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Aufstand in Königsmund

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Der Aufstand in Königsmund (im Original: Riot of King's Landing) war ein Ereignis in der Frühphase des Krieges der Fünf Könige, bei dem das gemeine Volk von Königsmund den Versuch unternahm, die Herrschaft König Joffreys zu beenden, weil es unter Versorgungsengpässen litt.

Vorgeschichte Bearbeiten

Nachdem König Robert Baratheon unerwartet verstorben ist, folgt ihm sein angeblicher Sohn Joffrey Baratheon als König. Da aber u. a. die beiden Brüder Roberts wissen, dass Joffrey ein dem Inzest entsprungener Bastard ist, erklären sie sich beide, unabhängig voneinander, zum rechtmäßigen König von Westeros und stellen Heere auf. Zuerst ist Renly Baratheon der erfolgreichere, denn es gelingt ihm ein Heer von einhunderttausend Mann aus der Weite und den Sturmlande aufzustellen. Nach seiner Ermordung laufen viele seiner Vasallen zu seinem älteren Bruder Stannis Baratheon über, der von nun an Königsmund bedroht und dessen Flotte die Schwarzwasserbucht und damit den Seeweg zur Hauptstadt blockiert und so die Versorgung unterbindet. Dies erregt das Missfallen der Bevölkerung, für die die Nahrungsmittelpreise ins Unermessliche steigen. Für diese Verschlechterung der Situation machte das Volk Joffrey verantwortlich.

Außerdem sind die Einwohner erzürnt über das Gerechtigkeitsverständnis von König Joffrey, sodass die Lage in der Stadt sehr angespannt ist, als die Lords und Ladys zum Hafen gehen, um Prinzessin Myrcella Baratheon nach Dorne zu verabschieden.[1]

Ablauf Bearbeiten

Auf dem Rückweg vom Hafen zum Roten Bergfried verhöhnen hungernde Menschen von den Mauern aus ihren Bastard-König, der nichts gegen ihr Leid unternimmt. Dann wirft jemand eine Handvoll Mist direkt in Joffreys Gesicht, und Joffrey verlangt erzürnt die Auslieferung des Täters und schickt Sandor Clegane in die Menge, um den Täter zu finden und zu töten. Das bringt die aufgebrachte Menge noch mehr in Aufruhr, Flüche werden ausgerufen und weitere Gegenstände geworfen. Es dauert nicht lange und das königliche Gefolge ist von dem Mob eingekesselt. Jetzt kommt es zu tumultartigen Szenen und überall wird gekämpft. Nur mit viel Gewalt und Verlusten kann sich der Tross den Weg zum Roten Bergfried freikämpfen. Sansa wurde durch ein Ungeschick von dem Tross getrennt und fällt, zusammen mit ihren Hofdamen, einigen Bauern in die Hände. Bevor sie jedoch vergewaltigt werden kann, schreitet Sandor Clegane unverhofft ein und tötet die Bauern und trägt Sansa zum Roten Bergfried. Tyrion Lennister bedankt sich bei ihm, aber Sandor stellt klar, dass er es nicht für ihn getan habe.

Der Hohe Septon wird getötet und viele aus dem Gemeinen Volk werden von Mitgliedern der Stadtwache und den Rittern der Königsgarde getötet.

Sogar nachdem der König sicher in den Mauern des Roten Bergfrieds angekommen ist, geht der Aufstand weiter. In Flohloch brechen Feuer aus. Ein Goldschmied wird getötet und sein Haus wird niedergebrannt, weil er in Zeiten des Hungers eine volle Speisekammer hat.

Folgen Bearbeiten

Auf beiden Seiten gibt es viele Tote und Verletzte. Erst als die Nacht anbricht zerstreut sich der Mob und die Feuer sind gelöscht. Die Hungersnot bleibt bestehen und zusätzlich wird eine Ausgangssperre verhängt.

Wutschnaubend fordert Joffrey in Tyrions Gegenwart die Köpfe aller Verräter. Tyrion ist fassungslos und beschimpft seinen Neffen als irren, gewalttätigen König, der einen Krieg angefangen hat, durch den die Menschen hungern. Dann ohrfeigt er den König sogar, was dieser fassungslos und ohne Reaktion hinnimmt.[1]

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

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