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Liebesgedichte

Du

Bevor ich Dich gefunden,
Erfüllte mich der Schmerz,
War mutlos, gar geschunden,
Zerrissen war mein Herz.

Dann hab' ich Dich getroffen,
Du nahmst Dich meiner an,
Du ließt mich wieder hoffen,
Dass ich heut' leben kann.

Nun fühle ich die Liebe,
Die Dir alleine gilt,
Die auch auf ewig bliebe,
Solang' es Dir gefällt.

An den Mystischen

Die Nacht ist angebrochen
Und wieder sitz' ich hier:
In Einsamkeit verkrochen,
Wünschend, Du wärst bei mir.

Als ich es einst erkannte,
Dein lieblich-wahres Ich,
Begehr in mir entbrannte,
Bis heute - unabänderlich.

Du bist in weiter Ferne,
Doch mir zugleich so nah,
Ich hielte Dich so gerne -
Heut' und immerdar.

Die Verliebtheit

Der Sonne strahlt, so hell und klar,
Da werde ich des Glücks gewahr:
Mein Schatz erscheint in seiner Pracht -
Dass mir nun gar das Herze lacht.

Voll des Dursts blick' ich ihn an
Und spüre, dass ich lieben kann:
Sogleich schließ' ich ihn in die Arme
Und fühle tief in mir das Warme.

Mit Liebe mag ich uns umhüllen
Und unser Sein mit Leben füllen.
Undenkbar, dass wir uns entzwei'n -
Die Zukunft, sie soll uns're sein!

Deine Nähe

Mit Leben hast Du mich erfüllt
Vom ersten Tage an,
Dass ich seither und ohne Ruh'
Nur an Dich denken kann.

Erwache ich am frühen Morgen,
So bist Du schon bei mir.
Und schließ' ich abends meine Augen,
Verlass' ich diese Welt mit Dir.

Des Nachts beglückst Du meine Träume,
Dass ich dort lieben kann,
Eroberst meines Herzens Räume
Mit Deinem Zauberbann.

Glückselig deucht mir die Natur
Mit Dir auf dieser Erdenflur.
Drum möchte ich Dich nie mehr missen,
Sondern nur noch innig küssen.

Zuneigung

Die Nacht, da wir uns trafen,
Erfüllte mich mit Glück.
Wie konnt' ich unruhig schlafen,
So tief war ich berückt.

Zuvor in meinem Leben
Bot nichts mir echten Sinn.
Du hast ihn mir gegeben,
Wofür ich dankbar bin.

Bereitet hast Du Freude
Von unschätzbarem Wert,
Welche ich mit Dir teile,
Wodurch sie sich vermehrt.

Gelernt hab' ich Dich lieben,
Mein Herz, es strahlt so sehr,
Mit allen Leibeszügen
Geb' ich Dich nie mehr her.

Ich schenk' Dir meine Treue
In tiefer Liebe Hort,
Auf dass wir ohne Reue
Uns lieben immerfort.

Enttäuschung und Erkenntnis

Allein bin ich am stillen Abend,
Von Neuem nach dem Sinne fragend:
Wieso einst Wertvolles zerschellt,
Dass manche Freude nun vergällt.

Wir öffneten das Herz gar weit
Und wussten dann: Wir sind zu zweit.
Doch schlug es jäh zur schweren Stunde,
Verderbliches entwich dem Munde.

Wann werden Tränen wohl versiegen,
Die Herzen sich nicht mehr bekriegen?
Wann wird erkannt, dass man oft flieht,
Bevor man in den Spiegel sieht?

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