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Lord Robin


Nach dem plötzlichen Ableben seiner Mutter ist Lord Robin Arryn kürzlich offiziell zum Regenten des grünen Tals ernannt worden. In dieser Funktion fällt ihm die alleinige Verfügungsgewalt über ein exorbitantes Heer sowie die Herrschaft über sämtliche Staatsgewalten zu. Unter anderem ist es Lord Robin demzufolge möglich, Gesetze nach Belieben zu modifizieren. Gleichzeitig ist er das Oberhaupt der Judikative und steht zudem der Exekutive vor. Lord Robin hat sich schon von Anbeginn mit seiner neuen Rolle identifiziert und er liebt es, die Urteile im Rahmen gerichtlicher Prozesse zu fällen. Auch an diesem Vormittag sitzt Lord Robin auf einem opulent dekorierten Thron und soll über das Schicksal eines jungen Mannes befinden, der das Wagnis eingegangen ist, einen Brotlaib für sich und seine Familie zu stehlen. "Bitte vergebt mir, MyLord", bettelt der sichtlich angeschlagene und verzweifelte Familienvater kniend. "Ich weiß, dass ich gegen das Gesetz verstoßen habe. Ich wollte doch nur meine Familie ernähren, MyLord... Ich bitte Euch um Verzeihung und verspreche, dass etwas Derartiges nie wieder vorkommt. Ich bitte Euch um Milde, MyLord."

Mit einem leicht desorientiert wirkenden Gesichtsausdruck schaut Lord Robin durch das Fenster auf die angrenzenden Berge, wonach sein Blick zur Zimmerdecke schweift und sich schließlich auf den Beschuldigten fokussiert. "Lasst ihn fliegen...", befiehlt Lord Robin nach kurzem Überlegen. Ein paar der sich ebenfalls im Raume befindenden Soldaten schreiten auf den jungen Mann zu, der voller Angst beginnt, um sein Leben zu flehen: "Bitte, MyLord, ich bitte Euch um Gnade. Wer soll sich um meine Frau und um mein Kind kümmern, wenn ich nicht mehr am Leben bin?" Seine Frau und seine kleine Tochter, die gleichfalls anwesend sind, können ihre Tränen kaum zurückhalten und fallen sich schluchzend in die Arme. Lord Robin hebt die Hand und signalisiert den Soldaten, innezuhalten. "Sei unbesorgt, Du fürsorglicher Familienvater. Ich werde mich nach Deinem Ableben Deiner Familie annehmen...", verkündet Lord Robin lächelnd und lässt ihn durch das Mondtor in den Tod stürzen. Nachdem seine Schreie verhallt sind, wendet sich Lord Robin den nun bitterlich weinenden Familienmitgliedern zu. Er mustert die beiden eindringlich, wobei er seinen Kopf auf die Seite neigt. Schließlich spricht er: "Ich habe eurem soeben verstorbenen Familienmitglied versprochen, mich um euch zu kümmern, dafür zu sorgen, dass ihr keinerlei Leid erdulden müsst. Aber ihr seht nicht besonders glücklich aus. Ihr trauert sicher um euren Verlust. Also werde ich euren Schmerz beenden und so mein Wort halten." Mit diesem Ausspruch gibt Lord Robin seinen Soldaten das Zeichen, die beiden hinab in den Tod zu werfen, was diese auch sofort tun. Kläglich schreiend und voller Panik fallen Mutter und Kind durch das weit geöffnete Mondtor. Lord Robin wendet sich zufrieden ab und betrachtet seinen Falken, der neben ihm im Käfig platziert ist.

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