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Aufstand der Glaubenskrieger

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Der Aufstand der Glaubenskrieger (engl. Faith Militant uprising) war ein umfassender Aufstand der militärischen Orden des Glaubens an die Sieben gegen die Herrschaft des Hauses Targaryen über die Sieben Königslande.

In den BüchernBearbeiten

AuftaktBearbeiten

Der Aufstand war ein großer Konflikt, der für sieben Jahre innerhalb der Sieben Königslande wütete. Er reicht zurück in die Herrschaft von King Aenys I. Targaryen. Die ständigen, wenn auch weitgehend unbeabsichtigte Erniedrigungen, die der Glauben an die Sieben durch Aenys erdulden musste, führten schließlich zu einer bewaffneten Rebellion des Glaubens gegen den Eisernen Thron.

Die erste Erniedrigung nahm seinen Anfang auf den Eiseninseln, als ein Mann, der behauptete der wiedergeborenen König Lodos zu sein, rasch von Lord Goren Graufreud beseitigt wurde. Goren schickte den eingelegten Kopf des Möchtegern-Königs in einem Glas zu Aenys, der Goren aus Dankbarkeit ein Gunst gewährte. Goren nutzte dies, um den Glauben von den Eiseninseln zu verdängen, zum Missfallen des restlichen Reiches und zum Ärger des Glaubens.

Die zweite Erniedrigung ereignete sich 39 n. A. E., als Prinz Maegor Targaryen eine zweite Frau nahm, Alys Eggen. Diese Ehe verärgerte den Glauben und der Hohe Septon, dessen Nichte war Ceryse Hohenturm, Maegors erste Frau von, weshalb Aenys versuchte, den Glauben zu besänftigen, indem er Maegor seines Amtes enthob ins Exil nach Pentos schickte. Ein renommierter Septon, bekannt als Murmison ersetzte Maegor als Hand des Königs.

Die letzte Erniedrigung, die den Glauben erzürnte und zu einem bewaffneten Aufstand führte, fand 41 n. A. E statt, als Aenys seiner Tochter Rhaena mit seinem Sohn und Erben Aegon verheiratete, wodurch der König vom Glauben als "König Abscheulichkeit" denunziert wurde. Fromme Lords und sogar das gemeine Volk, die einst Aenys verbunden waren, wendeten sich nun gegen ihn. Murmison wurde aufgrund der Eheschließung zwischen Aegon und Rhaena vom Glauben ausgeschlossen und zwei Wochen später in seiner Sänfte vom gemeinen Volk in Stücke gerissen. Der Aufstand der Glaubenskrieger hatte begonnen.

KonfliktBearbeiten

Aenys starb weniger als Jahr nach Beginn des Konflikts, manche sagen, wegen den Strapazen, die er selbst ausgesetzt hatte und die zu einer Krankheit wurden. Viele andere behaupten, dass er von Visenya Targaryen getötet wurde, die als König ihren eigenen Sohn Maegor auf den Thron setzen wollte.

Raben flogen aus, welche die Krönung des neuen Königs öffentlich machten und dass diejenigen, die sich ihm widersetzen, den Tod eines Verräters erleiden. Maegor bestieg Balerion, den Schwarzen Schrecken, und wollte in Königsmund den Aufstand niederschlagen. Er landete auf Visenyas Hügel und rammte seine Standarte in den boden, wo sich seine Unterstützer um ihn scharten. Visenya forderte alle auf, die das Recht ihres Sohnes auf Herrschaft in Frage stellten, sich selbst zu beweisen, eine Herausforderung, die von den Hauptmännern der Söhne des Kriegers angenommen wurde.

Ser Damon Morrigen forderte Maegor zu einem Urteil durch Sieben heraus, was dieser akzeptierte, mit Damon und sechs Söhnen des Kriegers gegen den König und sechs seiner Streiter. Maegor war der einzige Überlebende, erlitt einen Schlag auf den Kopf und verlor das Bewusstsein, gerade als der letzte Sohn des Kriegers starb. Für siebenundzwanzig Tage lag er im Koma. Am achtundzwanzigsten kehrte Königin Alys Eggen mit Tyanna aus Pentos zurück, von der viele behaupteten, sie sei eine Zauberin. Am dreißigsten Tag erwachte der König.

Maegor bestieg erneut Balerion und flog ohne Vorwarnung über die Gedächtnissepte auf Rhaenys' Hügel, wo das Feuer des Schwarzen Schreckens entfesselt wurde, das die Septe vollständig verschlang. Denjenigen, denen die Flucht gelang, wurden von Maegors Bogenschützen niedergemacht, die den Hügel umstellt hatten. Von den Schreien der brennenden und sterbenden Menschen wurde gesagt, dass es in den Straßen von Königsmund Wiederhall, während sich angeblich ein Leichentuch sieben Tage lang über der Stadt legte.

Bei der Schlacht von Steinbrück, färbten Maegors brutale Methoden gegen den Glauben den Fluss Mander für zwanzig Wegstunden rot vom Blut. Die Brücke und die Burg, wo dies stattgefunden hatte, waren danach für immer als Bitterbrück bekannt. Eine weitere, heftige Schlacht wurde am der Großen Gabelung des Schwarzwassers ausgetragen, ein entscheidender Sieg für König Maegor, dessen Drachen nur Verwüstung hinter sich zurückließ.

Der Aufstand überdauerte die Herrschaft von Maegor. Sein äußerst blutiges und gnadenloses Vorgehen zur Bekämpfung des Aufstandes brachten ihn den Beinamen "Der Grausame" ein. Dazu gehörte die Auszahlung von Kopfgeldern für die Häupter von Ordensmitgliedern, ein Golddrachen für Sohn des Kriegers und einen Silberhirschen für einen Armen Gefährten. Selbst der Tod des Hohen Septon um 44 n. A. E. und die Nachfolge durch einen gemäßigteren konnten die Entschlossenheit der Söhne des Kriegers und der Armen Gefährten nicht mindern.

48 n. A. E. führte Septon Mond und Ser Gottfrid Hunder eine große Armee der Armen Gefährten gegen den König.

Nach Maegors Tod, ebenfalls im Jahr 48 n. A. E., wurde ihnen von König Jaehaerys I. Targaryen eine sofortige Amnestie angeboten, als Gegenleistung für die Auflösung des Kriegerischen Arms, was angenommen wurde. Für diese Handlung erhielt Jaehaerys I. den Beinamen "Der Schlichter".

Siehe auch Bearbeiten

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