinter dem Verbrechen steckt. Da Davos weiß, dass sie nicht sicher sind, fragt er Edd, wem er vertraut, worauf Edd auf die Männer im Raum verweist. Da sie jede Hilfe benötigen, fragt Davos Edd auch, ob Geist ihn kennt, da der Schattenwolf helfen könnte, sie zu verteidigen. Als er gehen will, klopft Melisandre an. Sie ist bedrückt und erklärt, dass sie Jon in den Flammen im Kampf in Winterfell gesehen haben will. Davos weißt sie darauf hin, dass er nichts über die Flammen wisse, aber dass Jon tot ist.

In der großen Halle der Schwarzen Festung hat Ser Allisar Thorn die restlichen Brüder zu einer Versammlung einberufen. Er ruft sie zur Ruhe, da sie nicht einverstanden damit sind, was ihrem Lord Kommandanten angetan wurde. Auf eine Frage hin gibt Thorn offen zu, dass er und die anderen Offiziere, Bowen Marsh und Othell Yarwyck, für die Ermordung verantwortlich sind. Die restlichen Mitglieder der Nachtwache sind erzürnt über den Hochverrat, jedoch hält Thorn vor den Männern eine Rede und stärkt seine Position. Er rechtfertigt sich und will den Männern glauben machen, dass der Mord an Jon Schnee die richtige Entscheidung war, da dieser alle Wildlinge durch die Mauer gelassen hätte, die wegen ihrer Art den Norden unsicher gemacht hätten.

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Davos und die Brüder der Nachtwache

Wenig später klärt Davos die Lage in seinem Zimmer und meint, dass Thorn inzwischen bekannt gemacht hätte, dass sie nicht auf der Versammlung waren. Gemeinsam mit Edd überlegen sie, wie sie weiter vorgehen. Eddision Tollett ist hasserfüllt und spielt mit dem Gedanken, Thorn und die anderen trotz ihrer Unterzahl und der Hilfe von Geist umzubringen und sie verzweifelt im Kampf mit sich zu nehmen. Davos kann ihn davon abbringen, da Jon seine Freunde nicht umsonst hätte sterben sehen wollen. Er erklärt auch, dass sie zwar kämpfen werden müssen, aber nicht sterben müssten und Hilfe bzw. Verbündete haben, denen Jon auch geholfen hat.

Allisar Thorn hat den Turm und das Zimmer, in dem sich Davos mit Geist und einigen wenigen Brüdern der Nachtwache, die Jon Schnee treu ergeben sind, aufhalten, unter Bewachung gestellt. Thorn versucht in Begleitung von Othell Yarwyck und Bowen Marsh mit Davos zu verhandeln. Er verspricht ihnen Straffreiheit, wenn sie sich vor Einbruch der Nacht ergeben und erlaubt Davos mit Proviant versorgt und in Begleitung mit Melisandre nach Süden zu reiten. Davos erklärt Thorn freundlich, dass sie über seinen Vorschlag diskutieren würden. Aufgrund seiner Erfahrungen weiß er, dass Thorn sie trotz der Zusage auf Straffreiheit umbringen würde. Sie schätzen die Lage ein, die nicht aussichtsreich gegen Thorn und seine Männer ist, jedoch wollen sie es ihnen nicht leicht machen und hoffen auf den schwermütigen Edd, der das Freie Volk gewinnen soll. Davos hofft außerdem auf Melisandres Fähigkeiten. Als sie zweifeln, sagt er ihnen, dass sie nicht wissen, wozu sie fähig ist.

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Die alte Melisandre

In Melisandres Schlafgemach wirkt diese mutlos und niedergeschlagen, als ob sie vom Herrn des Lichts betrogen worden ist. Sie geht zu ihrem Tisch, auf dem neben einem Spiegel auch mehrere Gefäße mit Pudern und Flüssigkeiten stehen. Sie löst die Knöpfe ihres Kleides, lässt es ganz fallen und betrachtet sich ausgiebig nackt im Spiegel. Schließlich legt sie ihr Halsband ab, dabei glüht der rote Stein. Sie verwandelt sich in eine sehr alte Frau mit hängenden Brüsten, lederner Haut und dünnem weißem Haar. Sie dreht sich langsam um, geht gebeugt und unbekleidet ins Bett und zieht eine Decke über ihren Körper.

Im NordenBearbeiten

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Ramsay trauert um Myranda

In Winterfell trauert Ramsay Bolton um seine Freundin Myranda und erzählt von ihrer Vergangenheit, dass sie sich schon als Kinder kannten und wie sie sich kennen lernten. Er bewundert ihre Furchtlosigkeit ihm gegenüber. Als Maester Wolkan ihn fragt, wie ihre Leiche bestattet werden solle, entweder vergraben oder verbrennen, antwortet Ramsay, dass sie ihre Leiche an die Hunde verfüttern sollen, da es gutes Fleisch ist.

Roose Bolton und Ramsay unterhalten sich und Roose lobt dessen Einsatz der Kavallerie im Kampf gegen den inzwischen verstorbenen Stannis Baratheon. Doch Roose erinnert Ramsay daran, dass sein Sieg gegen Stannis kein richtiger Sieg war, da er Sansa Stark und Theon Graufreud verloren hat. Außerdem macht er Ramsay klar, in welcher Position zur Krone er sich wegen der Hochzeit mit Sansa befindet und dass Ramsay sie dringend finden müsse, damit sich der Norden nicht gegen sie auflehnt. Er warnt Ramsay davor den Titel als Erbe zu verlieren und hofft darauf, dass Walda mit einem Sohn schwanger sei.

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Theon und Sansa auf der Flucht

Sansa und Theon befinden sich vor den von Ramsay ausgesandten Männern und Hunden auf der Flucht. Als sie den Wald verlassen, gelangen sie an einen Fluss, durch den beide waten, um die Hunde abzuschütteln. Im Wald versuchen sie durchnässt und vor Kälte zitternd, einen Unterschlupf unter einem Baum zu finden, wobei Theon sie in die Arm nimmt, um sie aufzuwärmen. Doch sie werden von Bolton-Männern aufgespürt. Theon versucht sie zu beschützen, weißt sie an nach Norden zur Mauer zu fliehen und versucht die Männer von ihr abzulenken. Doch die Fährtenhunde führen die Männer zu Sansa, die sich zu wehren versucht, als sie ergriffen wird. Dann tauchen Brienne von Tarth und Podrick Payn auf, die gegen die Männer kämpfen. Brienne gelingt es, einige Männer zu töten, Podrick kämpft ebenso, um die Männer in Schach zu halten. Als Podrick in die Enge getrieben wird, nimmt sich Theon eines der Schwerter und tötet Podricks Gegner. Anschließend legt Brienne ihr Schwert vor Sansa nieder und bietet Sansa ihre Dienste erneut an. Sie schwört Sansa, für sie zu kämpfen und sie zu beschützen, worauf Sansa einwilligt und ihren Eid bestätigt.

In KönigsmundBearbeiten

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Das Schiff erreicht Königsmund

Das Schiff aus Dorne erreicht Königsmund und geht im Hafen vor Anker. Eine Zofe informiert Königin Cersei Lennister darüber, die in voller Hoffnung, dass ihr Bruder Jaime seinen Auftrag ausgeführt hat und ihre Tochter Myrcella zurück gebracht hat. Cersei eilt sofort zum Hafen. Dort muss sie erkennen, dass Jaime mit dem von einem Leichentuch verhüllten Körper ihrer Tochter zurückkehrt.

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Jaime bestärkt Cersei

Im Anschluss führen Cersei und Jaime ein Gespräch, indem sich Cersei an den Tod ihrer Mutter erinnert, was mit ihrem Körper und dem von Myrcella danach passiert und sie wünscht sich, dass Myrcellas Körper nicht das gleiche passiert. Unter Tränen fragt sie sich, wie eine Frau wie sie ein so gutes und reines Kind wie Myrcella geschaffen hat und deswegen doch nicht schlecht sei. Jaime nimmt die Schuld von Myrcellas Tod auf sich, da er sie nicht beschützen konnte, doch Cersei erzählt ihm von der Prophezeiung, die ihr Maggy gegeben hat, welche sich mit dem Tod von Joffrey und Myrcella für sie bewahrheitet hat. Jaime ist entrüstet und fragt sie, ob sie wirklich an solche Dinge wie Prophezeiungen glauben würde. Er tröstet und bestärkt Cersei schließlich, indem er ihr sagt, dass sie darauf scheißen soll und dass sie allein zählen und sich zurück holen würden, was ihnen genommen worden ist.

Margaery Tyrell ist immer noch in einer der Zellen unter der Großen Septe von Baelor gefangen. Während ihr Septa Unella aus dem Siebenzackigen Stern vorliest, fordert sie wieder, ihren Bruder Loras zu sehen. Doch Unella fordert sie immer wieder auf zu gestehen. Der Hoher Spatz betritt die Zelle, er verspricht mit Unella zu sprechen und Margaery will erneut wissen, wie es ihrem Bruder geht. Der Hohe Spatz geht zu ihr und erinnert sie an den Bund der Ehe, da sie gesündigt haben soll und bittet sie dennoch sanfter ein Geständnis abzulegen. Margaery verneint, da sie nichts zu gestehen habe.

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Trystan Martell stellt sich Nymeria und Obara Sand

Obara und Nymeria Sand schleichen sich auf das Schiff von Prinz Trystan Martell, während dieser um seine verstorbene Verlobte trauert und sich auf ihre Bestattung vorbereitet. Sie sagen ihm direkt, dass sie ihn töten werden und er sich eine von ihnen aussuchen soll, gegen die er kämpft. Da sie zur Familie gehören, will Trystan keine von ihnen verletzen. Doch auf ihr Drängen hin wählt Trystan Nymeria aus und zückt sein Schwert. Obara stößt ihren Speer von hinten in seinen Kopf, noch ehe beide mit dem Kampf beginnen können. Trystan fällt sofort tot zu Boden, woraufhin Nymeria sich bei Obara beschwert.

In DorneBearbeiten

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Fürst Doran Martell spricht zu Ellaria Sand

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Jaimes Brief an Doran Martell

In den Wassergärten geleitet Ellaria Sand Fürst Doran Martell im Beisein von Areo Hotah und Tyene Sand zu seinem Rollstuhl, während dieser ihr davon erzählt, wie er seinen Bruder Oberyn um sein von Abenteuern geprägtes, einfacheres Leben beneidet hat, während er die Verantwortung über die Regierung von Dorne hatte. Ellaria gibt ihm Recht, dass Doran schlecht zum Abenteurer geeignet gewesen wäre, während Oberyn schlecht zum Regieren geeignet gewesen wäre. Als Maester Caleotte ihm eine Nachricht aus Königsmund überbringt, in der Prinzessin Myrcellas Tod mitgeteilt wird, sticht Tyene Areo plötzlich in den Rücken und wirf einen Dolch nach dem Maester, der darauf ebenfalls tot umfällt. Ellaria sticht Doran mehrmals in den Bauch. Sie sagt ihm, dass er sein eigenes Volk nicht kenne, welches den Krieg und die Rache befürwortet, er damit kein Dornischer und nicht ihr Fürst sei, weil er nichts gegen die Ermordung seiner eigenen Familie getan hätte. Während Doran an seiner Wunde stirbt, sagt sie ihm, dass er und sein Sohn schwach wären und schwache Männer nie wieder Dorne regieren würden.

In MeereenBearbeiten

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Tyrion Lennister und Varys erkunden die Lage in der Stadt

In Meereen macht sich Tyrion Lennister in Begleitung von Varys daran, die in sich verfeindete Stadt besser kennen zu lernen. Als Kaufmänner verkleidet, erkunden sie die Stadt, da sie von der Spitze der Großen Pyramide nicht viel in Erfahrung bringen können. Doch sie sehen nur größtenteils verlassene Straßen, zerstörte Häuser, und verängstigte Menschen. Darunter auch eine obdachlose Mutter, der Tyrion eine Münze geben will, damit sie und ihr Kind etwas zu essen haben. Da sein Valyrisch schlecht ist, drückt er dies falsch aus und verängstigt die Frau noch mehr, bis Varys einschreitet und sie das Geld annimmt und ihnen dankt. Sie gehen weiter, bis sie eine Aufschrift auf einer Mauer entdecken und Tyrion bemerkt, dass Daenerys durch die Befreiung der Sklaven nicht mehr so beliebt sei. Sie vermuten, dass dahinter entweder die Söhne der Harpyie oder die Befreiten selbst stecken können. In dieser unfreundlichen Umgebung stoßen sie sogar auf einen Roten Priester, der davon spricht, dass Daenerys ihnen allen die Freiheit geschenkt hat und sie nach ihrem Fortgang ihre Freiheit selbst verteidigen müssten. Darin sieht Tyrion eine Gefahr für Daenerys Herrschaft, da sich die Befreiten von ihr verlassen fühlen, nachdem sie auf Drogon davon geflogen ist. Tyrion merkt an, dass sie den Anführer der Söhne der Harpyie finden müssen, um die Stadt wieder zur Ordnung zu bringen. Zu allem Überfluss entdecken sie bei ihrem Rundgang, dass Unbekannte die ohnehin schon kleine Flotte von Meereen in Brand gesteckt haben, wodurch Daenerys Anhängern der Weg über die Sklavenbucht verwehrt wird und Westeros in weite Ferne rückt.

Im Dothrakischen MeerBearbeiten

Daario Naharis und Jorah Mormont befinden sich auf der Suche nach Daenerys und stoßen als Anhaltspunkt auf die Überreste eines verkohlten Widders, jedoch weder auf Daenerys noch auf Drogon. Daario vermutet, dass diese noch weiter weg geflogen sein könne. Die beiden Männer stellen im weiteren Gespräch viele Ähnlichkeiten zwischen sich fest und möchten sehen wie Danaerys die Welt verändert. Kurze Zeit später stoßen sie auf Hufspuren an dem Ort, wo die Dothraki um Khal Moro sie gefangen haben, und Jorah vermutet dahinter eine Dothraki-Horde. Sie folgen den Hufspuren und finden den Ring, der von Daenerys dort zurück gelassen wurde.

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Daenerys trifft auf Khal Moro

Daenerys läuft als Gefangene neben zwei Dothraki nebenher, die sich über sie wegen ihres Äußeren unterhalten, sich über sie lustig machen, ohne zu wissen, dass sie die Dothrakische Sprache versteht. Sie wollen sie als Geschenk zu Khal Moro bringen, der an einer Wasserstelle sein Lager aufgeschlagen hat. Moro empfängt im Beisein seiner Blutreiter und seiner Ehefrauen die beiden Dothraki, Akho und Qhono. Moros Frauen glauben das sie eine Hexe ist, wollen dass Moro sie töten lässt, doch der möchte sie vergewaltigen. Daenerys macht ihren Status klar, worauf sie zu hören bekommt, dass ihre Titel nichts zählen und sie seine Sklavin ist. Sie erklärt ihnen schließlich, dass sie Khal Drogos Ehefrau war. Der Khal macht sie los. Er gibt zu verstehen, dass er nicht mit der Witwe eines Khals schlafen darf und sie nicht angefasst werden soll. Als Daenerys ihn fragt, ob er sie zurück nach Meereen im Austausch gegen tausend Pferde eskortieren lässt, geht er darauf nicht ein. Moros Ehefrauen sagen ihr, dass sie nach Vaes Dothrak gehen muss, wo sie den Rest ihres Lebens mit den den Dosh Khaleen verbringen soll.

In BraavosBearbeiten

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Die Heimatlose versucht Aryas Sinne und Kampfgeschick zu schärfen

Arya ist blind und sitzt als eine Bettlerin in einer der Straßen von Braavos und bittet um Almosen. Dann taucht die Heimatlose vor ihr mit zwei Kampfstöcken auf. Sie fragt Arya, ob sie die anderen hören könne und ob sie mit ihr reden würden, dann wirft sie Arya einen der Stöcke hin und fordert sie auf. Doch Arya erwidert, dass sie nicht kämpfen könne, da sie blind ist. Die Heimatlose antwortet darauf, dass es nicht ihr Problem wäre und beginnt sie zu schlagen. Arya versucht sich zu verteidigen, unterliegt jedoch. Die Heimatlose verspricht ihr daraufhin morgen wiederzukommen.

AuftritteBearbeiten

Erste AuftritteBearbeiten

Tode Bearbeiten


ProduktionBearbeiten

BesetzungBearbeiten

Hauptdarsteller

Nebendarsteller

Nicht im Abspann genannt


AnmerkungenBearbeiten

TriviaBearbeiten

  • Der Episodentitel bezieht sich auf Melisandre aus Asshai, die als die Rote Frau oder als Rote Priesterin bekannt ist.
  • Die Szene in der Brienne Sansa ihre Treue schwört und Sansa den Eid annimmt, erinnert an die Szene aus "Der Geist von Harrenhal" in der Brienne Catelyn Stark die Treue schwört. Es werden die selben Worte verwendet, was bedeutet dass sich um die gebräuchlichen Worte des Treueschwurs handelt, der zwischen Adliger und Ritter verwendet wird.

Sansas Worte an Brienne, erinnern an die Szene, in der Brienne

  • Das Gespräch der Blutreiter von Khal Moro, die sich über die fünf Dinge im Leben auslassen, kann eine Referenz an den Film Das Leben des Brian sein, indem sich die Wiederständler von der Volksfront von Judäa über den Vorteil der römischen Erfindungen auslassen.
  • Das Grafiti "Kill the Masters", welches in der Gemeinen Zunge von Westeros geschrieben steht, taucht zum dritten Mal in der Serie auf, obwohl die Bevölkerung in der Sklavenbucht vor allem die valyrische Sprache beherrscht. Jedoch könnten einige der ehemaligen Sklaven die Gemeine Zunge beherrschen
    • Ebenso könnte das schlechte Grafiti "Mhysa is a Master" an einer der Gebäudewände eine Referenz an den Film Das Leben des Brian sein,in der Brian den Satz in Latein "Romanes eunt domus" an eine Wand schreibt, nur um dann korrigiert zu werden, dass es "Romani ite domum" heißt.
    • In der Episode wird behauptet Mhysa sei Valyrisch und bedeutet Mutter. Dies ist insofern korrekt, dass das Wort zwar dem Alt-Ghiscarischen entstammt, jedoch ist das Wort in das Niederen Valyrisch übernommen worden ist. Das Hochvalyrische Wort für Mutter ist muña.
  • Als Daenerys Khal Moro vorgestellt wird, beruft sie sich auf den Titel "Königin der Andalen, der Rhoynar und der Ersten Menschen". Damit werden die Rhoynar ein zweites Mal seit der Episode "Die Kinder" erwähnt, als Daenerys von Missandei mit ebenjenem Titel vorgestellt wurde. In der Serie wird üblicherweise der Titel "König der Andalen und der Ersten Menschen" für jenen König verwendet, der auf dem Eiserner Thron sitzt, während in den Büchern vom "König der Andalen, der Rhoynar und der Ersten Menschen" die Rede ist. Einer der Gründe könnte das Aussparren der Rhoynar als Kultur sein, da Dorne bis dorthin nicht richtig eingeführt wurde.
  • David Benioff und D.B. Weiss haben im offiziellen "Inside the Episode"-Podcast der Serie bestätigt, dass Melisandre auch in den Romanen schon mehrere hundert Jahre alt ist. Die Bücher selbst haben dies zwar noch nicht behandelt, Fans stellten diese Theorie aufgrund von Andeutungen aber bereits auf.
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Melisandre in "Die Spottdrossel"

  • In der Episode "Die Spottdrossel" nimmt Melisandre ein Bad ohne ihr Halsband, welches sie in dieser Episode "Die Rote Frau" abgelegt hat und damit den Zauber außer Kraft setzt und ihre wahre Gestalt enthüllt hat. Es ist möglich, dass sie es kurzzeitig abnehmen kann. Es ist auch möglich, dass ihre magischen Kräfte und Fähigkeiten im Laufe der Serie durch den häufigen Gebrauch abnehmen und so der Zauber eher verfällt.

Unterschiede zwischen Buch und SerieBearbeiten

  • Prinzipiell lässt sich über die sechste Staffel der Serie sagen, dass sie massiv Inhalte aus den Romanen vorwegnehmen oder abändern wird. Viele Ereignisse, die in der Vorlage noch nicht geschehen sind, könnten daher in der sechsten Staffel erfolgen, wobei es umgekehrt auch nicht heißen muss, dass Inhalte der Serie in den Romanen geschehen werden.
  • Roose Bolton droht Ramsay in der Vorlage nie damit, dass er seinen ehelichen Sohn mit Walda Frey ihm vorziehen würde. Tatsächlich erwähnt er gegenüber Theon an einer Stelle, dass er glaubt, Ramsay würde das Kind präventiv ermorden, was Lord Bolton relativ gelassen nimmt.
  • Theon und Jeyne Pool, deren Handlungsstrang in der Serie an Sansa vergeben wurde, treffen nie auf Brienne von Tarth und Podrick Payn, sondern auf Stannis' Armee. Das Schiksal von Theon ist am Ende von 'A Dance with Dragons' ungewiss, George R.R. Martin hat aber bereits ein Kapitel aus dem noch nicht veröffentlichten 'The Winds of Winter' veröffentlicht, in dem Theon sein Gefangener ist.
  • In den Romanen leben Fürst Doran Martell, sein Sohn Trystan, Areo Hotah und Maester Caleotte allesamt noch. Auch wenn es möglich ist, dass sie im Verlaufe der Bücher noch sterben, werde sie vermutlich - wenn überhaupt - sicherlich ein anderes Ende nehmen. Anders als in der Serie täuscht Fürst Doran in den Romanen nur vor, sich auf ein Bündnis mit den Lennisters einzulassen und weiht die Sandschlangen und seine Erbin Arianne Martell, deren Rolle in der Vorlage teilweise auf Ellaria Sand übertragen wurde, in seine Pläne ein, worauf sie mit ihm kooperieren und sein Spiel mit den Lennisters mitspielen.
    • Im Gegensatz zu der Serie ist Doran Martell auch in Essos unterwegs gewesen und hat die Freien Städt besucht, wenn auch nicht in so ausschweifendem Maße wie sein Bruder Oberyn. Dorans Leibgardist Aero Hotah kam nach Dorne, als Doran seine Frau Mellario von Norvos ehelichte, die er dort kennengelernt hatte.
    • Offiziell besteht Dorans Plan darin, seinen Sohn Quentyn mit Daenerys Targaryen zu verheiraten und die Dynastie der Targaryens wiederherzustellen. Daneben existieren unter Fans noch andere Theorien zu einem "Dornischen Masterplan", mit den Fürst Doran die Lennisters systematisch entmachten will.
    • Anders als in der Serie ist Ellaria Sand grundsätzlich gegen den Einsatz von Gewalt und Rache gegen die Lennisters, da sich die Spirale immer weiter drehen würde und ihre jüngsten Töchter im Nachhinein getötet werden würden, wenn sie ihre Schwestern rächen.
    • Zwar werden Bastarde in Dorne wesentlich weniger benachteiligt als auf dem restlichen Festland von Westeros, dass sich die anderen Lords der Region der Herrschaft von Ellaria Sand und ihren Töchtern unterwerfen, nachdem diese das Fürstenhaus ausgelöscht haben, erscheint jedoch mehr als fragwürdig.
  • Daenerys wird in den Bergen nicht von Khal Moros Khalasar aufgefunden, sondern von Khal Jhaqo einem von Khal Drogos ehemaligen Ko. Nach dem Drogo vom Pferd fällt, ist Jhaqo einer der vielen, die sich zum Khal erheben und ein Teil von Drogos Khalasars für sich beansprucht. Mago, der Drogo in der Serie herausfordert und stirbt schließt sich ihm als Blutreiter an. Khal Moro tritt in den Büchern kurz mit seinem Sohn Rhogoro auf. Er ist auf dem Fest anwesend, als Daenerys Vermählung mit Drogo in Pentos bekannt gemacht wird.

GalerieBearbeiten

BilderBearbeiten

Fotos der ProduktionBearbeiten

VideosBearbeiten

ZitateBearbeiten

Allisar Thorn: Ihr habt recht. Wir haben Hochverrat begangen. Wir alle. Ich hatte wenig für ihn übrig. Das war kein Geheimnis. Aber ich habe niemals einen seiner Befehle missachtet. Loyalität ist das Fundament auf dem die Nachtwache gebaut ist. Und nichts bedeutet mir so viel wie die Wache. Ich habe ihr mein Leben, wir alle haben unser Leben der Nachtwache verschrieben. Jon Schnee war dabei die Nachtwache zugrunde zu richten. Er lies die Wildlinge durch unsere Tore gelassen, wie es kein anderer Lord Kommandant je zuvor getan hatte. Er überlies' ihnen ebenjenes Land, auf dem sie raubten und vergewaltigten und mordeten. Lord Kommandant Schnee tat was er für richtig hielt, daran habe ich keinen Zweifel. Nur was er für richtig hielt, wäre unser Ende gewesen. Er hat uns vor eine schreckliche Wahl gestellt und wir haben sie getroffen.

Eddison Tollett: Mir ist es gleich wer an der Hohen Tafel sitzt. Jon war mein Freund und diese Schweine haben ihn abgestochen. Jetzt werden wir uns revanchieren.

Cersei Lennister: [...] Das ist Bestimmung, das ist Schicksal.
Jaime Lennister: Sowas glaubst du doch nicht?
Cersei Lennister: Und ob ich das tue. Du hast es mir selbst gesagt nach Vaters Tod. Du sagtest, wir müssen zusammen halten. Dass man uns versuchen würde zu trennen, uns zu nehmen was uns gehört. Das war auch eine Prophezeiung. Ich wollte nicht hören. Und alles was du sagtest, hat sich bewahrheitet..
Jaime Lennister: Scheiß auf Prophezeiungen. Scheiß auf Schicksal. Scheiß auf alle außer uns. Wir sind die einzigen die noch zählen. Die einzigen auf dieser Welt. Und alles was sie uns genommen haben holen wir uns zurück, und mehr noch. Wir nehmen uns alles was es gibt.

Margaery Tyrell: Ich habe nichts zu gestehen.
Hoher Spatz: Das heißt ihr haltet euch für lauter, makelos, gänzlich frei von Sünden?
Margaery Tyrell: Das ist keiner von uns.

Doran Martell: Er durfte alles erleben, während ich hier saß, in Dorne, mein beste gab um mein Volk zu schützen und zu versorgen. Aber so ist das Leben. Jeder von uns spielt seine Rolle. Oberyn wurde geboren, um das Abenteuer zu suchen und ich wurde geboren, um zu herrschen.
Ellaria Sand: Ihr wärt ein lausiger Abenteuerer gewesen und Oberyn... puh... wäre ein lausiger Herrscher gewesen.

Ellaria Sand: Wann habt ihr das letzte Mal diesen Palast verlassen? Ihr kennt euer eigenes Volk überhaupt nicht. Seine Abscheu vor euch. Elia Martell wurde vergewaltigt und ermordet und ihr habt nichts getan, Oberyn niedergemetzelt und ihr habt nichts getan. Ihr seid kein Dornischer. Ihr seid nicht unser Fürst.
Doran Martell: [während er stirbt] Trystan... mein Sohn.
Ellaria Sand: Euer Sohn ist schwach. Genau wie ihr. Und schwache Männer werden nie wieder in Dorne herrschen.

Tyrion Lennister: Die Angst hat Meereen zum Erliegen gebracht. Gleich wer man ist oder wohin man will, irgendjemand in dieser Stadt will einen umbringen. Wir können keinen Feind bezwingen, denn wir nicht kennen.

Daario Naharis: Ihr seid ein Romantiker. Das bewundere ich. Manchmal sehe ich euch an und denke mir, so möchte ich sein, wenn ich alt bin.
Jorah Mormont: Wenn ihr alt, werdet.
Daario Naharis: Wenn ich alt werde. Ich hoffe ich werde es. Ich will sehen, wie die Welt aussieht, wenn sie [Daenerys] sie erobert hat.
Jorah Mormont: Das will ich auch.

Davos Seewert: Ihr habt nicht gesehen, wozu sie [Melisandre] in der Lage ist.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Deutschsprachige Ausstrahlungsdaten auf Sky. Abgerufen am 18. April 2016.

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